Die Hasleo Backup Suite, die auch in der kostenlosen Variante als Backup- und Sicherungsprogramm völlig ausreichend ausgestattet ist, hat ein Update auf die Version 5.8.2.0 erhalten. Mit diesem Update wurden einige Verbesserungen hinzugefügt.
So wurde eine Option zum Erstellen von WinPE-Wiederherstellungsmedien hinzugefügt, die das UEFI CA 2023-Zertifikat unterstützen. Mehr zu dem Thema hier. Wer sich per Mail benachrichtigen lässt, kann nun die OAuth-Autorisierung für Gmail- und Microsoft-E-Mail-Konten verwenden. Denn diese werden jetzt auch unterstützt. Die weiteren Änderungen sind:
- Wiederherstellung von BitLocker-verschlüsselten Partitionen unter Beibehaltung ihres Verschlüsselungsstatus
- Unterstützung für mehrzeilige Image-Kommentare und für die Bearbeitung von Image-Kommentaren hinzugefügt
- Unterstützung für die Übergabe des Sicherungsergebnisses an den Post-Befehl hinzugefügt
- Zum Mounten eines Images ist kein Doppelklick mehr erforderlich, um einen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen
- Verschiedene kleinere Fehlerbehebungen und kleine Funktionsverbesserungen
Info und Download:
- easyuefi.com/backup-suite-free
- Im unteren Bereich findet ihr einen Vergleich zwischen Free, Home, Professional, Server und Enterprise
Danke an Timo für den Hinweis.
Hasleo Backup Suite 5.8.2.0 mit Unterstützung für das UEFI CA 2023-Zertifikat in WinPE-Medien und mehr

Wiederherstellung von BitLocker-verschlüsselten Partitionen unter Beibehaltung ihres Verschlüsselungsstatus.
Das funktioniert erstaunlich gut und bisher ohne Fehler👍
Das klingt interessant.
Aber wie testet man so etwas praktisch?
Würde mich interessieren, ob du z. B. eine BitLocker-Laufwerk gesichert, dann auf einem anderen System wiederhergestellt und geprüft hast, ob BitLocker noch als aktiv erkannt wird – oder ob die Software die Entschlüsselung während des Restores umgeht.
Wie wird dies auf abweichender Hardware möglich sein?
Wurde der Wiederherstellungsschlüssel in diesem Fall abgefragt?
Hasleo Backup Suite löst das so, dass der Recovery Key der BitLocker Partition im Backup mitgesichert wird. Die Partition selbst wird, da VSS genutzt wird, technisch bedingt unverschlüsselt gespeichert. Das Backup selbst sollte man daher per Passwort schützen, darauf weist HBS dann vor der Backup-Erstellung auch nochmal hin, sofern ein BitLocker-Laufwerk erkannt wurde.
Wenn du auf gleicher Hardware wiederherstellst, sollte BitLocker das erlauben und die Partition direkt freigeben. Startest du dein Windows allerdings auf abweichender Hardware, wird BitLocker beim ersten Start anschlagen und du musst den Recovery Key eingeben. Also HBS stellt hier BitLocker 1:1 wieder so her wie es vorher war.
Übrigens weist HBS nach der Wiederherstellung eines BitLocker-Laufwerks auch nochmal per Popup darauf hin, dass es zu Startproblemen kommen kann, falls der Neustart im Anschluss mit abweichender Hardware durchgeführt wird.
Also eigentlich sehr sauber gelöst von Hasleo, finde ich.
Btw, ich hab das in verschiedenen Kombinationen in VMware Workstation ausprobiert, konnte da keine Probleme feststellen.
Ich vermute, dass so ziemlich jede – in Anführungszeichen – „seriöse“ Backup-Software alle Partitionen vollständig sichert. Es gibt keine spezielle „BitLocker‑Partition“, die Windows automatisch anlegt.
Dass Hasleo hier Hinweise ausgibt, wurde zuvor in diesem Thread nicht beschrieben. Ich selbst nutze Hasleo nicht mehr, da bei mir eine Wiederherstellung auf vier Jahre alter Standardhardware mit zwei undefinierten Fehlermeldungen nicht funktionierte.
Und gestatten Sie mir eine persönliche Anmerkung: Tests auf virtuellen Maschinen können vielleicht die Funktion und den Ablauf aufzeigen, haben aber meiner Meinung nach keine Aussagekraft, was physikalische Maschinen – also den tatsächlich genutzten Rechner – angeht.
Mit der „BitLocker-Partition“ meinte ich natürlich die verschlüsselte C:\-Partition. Von dieser wird der Recovery Key im Backup mitgesichert.
