Bei Meta wird schon länger an neuen Einnahmequellen gearbeitet. Jetzt taucht auch bei WhatsApp ein entsprechender Ansatz auf. In einer aktuellen Beta-Version der Android-App ist erstmals ein kostenpflichtiges Abo mit dem Namen „WhatsApp Plus“ aufgetaucht. Noch ist das Ganze klar als Test einzuordnen. Trotzdem lässt sich bereits erkennen, in welche Richtung es geht.
Zusatzfunktionen gegen Aufpreis
Für das Abo werden aktuell rund 2,99 US-Dollar im Monat genannt. In Europa sind Preise um die 2,49 Euro aufgetaucht. Der Umfang ist überschaubar und setzt nicht bei den Kernfunktionen an. Stattdessen geht es um Extras. Neue Sticker, veränderte Designs, ein anderes App-Icon. Dazu kommen kleinere Anpassungen bei der Chat-Organisation, etwa mehr angeheftete Chats oder leicht veränderte Übersichten.
Mehr Spielraum für Anpassungen
Die Richtung ist damit relativ klar. WhatsApp Plus soll keine grundlegenden Funktionen verändern, sondern die App flexibler machen. Nutzer bekommen mehr Möglichkeiten, das Erscheinungsbild und einzelne Abläufe anzupassen. Das ist kein neues Konzept. Viele Plattformen setzen inzwischen auf genau solche Zusatzangebote, die sich gezielt an aktive Nutzer richten.
Rollout noch unklar
Aktuell bleibt es bei einem begrenzten Test. Die Funktion ist nur bei ausgewählten Beta-Nutzern sichtbar. Ein Termin für eine breite Einführung steht nicht im Raum. Es spricht allerdings einiges dafür, dass WhatsApp das Abo nach und nach ausweiten wird. Üblicherweise folgen nach solchen Tests weitere Plattformen – iOS dürfte also nur eine Frage der Zeit sein.
Meta setzt stärker auf Abos
Mit WhatsApp Plus würde Meta seine Strategie weiter ausbauen. Einnahmen sollen nicht mehr nur über Werbung kommen, sondern zunehmend auch über direkte Zahlungen der Nutzer. Ähnliche Modelle wurden zuletzt bereits bei anderen Diensten getestet. Für WhatsApp wäre das dennoch ein Einschnitt, weil der Dienst im Privatbereich bislang ohne Abo ausgekommen ist.

Na ja, mal abwarten. Dass Kernfunktionen ohne Einschränkung weiter funktionieren, ist genauso wenig ein Gesetz wie das Gegenteil. Wenn die Anreize nicht ausreichen, um genug Leute zu bewegen, steht die Tür so lange offen, bis die Benutzer abwandern. Enshittification ist nicht umsonst ein Begriff geworden.
Das letzte Mal, dass ich WhatsApp nutzte, war, als es das Original WhatsApp+ noch gab.
Wo man die Farben einstellen konnte, wo die Gestaltung MEINE Entscheidung war.
Und dann kam Meta…⬇️⤵️👇🏼📉
Wow, tolle Features… führt aber auch nicht dazu, dass ich jetzt Whatsapp nutze.
Ich frage mich eigentlich sogar, es wird wirklich Leute geben, die für so einen Plunder bezahlen? Das lässt mich kopfschüttelnd zurück.
meine güte ne..die kriegen den halz nicht voll..wiederlich..!