Rufus, das kleine Tool, um eine ISO auf einen Stick bootfähig zu bringen wurde auf die Version 4.12 (4.12.2313) aktualisiert. Derzeit noch Beta, aber das kann sich schnell ändern. Mit den Änderungen wird auch eine Sicherheitslücke (CVE-2026-2398) geschlossen.
Mit dabei ist auch eine Änderung, dass jetzt unzulässige Zeichen in lokalen Kontonamen herausgefiltert werden. Ein lokales Konto unter Windows 11 kann in den Rufus-Einstellungen ebenso eingestellt werden, wie der Name für das lokale Konto und auch die Nutzung auf alter Hardware. Hier aber mal die Release Notes im Einzelnen.
- Die neuen Bitdefender-VHDs werden herausgefiltert.
- Unzulässige Zeichen in lokalen Kontonamen werden herausgefiltert.
- Die Erkennung von Microsoft Dev Drive wurde verbessert
- Der Code zur Bereinigung vorformatierter Partitionen wurde verbessert.
- Die Fehlerberichterstattung bei Problemen mit der ISO-Extraktion wurde verbessert.
- Die Erkennung von Laufwerken mit langen Hardware-IDs (in der Regel SSDs) wurde verbessert.
- Verbesserung der Berichterstattung über Prozesskonflikte
- Verbesserung der Unterstützung für Nutanix (#2884) und umbrelOS-ISOs
- Behebung einer TOCTOU-Sicherheitslücke bei der Ausführung von Fido-Skripten (CVE-2026-2398)
- Korrektur von Ersatzschwachstellen für diskcopy.dll und oscdimg.exe
Korrektur der fehlerhaften Aufrufung der FFU-Image-Erstellung beim Versuch, ein ISO-Image zu speichern - Korrektur des Speicherns von ISO-Images in Pfaden, die Leerzeichen enthalten
- Aktualisierung von UEFI:NTFS und UEFI DBXs auf die neueste Version
Info und Download:
- rufus.ie/de
- github.com/rufus
- github.com/rufus/releases
- Die rufus-4.12_BETA.exe kann in rufus-4.12p.exe für eine portable Nutzung umbenannt werden
Danke an Davito und alles für die Hinweise.
- Noch als Tipp hinterher: g-force hat eine Anleitung für Rufus in unserem Forum geschrieben.
Rufus 4.12 korrigiert eine Sicherheitslücke und kommt mit Verbesserungen

kann man eigendlich das windows setup so automatisieren, dass andere partitionsgroßen voreingestellt werden?
wichtig ist mir die recoverypartition,
die erst beim allerletzten schritt von der systempartition abgeschnitten wird.
eine vorpartitionierung mit ein diskpart script ist schwierig, da das wunschlaufwerk nicht immer an erster position steht.
nur so eine idee, was wäre denn möglich?
Dazu müsste man die Partitionen vorab erstellen, also bevor das eigentliche Setup startet. Dann kann man Windows anweisen, auf die existierende Partition zu installieren. Ich weiss aber nicht, ob Windows dann hingeht und die Systempartition verkleinert, um hinten eine Recoverypartition zu erstellen. Es sollte aber möglich sein, die Erstellung der Recoverypartition über irgendein (mir leider unbekanntes) Flag zu verhindern.
Das eigentliche Problem hast du selbst bereits erkannt: Woher weiss man, welche Platte partitioniert werden soll? Wenn nur eine Platte im System ist, nimmt man einfach die erste. Aber bei zwei, drei oder noch mehr Platten? Um das zu lösen, müsste man die Partitionen und -grössen dem Windows Setup vorgeben können, so dass die erst nach der Laufwerksauswahl angewendet werden. Ich befürchte, das ist nicht möglich.
Google folgendes…
rufus unattended.xml recovery partitionierung anpassen anleitung
Steht da beschrieben
Um die Recovery-Partition zu ändern (z.B. hinter die Datenpartition zu schieben),
muss die autounattend.xml nach dem Schreiben der dazu benutzten ISO auf den Stick
manuell bearbeitet werden (im sources-Verzeichnis des Sticks)
Partition Type ID (GUID):
Standard ID der Windows Recovery Environment (WinRE) partition ist
de94bba4-06d1-4d40-a16a-bfd50179d6ac
Viel Spaß
Mittels eines Partitionsmanager mindestens zwei Partitionen erstellen. Die erste etwa 90 Gigabyt, die zweite den Rest. Dann die erste Partition löschen. Bei der Installation dann den freien Speicherplatz angeben. Alle 4 jetzt erstellten Betriebspartitionen liegen dann vorn