Windows 7 – Treiber werden von Microsoft nur noch über ESU bereitgestellt

Microsoft führt eine Änderung für die Veröffentlichung der Treiber über Windows Update für Windows 7 SP1, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 durch. Treiber werden nicht mehr über Windows Update verteilt.

Eine Ausnahme sind hier die Firmen, die am ESU-Programm (Extended Security Updates) teilnehmen. Diese werden weiterhin mit neu signierten Treibern bis Januar 2023 von Drittanbietern versorgt. Wenn sie denn nicht selbst schon den Support eingestellt haben, wie es Nvidia vorhat.

Der Hintergrund ist, dass „die SHA-1 Trusted Root Certificate Authority für Windows 7 SP1, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 am 9. Mai 2021 abgelaufen und wird von Microsoft nicht mehr verwendet. Aufgrund der Einstellung und des Auslaufens von SHA-1-Zertifikaten konnten Partner, die das Microsoft Trusted Root-Programm nutzen, inkompatible SHA-2-signierte Treiber für ungepatchte Windows Client- und Windows Server-Geräte veröffentlichen. Dies wiederum konnte dazu führen, dass die Funktionalität beeinträchtigt wurde oder die Geräte nicht mehr starten konnten. Dies geschieht, weil ungepatchte Systeme Code-Integritätsfehler aufweisen, wenn sie mit einem SHA-2-signierten Treiber konfrontiert werden.“

„Um die potenziellen Auswirkungen dieser Inkompatibilitäten zu minimieren, wird Microsoft die Veröffentlichung von SHA-2-signierten Treibern auf Windows Update, die auf Geräte mit Windows 7 SP1, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 ausgerichtet sind, am 17. Juni 2021 einstellen.“

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