GEEKOM hat mit dem A7 Max einen Mini PC im Sortiment, welcher vor allem mit üppiger Hardware zu einem niedrigen Preis überzeugen soll. Ich habe den Rechner genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, ob er sein Geld wert ist oder ob man lieber auf Alternativen zurückgreifen sollte. Der Hersteller hat mir den A7 Max zur Verfügung gestellt, aber keine Vorgaben gemacht. Alles, was ihr hier lesen werdet, entspricht meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Gerät.

Was sich im Karton befindet:
- 1x GEEKOM A7 Max
- 1x HDMI-Kabel
- 1x Stromkabel + Netzteil
- 4x Schrauben
- 1x Halterung für Monitor
Technische Daten im Überblick:
- CPU: AMD R9-7940HS
- GPU: AMD Radeon 780M
- Arbeitsspeicher: 16 GB DDR5 (aufrüstbar)
- Interner Speicher: 1 TB M.2 (aufrüstbar)
- 6x USB-A
- 2x USB-C
- 1x Klinkenanschluss
- 2x HDMI-Anschluss
- 2x LAN-Anschluss
- 1x SD-Kartenleser
Verarbeitungsqualität:
Der A7 Max ist, wie vom Hersteller gewohnt, sehr gut verarbeitet. Ich konnte bei meinem Testgerät keine Mängel am Aluminiumgehäuse erkennen. Alle Ports sind gut verbaut und kein Stecker wackelt unnötig hin und her. Für den Preis bekommt man also ohne Zweifel ein Gerät mit einer sehr guten Verarbeitung.
Testen der Performance:
In diesem Bericht soll es rein um harte Benchmark-Ergebnisse gehen. Angefangen habe ich mit dem klassischen Programm „Geekbench“ in Version 6. Hier erzielt der Rechner im Single Core 2621 Punkte und im Multi-Core 10172 Punkte. Das Ergebnis zeigt, dass sich der A7 Max auf keinen Fall verstecken muss. Mit der verbauten AMD CPU performt der Rechner besser als andere Geräte in derselben Preisklasse. Produktives Arbeiten stellt hier also kein Problem dar.

Als zweiten Test habe ich die Multi-Core Performance unter Cinebench R26 getestet. Hier schlägt sich der Rechner mit 3443 Punkten ganz gut und reiht sich zwischen dem Snapdragon X (3717 Punkte) und dem Ryzen 7 7940HS (3441 Punkte) ein. Leichte Spiele ohne hohe GPU-Anforderungen stellen also kein Problem dar.

Bei der GPU sieht es schon anders aus. GEEKOM setzt hier auf die integrierte GPU des Prozessors, die Radeon 780M. Mit einer klassischen GPU von NVIDIA oder AMD kann die iGPU auf keinen Fall mithalten. Im Geekbench GPU-Test erzielt die Karte ein Ergebnis von 27276 Punkte unter OpenCL. Das mag auf den ersten Blick ganz gut aussehen, aber auf den zweiten Blick sieht das schon anders aus. Eine passende GPU der Konkurrenz für die Radeon wäre die GeForce GTX 1650, welche bereits seit 2019 auf dem Markt ist. Hier muss der Hersteller also definitiv nachziehen.

Als zusätzliche Vergleiche für die GPU habe ich FurMark2 und Cinebench R26 hinzugezogen, um die Werte besser vergleichen zu können. In FurMark2 erreicht der A7 Max einen Wert von 839 Punkten bei durchschnittlich 13 FPS in Full-HD-Auflösung. Cinebench R26 hat den Mini PC leider in die Knie gezwungen. Egal wie oft ich den Test wiederholt habe, ein Ergebnis wurde mir nie angezeigt, weil der Test nicht abgeschlossen werden konnte.

Weiter geht es mit dem Geschwindigkeitstest der internen M.2 SSD. Hier habe ich das Tool „CrystalDiskMark“ verwendet. Die Lesegeschwindigkeit liegt hier bei rund 7.000 MB/s und die Schreibgeschwindigkeit bei rund 6.000 MB/s. Sie erreicht also genau das, was man von dieser Speicherart erwarten würde. Große Dateien stellen im Alltag also kein Problem dar und die verbaute M.2 kann hier ihre Stärken ausspielen. Der interne Speicher kann, genauso wie der Arbeitsspeicher (RAM), ohne Probleme aufgerüstet werden, wenn es mal knapp werden sollte.