Probleme kannst du gerne jederzeit im Hasleo-Forum melden. Ich hab das ebenfalls schon einige Male getan und es wurde unmittelbar darauf reagiert und in kürzester Zeit behoben. Fehler können passieren. Wichtig ist, wie der Hersteller damit umgeht. Deine Fehler hätten sicherlich auch behoben werden können.
Bzgl. Nutzung von VMs für diverse Tests kann ich nur sagen, dass sie bisher großartig unterstützt haben beim Aufdecken von Problemen. Die Aussage kann ich so also tatsächlich nicht bestätigen.
wenn das so funktioniert: macht Bitlocker dann überhaupt noch SInn? Zumindest müsste dann der Schlüssel abgefragt werden.
So wie ich es verstehe, sollte man vor einem Systembackup in der Systemsteuerung BitLocker anhalten (nicht deaktivieren), um Probleme beim ersten Start auf abweichender Hardware zu vermeiden.
Grundsätzlich wird unter einem laufenden Windows das System ohnehin entschlüsselt gesichert, weshalb die Backup-Software das Image anschließend selbst verschlüsseln muss.
Wie das genau mit Hasleo funktioniert, kann ich nicht sagen.
Seit wann gibt es eine „Technician“ Version? Konnte darüber nichts finden
Um die Technician-Lizenz zu aktivieren, müssen Sie den EditionType-Wert in der Datei Backup Suite.ini (einschließlich des WINPE-Ordners) aktualisieren und den Wert von EditionType=0 in den Wert von EditionType=44 ändern.
https://i.postimg.cc/ZnZXrjC9/HBS.jpg
Gibt es nicht offiziell. Was du machst, ist die Nutzung einer illegalen Kopie bzw. Freischaltung per Keygen. Nutzung auf eigene Gefahr, erwarte aber keinen Support in diesem Fall.
er wird wohl die Enterprise meinen. 799 euro
@ch4os
also ich mache überhaupt nichts Illegales und verbiete mir deine Unterstellung.
Die Infos und das Bild stammen aus dem Internet und ich hatte nur eine Frage dazu.
@ EynMarc
Nein die Enterprise meine ich nicht aber das wüstest du wenn du dir das Bild anschauen würdest
Wenn der Screenshot tatsächlich aus dem Internet stammt, dann lass dir zumindest gesagt sein, dass die Anleitung, von der du den Text kopiert hast, im englischen Original von einem Keygen einer bekannten Release-Group abstammt.
Also: Es gibt offiziell keine Technician-Version dazu, die höchste offiziell von Hasleo vertriebene Version ist die Enterprise Edition.
„Wenn der Screenshot tatsächlich aus dem Internet stammt“
Unterstellst du mir das ich lüge? Was erlaubst du dir eigentlich😒
Nö, du liest zu viel zwischen den Zeilen.
Wenn man die Free installiert hat und nur EditionType=44 ändert, dann hat man die „Technician Trial“. Ohne weiter Änderungen. Die läuft dann wohl 30 Tage. Also implementiert ist die wohl. Aber keine Ahnung wozu. Wenn man wieder 0 einträgt, ist man wieder bei der Free.
Ja, im Screenshot wird jedoch die freigeschaltete Technician gezeigt, was nur durch Nutzung des Keygens möglich wird.
ich konnte ebenfalls nichts dazu finden.
Vlt. ist die Technician Version in der Enterprise Version aufgegangen?
https://www.easyuefi.com/backup-software/comparison.html?
Hasleo vertreibt noch eine Reihe weiterer Software, die teilweise auch als Technician Edition erhältlich ist. Das Code-Snippet (bzw. die Code-Basis) für die Lizenzierung dürfte hierbei bei allen Programmen identisch sein, daher existiert rein technisch betrachtet auch eine Technician Edition im Source Code.
Es gibt allerdings keine offizielle Möglichkeit, einen gültigen Lizenzschlüssel für HBS Technician zu erhalten, deshalb stammen alle Screenshots mit freigeschalteter Technician Edition aus illegaler Quelle. So auch der Screenshot oben, der im Text verlinkt wurde und lustigerweise 3 Minuten vor Erstellung des Postings hochgeladen wurde laut Nginx-Header 😉
Ist logisch, wenn Timo99 das Bild hochlädt und dann den Kommentar verfasst. Also lass das jetzt mit den Spitzen gegen den Screenshot etc.
Korrekt, das Bild stammt von ihm. Genau das wollte ich damit zum Ausdruck bringen. Liebe Grüße.
