Hardware-basierter Stapelschutz (Stack Protection) von Windows 10 jetzt auch im Google Chrome 90

Vor etwa einem Jahr hat Microsoft für Windows 10 den Hardware-enforced Stack Protection vorgestellt. Dieser bietet einen Schutz vor Malware, die z.B. in den Kernel eingeschleust werden kann.

„Der hardwaregestützte Stack-Schutz bietet einen robusten Schutz gegen ROP-Exploits, da er den beabsichtigten Ausführungsablauf eines Programms aufzeichnet. Um eine reibungslose Einführung in das Ökosystem und die Anwendungskompatibilität zu gewährleisten, wird Windows diesen Schutz als Opt-in-Modell anbieten, sodass Entwickler diesen Schutz erhalten können, und zwar in Ihrem eigenen Zeitplan.“

„Die Hardware wird ein neues Register SSP haben, das die Adresse des Shadow Stack Pointers enthält. Die Hardware wird auch über Seitentabellenerweiterungen verfügen, um Shadow Stack Seiten zu identifizieren und diese vor Angriffen zu schützen.“

Die Voraussetzung für diesen Schutz ist eine Intel CPU der 11.Generation oder ein AMD Zen 3 Ryzen. Im Februar hatte Microsoft diesen Schutz im Microsoft Edge 90 (damals Canary) integriert. Jetzt folgt auch der Google Chrome 90. Wer also eine dieser neuen CPUs in seinem Rechner hat, kann den Task-Manager öffnen -> Reiter Details -> Rechtsklick auf die obere Spaltenübersicht und Spalten auswählen anklicken. Ganz unten erscheint dann „Hardwaregestützter Stapelschutz“. Haken setzen und die Spalte wird dann angezeigt.

Hier kann man dann auch sehen, welche Programme diese Funktion schon unterstützen. Ansonsten, bzw. wenn man eine ältere CPU hat, wird nur „Deaktiviert“ angezeigt.

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