Telekom – 5000 Betriebe mit Glasfaser, dank Micro-Trenching

Glasfaser ist aktuell der Evolutionsschritt den der heimische Hausanschluss machen kann. Bei Unternehmen sieht es ähnlich aus. Doch der Glasfaserausbau geht schleppend voran, denn hoher Zeit- und Kostenaufwand kann sich nicht jeder leisten. Aus diesem Grund wurde Micro-Trenching „erfunden“ Eine neue Art des Glasfaserausbaus, der Tiefbau, Sperrungen und kaputte Vorgärten überflüssig macht. Dazu wird mit einer Diamantfräse der Gehweg oder die Straße einen schmalen Spalt aufgefräst, in welches dann das Leerrohr für das Glasfaserkabel kommt.

Nach der erfolgreichen Erprobung wird die Telekom nun genau dieses Verfahren nutzen, um 20 Gewerbegebiete in 14 deutschen Städten an das Glasfasernetz anzuschließen. Dadurch haben rund 5000 Betriebe Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 GBit/s, auch synchron.

Gegenüber Golem sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland: „Im Zentrum unserer Glasfaser-Ausbaustrategie stehen Gewerbegebiete. Wir freuen uns, unseren Geschäftskunden in zunächst 14 deutschen Kommunen Glasfaseranschlüsse in den Gewerbegebieten anbieten zu können.“ Bei Privatkunden setzt man scheinbar weiterhin auf Vectoringzugänge, was mich persönlich ein bisschen traurig macht, aber es lohnt sich halt wirtschaftlich aktuell einfach noch nicht.

Symmetrischer Traumanschluss möglich

Von dem neuen Micro-Trenching-Verfahren und dem Glasfaserausbau werden Gewerbegebiete in folgenden Städten und Gemeinden profitieren: Bremen, Dresden, Düsseldorf, Grafschaft, Ismaning, Oyten, Landsberg, Lüdinghausen, Neuhausen, Neunkirchen, Nürnberg, Rödermark, Wittlich und Würzburg. Unternehmen, welche sich bis Ende November 2017 noch für den Anschluss entscheiden, werden kostenneutral von der Telekom angebunden.

Das Angebot nach dem Ausbau reicht, wie oben bereits angedeutet, von asymmetrischen 100 MBit/s bis zu symmetrischen 1 GBit/s. Dazu wird die Telekom 300 km neue Glasfaserkabel verlegen, was für den Traumanschluss ordentlich etwas kosten wird.

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