Apple – Mehr als 32.000 Datenabfragen in 6 Monaten

Heute wurde der halbjährliche Transparenzbericht von Apple veröffentlicht. Dieser beinhaltet Details darüber, wie oft personenbezogene Daten von Regierungen weltweit angefordert wurden. Die Informationen stellt Apple wie jedes Mal als pdf-Datei zur Verfügung, aber diesmal auch als interaktive Webseite. Dies erleichtert vor allem Laien den Einblick in die Geschehnisse.

Die Webseite ermöglicht mithilfe des Schiebereglers an der Unterseite durch die verschiedenen Zeugnisse der Länder zu reisen, um so die Anfragen differenziert zu sehen. Dem Bericht zufolge erhielt Apple über die erste Hälfte des Jahres 2018 genau 32.342 Anfragen von Regierungen über Benutzerdaten. Dies ist ein Plus von 9 Prozent gegenüber der Vorperiode. Im Gespräch waren 163.823 Geräte. Deutschland stellte dabei die meisten Anfragen mit 42 Prozent. Diese sind größtenteils auf “Diebstahluntersuchungen” zurückzuführen.

Deutschland stellte 13.704 Anträge über 26.160 Geräte. Danach kommt die USA mit 4.570 Anfragen über 14.911 Geräte. China nennt Apple extra als weiteren Spitzenreiter mit 19.908 Gerätedatenanfragen. Dies stellt so gesehen Deutschland auf Platz Zwei, aber prozentuell auf Einwohnerzahl gesehen, sind wir Spitzenreiter.

Der Bericht enthält nicht die Anzahl der FISA-Anträge, da eine gesetzlich vorgeschriebene Verzögerung der Berichterstattung von sechs Monaten vorliegt. Durch die Kombination der Daten in der Vergangenheit konnte Apple die Zahlen vor anderen Technologieunternehmen veröffentlichen, berichtet Reuters.

Quelle: Apple

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