Nokia: Updates werden in Ratingen entwickelt

Vielen ist der Datenschutz bei einem Smartphone wichtig. Doch Google und Apple stehen bei vielen immer in der Kritik. Viele Smartphone-Hersteller versuchen eigene Lösungen anzubieten. Nokia hingegen versucht mit dem vorhandenen Android das beste zu machen. Datenschutz und Qualität steht dabei ganz oben auf der Liste. Ein neuer Bericht zeigt sogar, dass alle Updates für Nokia-Smartphones in Ratingen (NRW) entwickelt werden.

Vor fast einem Jahr wurde berichtet, dass HMD Global alle Daten der Nutzer auf finnische Server speichert und ein Abkommen mit Google gilt. Somit werden alle Daten per DSGVO gesichert. Das war eine sehr positive Meldung, weshalb die Nokia-Smartphones im Business-Bereich immer beliebter werden. Und so folgt nun die Meldung, dass Updates aus Deutschland kommen.

HMD Global hat dabei auch verkündet, dass im letzten Jahr rund 100 Enterprise-Kunden nun an Nokia festhalten. Google zeichnet nahezu jedes Modell von HMD Global als „Android Enterprise Recommended“ aus, sodass diese vor allem im Arbeitsumfeld nutzbar sind. Sicherheitsupdates und Qualität der Software spielen dabei eine große Rolle. Aus diesen Gründen sind große Player, wie Samsung und Huawei entweder kaum oder gar nicht vertreten.

Durch Android One hat Nokia direkten Zugriff auf alle Sicherheitspatches und Firmware-Updates. Von Juli 2017 bis heute hat Nokia 565 Updates ohne Ausfall herausgebracht. Google gibt vor, dass Sicherheitsupdates innerhalb von 90 Tagen auf einem Gerät verfügbar sein müssen. Nokia schafft dies durchschnittlich sogar in 17 Tagen. Jedes Modell ist somit immer auf dem aktuellsten Stand. Ein Statement, was bestimmt viele gerne lesen.

Die Update-Garantie reicht dabei vom kleinsten Nokia 1, bis zum größten Nokia 9. Alle Geräte werden entweder mit purem Android oder Android One ausgeliefert, was die Entwicklung der Software sehr vereinfacht. Die großen Anpassungen fallen, aufgrund der nicht vorhandenen Oberfläche, weg.

Doch Android One steht auf der Kippe. Dieses Projekt wurde von Google entwickelt, damit Geräte wieder pures Android vorweisen, ohne dass es ein Pixel sein muss. Ähnlich wie die Nexus Geräte vor ein paar Jahren, entwickeln Dritte die Hardware und nutzen die Software von Google. Falls es Android One irgendwann nicht mehr geben sollte, möchte HMD Global alias Nokia weiterhin an der Garantie festhalten.

Die Unterstützer des Programms sind sehr gering. Der größte ist Nokia, dann kommt Motorola und Xiaomi. Doch nicht nur Sicherheitspatches sind ein Versprechen. Es gibt auch 2 Jahre neue Android Versionen. So hat ein Nokia 7.1 beispielsweise bereits Android 8, Android 9 und Android 10 erhalten. Eventuell wird es auch noch Android 11 erhalten, mal abwarten.

Quelle: ComputerBase
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