IFA 2020: Umsetzung in Corona-Zeiten #IFA20

Über Sinn und Unsinn kann man oftmals streiten. Was die IFA 2020 (#IFA20) anbelangt, fällt das Urteil aber recht eindeutig aus. Das lag aber eher an den wenigen teilnehmenden Firmen und Ausstellern, als an der grundsätzlichen Aufmachung der Messe in diesem Jahr.

Denn man muss auch sagen: Das Hygiene-Konzept war im Prinzip einwandfrei ausgearbeitet. Begrenzte Teilnehmerzahl ohne Privatbesucher, Verteilung der (Teil-)Veranstaltungen auf dem Messe-Gelände, Erfassung der Besucher pro Halle, separate Ein-/Ausgänge und – vor allem – überall große Abstände. Regelmäßige Lautsprecher-Durchsagen, die an die Nutzung einer Maske erinnern, gab es auch und diese wurden von den meisten Besuchern auch beherzigt.

Für die Pressekonferenzen haben die Veranstalter zwei große Hallen bereitgehalten – dort fanden dann immer abwechselnd die Präsentationen statt. In der Zwischenzeit wurden die Stühle (übrigens ca. 1,5 Meter Abstand) der jeweils anderen Halle durch ein extra eingesetztes Team desinfiziert. Auch im Media Center hatte man ein wachsames Auge drauf, dass frei gewordene Plätze desinfiziert wurden.

Durch die ergriffenen Maßnahmen hat es sich nicht falsch angefühlt, in Corona-Zeiten an einer Veranstaltung mit 1.000 Personen teilzunehmen. Da hatte ich vorher Befürchtungen, die sich aber glücklicherweise nicht bestätigt haben. Es war leer, es hat sich verteilt.

Dass eine solche Mini-IFA im nächsten Jahr aber noch einmal stattfindet, halte ich für ausgeschlossen. Entweder ganz oder gar nicht.

IFA 2020: Umsetzung in Corona-Zeiten #IFA20
weitere Artikel zu diesem Thema
zu den aktuellen News

2 Kommentare zu “IFA 2020: Umsetzung in Corona-Zeiten #IFA20

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzerklärung für diesen Kommentar.