Updates über getaktete Verbindung: Microsoft nimmt Stellung

Mit dem Creators Update für Windows 10 behält sich Microsoft die Möglichkeit vor, bestimmte Updates auch über getaktete Verbindungen (Mobilfunk) an die Nutzer verteilen. Manche haben damit weniger ein Problem, andere hingegen schon.

Ich selbst sehe das durchaus kritisch, wenngleich Microsoft jetzt noch einmal gegenüber MSPU beteuert, dass man nur kleine und wirklich wichtige Updates über getaktete Verbindungen verteilen will:

"We don’t plan to send large updates over metered connections, but could use this for critical fixes if needed in the future."

Es ist eher die Ausnahme, dass man in Deutschland monatlich mehrere Gigabyte an mobilem Datenvolumen zur Verfügung hat. Wer damit nicht haushalten muss, den stört auch das neue Updateverhalten nicht. Wer nicht so viel Datenvolumen hat, muss dann unter Umständen mehr als den halben Monaten mit gedrosselter Verbindung auskommen. Klein ist ein Update nur für denjenigen, bei dem das verfügbare Datenvolumen ein Vielfaches größer ist als die Größe des Updates.

Denn wenn man den Hinweistext unter Windows Update (gelb markiert) liest, scheint es nicht so, als würde man vor dem Download des Updates gefragt werden. Bleibt abzuwarten, wie (oft) davon in der Zukunft auch Gebrauch gemacht wird.

Quelle: MSPU
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