SwitchBot erweitert seine App um einen eigenen KI-Assistenten. Der neue kata AI Assistant ist ab Version 9.29 der SwitchBot-App verfügbar und soll Nutzern bei Steuerung, Einrichtung, Automationen und Fehlerbehebung helfen. Statt sich durch Gerätemenüs, Automationslogik oder Supportseiten zu klicken, können Nutzer kata direkt in der App sagen oder schreiben, was sie erledigen möchten. Der Assistent ist dabei speziell auf das SwitchBot-Ökosystem ausgelegt.
Smart Home per natürlicher Sprache steuern
kata kann kompatible SwitchBot-Geräte auf Zuruf steuern. Dabei soll es nicht nur um einfache Einzelbefehle gehen. Nutzer können auch mehrere Geräte in einer Anfrage kombinieren, etwa Licht ausschalten, Vorhänge schließen und gleichzeitig die Klimaanlage anpassen. Der Assistent soll außerdem Absichten verstehen, nicht nur feste Befehle. Wenn ein Nutzer schreibt, dass ein Raum zu dunkel oder zu warm ist, kann kata passende Aktionen vorschlagen. Fehlen Angaben, fragt der Assistent nach, bevor er eine Aktion ausführt.
Automationen ohne manuelle Trigger-Logik
Ein wichtiger Punkt ist die Erstellung von Automationen. Normalerweise müssen Nutzer dafür Trigger, Bedingungen und Aktionen manuell auswählen. kata soll solche Abläufe aus natürlicher Sprache erzeugen können. Ein Beispiel wäre eine Routine, bei der sich die Vorhänge im Schlafzimmer an Werktagen morgens automatisch öffnen. Nutzer beschreiben den Ablauf, kata hilft bei der Umsetzung in eine unterstützte Automation. Damit richtet sich SwitchBot klar an Nutzer, die Smart-Home-Abläufe verwenden möchten, sich aber nicht mit jeder Einstellung einzeln beschäftigen wollen.
Hilfe bei Einrichtung und Fehlern
kata soll nicht nur Geräte steuern, sondern auch bei der Einrichtung helfen. Neue SwitchBot-Produkte können per optischer Zeichenerkennung erkannt werden. Anschließend liefert der Assistent passende Installationsschritte. Auch bei Problemen soll kata unterstützen. Wenn ein Gerät nicht verbindet, nicht reagiert oder eine Funktion unklar ist, kann der Assistent auf Handbücher, FAQ, Videos und weitere Supportinhalte zurückgreifen. Bei nicht sofort lösbaren Fällen soll der Kontext erhalten bleiben. Nutzer müssen ihr Problem dann nicht bei jedem Schritt erneut vollständig erklären.
Kein normaler Sprachassistent
SwitchBot grenzt kata von klassischen Sprachassistenten ab. Während Alexa, Siri oder Google Assistant oft mit festen Befehlen arbeiten, soll kata stärker als Smart-Home-Helfer innerhalb der SwitchBot-App auftreten. Der Assistent kann Kontext innerhalb einer aktiven Sitzung behalten. Wenn mehrere ähnliche Geräte vorhanden sind oder Angaben fehlen, soll kata nachfragen. Bei komplexeren Einstellungen kann er Nutzer außerdem direkt zur passenden Seite in der App führen.
Datenschutz und Nutzungslimit
Vor der Nutzung müssen Anwender den Umgang mit ihren Informationen bestätigen. SwitchBot verarbeitet dabei Texte, Spracheingaben, Bilder, Gerätenamen, Gerätestatus und Bedienanweisungen, soweit sie für die jeweilige Anfrage nötig sind. Das Unternehmen erklärt, keine Voiceprint-Informationen zu extrahieren, zu speichern oder zu verwenden. Originale Sprachaufnahmen, Bilder und nicht anonymisierte personenbezogene Informationen sollen nicht zum Training von KI-Modellen genutzt werden. Antworten, Bildverarbeitungsergebnisse, Geräteaktionen und zugehörige Serviceaufzeichnungen können auf SwitchBot-Cloudservern gespeichert werden. Nutzer sollen diese Daten später prüfen, verwalten und löschen können. Aktuell unterstützt kata bis zu 100 erfolgreiche KI-Prozesse pro Tag. SwitchBot weist darauf hin, dass sich Nutzungslimits und Bedingungen künftig ändern können.

War das erste was ich nach dem Update sofort wieder aus der Rubrik „Zuhause“ wieder entfernt habe. Für nur Termometer und deren Einsicht vollkommen überflüssig