Bin heute vollständig auf allen Rechnern von Macrium v8 Home auf Hasleo Backup Suite Home (Familien Lizenz 5-PC Lifetime-Upgrades) umgestiegen. Hatte vorher lange getestet, und muss sagen das ich äusserst zufrieden bin. Kein Abo, und Delta Restore funktioniert auch ausgezeichnet. Und das alles ganz ohne Abo für einmalig 90 Euro, für alle unsere Rechner. TOP. Ich hoffe, die entwickeln weiter so gut daran. Lizenzübertragung funktioniert aber nur über den Support, aber das laut Forum ziemlich grosszügig. Mal sehen.
Finde, die haben sich eine Chance verdient.
Glückwunsch, kann HBS auch wärmstens empfehlen. Ich habe im Forum auch schon einiges an Bugs und Verbesserungsideen gemeldet und bisher wurde hier wirklich sehr viel verbessert.
Bzgl. Lizenzübertragung kann ich nur zustimmen – das ist überhaupt gar kein Problem, einfach kurze Mail an den Support und es wird wirklich sehr schnell reagiert.
Bei Fragen oder Problemen auch einfach gern im Forum melden, Hasleo und die Community sind da recht aktiv.
Danke Dir für die Tipps.
Wenn mein Englisch nur nicht so schlcht wäre.
Ich bleibe ja auf der 5.4.2.5, weil es die letzte unbeschränkte Free-Version ist. Wie ich aber gerade feststellen musste, funktioniert da das Einbinden von zusätzlichen Treibern beim Erstellen der Hasleo-Notfalldisk nicht. Auch die aktivierte Checkbox für das Herunterladen der WinPE-Dateien von Microsoft oder die Nutzung aus einer Offlinedatei dafür, funktioniert bei dieser Version nicht. Ich musste ein Image zurückspielen und keines der Images wurde über die SD-Card oder das Netzwerk gefunden. Ich war echt am Verzweifeln und war schon drauf und dran einen 256 GB USB-Stick zu bestellen. Dann habe ich mich mit der GUI des Hasleo-WinPE mal näher befasst und über das Menü rechtsoben lassen sich auch nachträglich Treiber einbinden. Es war etwas tricky die richtige Treiberdatei für den SD-Cardreader zu finden. Ich hatte zwar die Installationsdatei von Dell entpackt, aber man darf nicht die »RtsPerDLnQS.inf« aus dem »DrvBin64«-Ordner nehmen, sondern muss die »RtsCrExtPrMup.inf« aus dem Unterordner »ExtInf« nehmen. So konnte ich dann das Image von der SD-Card endlich zurückspielen. Ich habe den Treiber dann über den gleichen Weg der GUI auch im Windows-Hasleo-WinPE-Bootmenü eingetragen.
Was aber umständlich bleibt, ist der Zugriff auf LAN-Speicherorte. Man muss im Hasleo-WinPE über »Werkzeuge« -> »kostenlose Tools« -> »PX-Tool« gehen. Dort wird zwar die Workgroup gefunden, aber der/die Rechner darin nicht. Da ich kein DHCP sondern feste IPs nutze, musste ich die IP des Zielrechners sowie das Standardgateway erst eingeben. Weil selbst dann über die Arbeitsgruppe nichts gefunden wurde, musste ich auch den Rechnernamen des Ziels explizit eingeben! Man kann im »PX-Tool« zwar Profile anlegen, aber selbst wenn man das dann als Standardprofil auswählt, werden die Daten darin gar nicht geladen, auch nicht, wenn man das Profil manuell lädt. Nach jedem Boot ins Hasleo-WinPE muss alles wieder manuell eingegeben werden. Sehr nervig, aber immerhin funktioniert es dann und Images auf dem Rechner mit den Imagedateien können dann per LAN eingespielt werden.
KI war bei beiden Problemstellungen (SC-Card- und LAN-Imagequellen) übrigens gar nicht hilfreich. 2 Tage hatte ich herumprobiert, bis ich beides gelöst hatte. Ideal ist anders, aber immerhin hat es dann einwandfrei funktioniert.
Die aktuelle Hasleo-Version 5.8.2.0 hatte ich zuvor auch ausprobiert, aber auch da wurde der SD-Card-Treiber nicht automatisch eingebunden, obwohl er im System natürlich vorhanden ist. Auch das LAN wurde nicht automatisch gefunden, aber das konnte natürlich am deaktivierten DHCP liegen. Da kam ich beim Test mit der 5.8.2.0 aber noch nicht drauf und erneut hatte ich die Version nicht getestet. Wegen der Einschränkungen will ich sie auch nicht verwenden, also erspare ich mir einen erneuten Test.
Vielleicht hilft dieser kleine Erfahrungsbericht dem einen oder anderen Nutzer hier mal.
Nachtrag: Ich bin und bleibe noch auf Windows 10, mit Updates für 3 Jahre.
Hasleo Backup Suite 5.8.2.1
https://www.easyuefi.com/backup-software/tech-spec.html
Danke dir, war gerade bei