Auf einem Cybercrime-Forum wird offenbar ein angeblicher Datensatz mit Bezug zu Revolut angeboten. Ein Threat Actor behauptet, Daten zu mehr als 75 Millionen Nutzern verkaufen zu wollen. Bestätigt ist ein Sicherheitsvorfall bei Revolut bislang nicht. Die Behauptung wurde zunächst über Threat-Intelligence-Kanäle auf X verbreitet. Demnach soll das angebotene Paket mehrere CSV-Dateien mit nutzerbezogenen Informationen sowie Datensätze zu Zahlungskarten enthalten. Als Beleg sollen Beispielzeilen veröffentlicht worden sein.

Revolut sieht offenbar keine Hinweise auf einen Breach
Der Fall ist derzeit mit Vorsicht zu behandeln. Cybernews führt den Vorfall als angeblichen Verkauf von Revolut-Daten. Revolut soll gegenüber Cybernews erklärt haben, dass man keine Hinweise auf einen Sicherheitsvorfall sehe. Damit bleibt offen, ob die Daten echt sind, aus Revolut-Systemen stammen oder aus anderen Quellen zusammengeführt wurden. Gerade bei großen Datenpaketen in Cybercrime-Foren kommt es häufig vor, dass alte Leaks, Scraping-Daten und frei verfügbare Informationen neu gebündelt und unter bekannten Markennamen angeboten werden.
Angeblich auch kartennahen Daten enthalten
Laut der Forenbeschreibung soll der Datensatz unter anderem Informationen zu Zahlungskarten enthalten. Genannt werden etwa Kartenschema, Status sowie Metadaten zur Erstellung oder Rotation von Karten. Solche Angaben wären nicht automatisch gleichbedeutend mit vollständigen Kartennummern oder direkt nutzbaren Zahlungsdaten. Für Betrüger können aber schon Teilinformationen wertvoll sein, etwa für Phishing, Social Engineering oder glaubwürdig wirkende Support-Betrugsmaschen.
🚨 ALLEGED DATA BREACH 🚨
Revolut has allegedly been listed on a cybercrime forum, with a threat actor claiming to be offering a data package associated with more than 75 million users.
According to the forum post, the alleged dataset includes:
Data associated with 75M+ users… pic.twitter.com/VlgipdLY4h
— Intel and Breaches (@IBreaches) July 25, 2026
Gefahr durch gezielte Phishing-Versuche
Für Revolut-Nutzer ist deshalb vor allem erhöhte Vorsicht wichtig. Wer E-Mails, SMS, WhatsApp-Nachrichten oder Anrufe mit angeblichem Revolut-Bezug erhält, sollte keine Links öffnen und keine Daten weitergeben. Besonders kritisch sind Nachrichten, die mit gesperrten Konten, verdächtigen Zahlungen, angeblichen Kartenproblemen oder dringenden Sicherheitsprüfungen arbeiten. Solche Maschen nutzen häufig echte oder vermeintlich echte Kundendaten, um Vertrauen aufzubauen.
Kein Grund zur Panik, aber Konten prüfen
Solange Revolut keinen Sicherheitsvorfall bestätigt, gibt es keinen belastbaren Beleg für einen direkten Angriff auf das Unternehmen. Trotzdem sollten Nutzer ihre Konten im Blick behalten. Sinnvoll ist es, die App direkt zu öffnen, aktuelle Transaktionen zu prüfen, Push-Benachrichtigungen aktiviert zu lassen und bei unbekannten Abbuchungen sofort den Support über die offizielle App zu kontaktieren. Auch virtuelle Karten lassen sich bei Revolut bei Bedarf schnell ersetzen.
Behauptung bleibt unbestätigt
Aktuell steht nur fest, dass ein angeblicher Revolut-Datensatz in einem Cybercrime-Forum beworben wird. Die Echtheit, Herkunft und Aktualität der Daten sind nicht unabhängig bestätigt. Für Revolut wäre ein echter Datensatz in dieser Größenordnung erheblich. Bis es eine belastbare Bestätigung gibt, bleibt der Fall aber eine unbestätigte Leak-Behauptung. Nutzer sollten deshalb wachsam bleiben, aber nicht von einem bestätigten Revolut-Hack ausgehen.
Ich muss bei Revolut noch nichtmal die App „vorausschauend“ öffnen um zu kontrollieren was da auch mich zukommt, denn ich bekomme vor jeder angekündigten Abbuchung grundsätzlich eine Mitteilung.
Außerdem sagt eine EU Vorgabe, dass ich 13 Monate Zeit habe einer Abbuchung zu widersprechen.
Also schlafe ich weiterhin sehr gut…
Übrigens habe ich auf einer meiner vielen Webseiten zum Spendensammeln Kontonummer, Name und Anschrift direkt im Klartext auf der Startseite. Und das schon seit vielen Jahren. Noch nie ist irgendwas „ungewöhnliches“ passiert…
„zum Spendensammeln Kontonummer, Name und Anschrift direkt im Klartext auf der Startseite“
genau, wäre ja auch zu dumm, wenn da was anderes stehen würde
“ Auf Anfrage von heise online widersprach ein Sprecher von Revolut Deutschland der Darstellung: Man habe die in der Beispieldatei enthaltenen Nutzer- und Kartenkennungen mit den eigenen Systemen abgeglichen. „Keiner davon entspricht einem gültigen oder echten Revolut-Identifikator“, so der Sprecher.
„Unsere Untersuchung ist abgeschlossen. Wir haben keine Hinweise auf eine Sicherheitsverletzung gefunden und gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich bei dem Datensatz um gefälschte Daten handelt“, so ein Sprecher des Unternehmens gegenüber der Berliner Zeitung. „
Schon urkomisch:
Erst spät abends lief eine Doppelfolge zum Thema auf Phoenix HD
Das war die mit 2 Norwegern. „Thema China“
Außerdem sagt eine „EU“ Vorgabe…..
Ja, das kann man sich – betreffs Internationale Zusammenarbeit gesehen – als direkt Betroffener, stecken
Abbuchung – Konto leer.
Bleibt vorsichtig – Danke
kann man zurück buchen