Was es sonst noch zu sagen gibt:
Der GEEKOM A7 Max bietet zu einer UVP von 749 Euro eine gute Basis für alle, die Homeoffice Arbeit schätzen und nebenher wenig grafikintensive Spiele spielen. Ob M365 Arbeiten mit Word, Excel und Co. oder leichte Bild- und Videobearbeitung in Photoshop oder Premiere Pro: dank der potenten CPU spielt der Rechner seine Karten aus und ermöglicht ruckelfreies Arbeiten ohne lange Wartezeit. Dank der Möglichkeit, den internen Speicher, sowie den RAM aufzurüsten, bietet man Besitzern auch die Möglichkeit, den A7 Max noch viele Jahre zu verwenden und muss auch in Zukunft nicht über einen Austausch des Gerätes nachdenken. Auf Amazon bekommt ihr den Rechner aktuell für 749 Euro. Über unseren Link unterstützt ihr unsere Arbeit, bezahlt dabei aber keinen Cent mehr. Mit dem Gutscheincode DKA7MAX8 erhaltet ihr außerdem zusätzliche 8 % Rabatt bis zum 15. Februar.


Was versteht man denn unter leichter Videobearbeitung in Premiere Pro?
nicht Hardcore, sondern Softporn vlt. ? (;-)
xD
Also ich kann den MiniPC’s irgendwie nicht so wirklich was abgewinnen, aufgrund alleine schon der Anschaffungspreise.
Mein Zweitrechner ist ein geköpfter 6700k, Heatspreader neu verklebt, aktuell noch nicht auf einem Z170er Brett, mit 32GB RAM und ner RX 570(Die kann ich sogar noch entfernen).
Platz habe ich sowieso genug, auch wenn es von HP was gibt, was wirklich schick aussieht und sehr ansprechend wäre.
Für meine Lebensgefährtin baue ich um einen Medionrechner zu ersetzen (APU der FX-Zeit), für günstig einen Ryzen 5 2600X zusammen, die CPU kam 30€ auf eBay
Durch einige Umbauten muss ich die Leistungsaufnahme erst nochmals neu vergleichen zu meinem Hauptrechner (5800X, MSI MPG B550 Gaming Plus, 2 x 32GB 3600er TeamGroup CL18, Gigabyte RTX 3070 OC)
Spätestens wenn ich dem 6700k die RX 570 geklaut habe für für den Rechner für meine Lebensgefährtin da bei mir auch hauptsächlich Linux (aktuell CachyOS) läuft die letzten Jahre mit wenigen Ausnahmen dann Win11 im DualBoot (Bootmenü vom Mainboard benutzt), so wird der die Leistungsaufnhame vom „Grossrechhner“ sicherlich ordentlich unterbieten.
Eben für solche Zwecke hier, Videos jeglicher Art wie YouTube und Netflix, Officezwecke.
Anstelle von sowas dann lieber einen USB-Switch das man eine externe Festplatte als Datenloch dann an zwei so Rechnern abwechselnd betreiben kann. (Denn irgendeine Leistungsaufnahme für irgendein NAS das spare ich mir auch lieber komplett)
Richtig interessant wäre ja auch mal ein „Teardown“ gewesen und kleiner Test ob die Kühlung zumindest im staubfreiem Zustand ausreicht oder von vorneherein Unterdimensioniert ist.
Das da die Leistung ordentlich gedrosselt werden muss von dem Prozessor so im Alltag oder nicht.
mfG
Tja, das ist hier wieder einmal ein klassischer Äpfel-Birnen-Vergleich in der Classic-Edition.
– Neuware mit 3 Jahre Garantie versus Alt-Gedönz
– iGPU Radeon 780M mit Taktraten jenseits von jut und böhse
– u. a. 2x USB 4.0
– Win 11 Pro inklusiv
– Kompaktbauweise hat immer ihren Preis
– Preiserhöhung wegen RAM-Preise-durch-die-Decke ?
– geköpfter 6700k = *chpielerchen ( Brian-Dialekt )
– Mobo mit Z170 = in Ehren getoastete und gealterte Bauteile
– Gigabyte RTX 3070 OC > Welches Modell genau ? Braucht Mann das für YT und Netflix und Office wirklich ?
Den letzten Satz sollte Mann sich noch einmal laangsam auffa Zunge zergehen lassen. Siehe auch : * Das crazy ! * im anderen Zusammenhang.
Jo, strammer Preis. Marktentwicklung abwarten !
wenn man nen ‚Würfel‘ braucht klingt das System schon zeitgemäß…
ich selbst nehm auch lieber ein paar noch aktuelle Teile und pack alles in nen Midi-Tower untern Schreibtisch.
jeder wie er es mag….
Die Kisten haben vor 2 Jahren die Hälfte gekostet.
Die Sache mit dem Preis stimmt schon aber ich finde der geekom lohnt sich zumal es die immer mal stark reduziert gibt. Habe den A6 am Monitor hängen und bin sehr zufrieden mit dem Teil. Ich mag es aufgeräumt und so sieht der Schreibtisch aus und mir steht kein Tower rum.