FCC schlägt ‘Blue Alert’ für Bedrohungen gegen die Strafverfolgung vor

In den USA gibt es etwas, was ich mir wirklich für Deutschland wünsche. Bisher wird die Thematik hier von gemeinnützigen Organisationen übernommen und der Staat verschläft das Ganze. Ich rede von den sogenannten „AMBER Alerts“, welche im Notfall auf alle möglichen Geräte gepusht werden. Zu diesen Geräten zählen Smartphones, öffentliche digitale Werbebanner, Fernsehsender, Radiosender und andere Kommunikationswege.

Eingeführt 1996, um vermisste Kinder schneller wieder zu finden. Laut dem „Departement of Justice“ konnten durch das System auch schon bereits über 868 Kinder gerettet werden. Durch die Effektivität des System wurde es von einigen Staaten in den USA weiter ausgebaut und auch für sogenannte „Blue Alerts“ genutzt. Blue Alerts informieren bei Bedrohungen gegen die Strafverfolgung und sollen Menschen in der Nähe anweisen Schutz zu suchen.

Quelle: Engadget.com

Auch eine Anleitung zum Melden von Verfolgten gab es oftmals. Verbrechen können dadurch meiner Meinung nach auf jeden Fall schneller aufgeklärt werden. Da jeder Staat aber seine eigene Schiene bisher fährt, schlug FCC-Chef Ajit Pai im Mai einen allgemeinen „Blue Alert“ vor. Dieser wurde heute der Kommission vorgelegt.

Spannend an der Sache ist auch, dass die Bürger gebeten werden, die Blue Alerts zu kommentieren. Dazu gibt es ein Portal der FCC → hier ←. Persönlich halte ich es für eine richtige Entscheidung und hoffe, dass Deutschland sich diesen Fortschritt abschaut und endlich auch hierzulande einführt. Schließlich dienen die der Sicherheit und bei großen Menschenansammlungen könnte man so schnell Sicherheitstipps oder Warnungen auf die Smartphones pushen.

Via: Engadget

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16 Kommentare zu “FCC schlägt ‘Blue Alert’ für Bedrohungen gegen die Strafverfolgung vor

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