Nach der Telekom und Vodafone hat nun auch Telefónica (O2) die Abschaltung seines 2G-Netzes (GSM) in der zweiten Jahreshälfte 2028 bekanntgegeben.
Die freiwerdenden Frequenzen will das Unternehmen künftig für 4G/LTE und 5G nutzen und dadurch zusätzliche Kapazitäten für mobile Telefonie, Datennutzung und vernetzte Anwendungen schaffen.
Für die meisten Verbraucher ändert sich durch die Abschaltung nichts und sie können dem 2G-Ende in der Regel gelassen entgegensehen. Handlungsbedarf besteht bei alten Mobiltelefonen, die nur 2G unterstützen oder Sprachverbindungen im 4G- oder 5G-Netz nicht unterstützen. Betroffen sein könnten ebenfalls vor allem ältere vernetzte Geräte und Systeme – sogenannte M2M- und IoT-Anwendungen –, die noch über 2G kommunizieren. Dazu zählen Telemetrie-, Alarm- oder weitere fest verbaute Systeme

Damit ist für vollintegrierte Mobilfunkmodule in KFZ (Modelljahr bis teil ca. 2018) auch Schicht im Schacht um über das Auto telefonieren zu können. Bestes Beispiel ist die Premium-FSE von VW (z.B. bis Passat B7) und/oder das MMI bei Audi (z.B. bis A6 C7), da diese kein VoLTE können und für die Telefonie ausnahmslos immer auf 2G zurückgegriffen werden muss. Und nein, es geht nicht um den „klassischen“ Fall von HFP, sondern eher um rSAP.
Diverse weitere Hersteller wie Mercedes, BMW usw. sind davon gleichermaßen betroffen.