Kaum noch Interesse an selbstgebauten PCs? Verkaufszahlen von Motherboards gehen weiter zurück

Die Hersteller von Motherboards sind derzeit nicht zu beneiden. Der Umsatz im DIY-Sektor (Do it yourself) geht immer weiter zurück. Wurden 2013 noch 75 Millionen Motherboards verkauft, ging die Zahl 2016 auf unter 50 Millionen zurück. Für 2017 erwartet man nur noch 43 Millionen verkaufte Platinen. Nächstes Jahr soll der Trend mit weiteren 10% Minus dann weitergehen.

Großer Verlierer ist meine Lieblingsfirma Gigabyte. Nach 16,2 Millionen 2016 erwartet man für dieses Jahr nur noch 12,6 Millionen Einheiten. Aber nach der Umstrukturierung bleibt man optimistisch. Den Gaming-Sektor beherrscht aber Asustek mit fast 70%. Aber gerade hier ist in den letzten Jahren nicht viel los.

Wer nicht gerade „Hardcore-Gamer“ ist, wird sicherlich auch mit einem selbstgebastelten Rechner auskommen, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Die Entwicklung der CPUs ist hier nicht förderlich. Denn Leistungssteigerungen, die einen Neukauf fördern, stehen in keinem Verhältnis.

Wie sieht es bei euch aus? Reicht euch ein Fertig-PC, ein Leistungsstarkes Laptop neben einem guten Smartphone oder bastelt ihr eure PCs noch selber. Ich hab mir einmal einen fertig-PC gekauft – meinen ersten. Nie wieder. Die Spannung, alles richtig zusammenzukaufen und -bauen und dann der erste Druck auf den Startknopf sind doch unbezahlbar, oder?

Quelle: digitimes

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Ich bin nicht allwissend, was Windows angeht. Aber genau deshalb nehme ich Windows gerne auseinander und unter die Lupe, um all mein Wissen zu erweitern. Jürgen

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