Fritz!Box 7430 erhält Fritz!OS 6.80

Auch auf die Gefahr hin das ihr die Update-News von AVM langsam „über“ habt, gibt’s heute einmal mehr Neuigkeiten. Denn die User einer Fritz!Box 7430 können sich nun ebenfalls über das verfügbare Update nach Fritz!OS 6.80 freuen. Seit gestern steht das Update bereit. Aufmerksame Leser unserer Seite dürften die Neuerungen vom Fritz!OS 6.80 bereits kennen. Nun noch einmal explizit die Neuerungen für die 7430.

Neue Features:

  • FRITZ!Hotspot: der WLAN-Gastzugang mit Zusatzfunktionen für Café, Laden oder Praxis (Vorschaltseite)
  • Reservierung der Datenraten
  • FRITZ!Fon: Neue Startbildschirme und ein Nachtmodus
  • Ein Plus an Sicherheit und Netzanpassungen

Kompletter Changelog der Fritz!Box 7430 und dem Fritz!OS 6.80

Neue und verbesserte Funktionen in FRITZ!OS 6.80

Internet:
NEU – Anzeige der Internetnutzung durch Gäste im Online-Monitor
NEU – Gesicherte Datenrate für Heimnetzgeräte trotz intensiv genutztem Gastnetz
NEU – Option für selbständige Portfreigaben (UPnP/PCP) pro Gerät aktivierbar

Telefonie:
NEU – Option zur Begrenzung der Anzahl der ausgehenden Anrufe ins Ausland, automatisch aktiv
NEU – Rufumleitung auf alle Kontakte in einem Telefonbuch anwendbar

DECT:
NEU – Unterstützung für den Betrieb von CAT-iq 2.0 fähigen Handgeräten hinzugefügt

Heimnetz:
NEU – Änderung der IP-Adresse (DHCP) direkt in den Gerätedetails

WLAN:
NEU – FRITZ!Hotspot: der WLAN-Gastzugang mit Zusatzfunktionen für Café, Laden oder Praxis: Vorschaltseite mit eigenem Logo, Text und Link auf eigene Homepage
Details unter https://avm.de/ratgeber/praktische-wlan-features/der-fritzhotspot-fuer-gaeste/

MyFRITZ!:
NEU – Benutzeroberfläche myfritz.box um Komfortfunktionen erweitert und optimal auf Smartphone und Tablet abgestimmt (Responsive Design)

Sicherheit:
NEU – Das Kennwort für die Anmeldung eines IP-Telefons an der FRITZ!Box muss mindestens achtstellig sein. IP-Telefone mit kürzerem Kennwort werden beim Update deaktiviert.
NEU – Bestimmte Einstellungen und Funktionen erfordern eine zusätzliche Bestätigung des Anwenders am Ort der FRITZ!Box

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Hoheitsrechte im WLAN
Mit dem Update auf FRITZ!OS 6.80 können sich Anwender darauf verlassen, dass sie selbst auch dann ungehindert surfen, streamen und chatten können, wenn das Gastnetz stark genutzt wird. Denn sie entscheiden, welche Übertragungsraten ihnen und ihren Gästen zustehen. Sind die FRITZ!Box-Besitzer selbst nicht online, so freuen sich die Gäste über höhere Datenraten. Praktisch ist auch der neue Online-Monitor, der neben den Downstream-Raten für Internet und IPTV nun auch die Datenraten des Gastzugangs anzeigt.

FRITZ!Fon: weitere Startbildschirme und Nachtmodus
FRITZ!Fon, das DECT-Telefon für die FRITZ!Box, hat neue Startbildschirme zur Auswahl erhalten. Neu ist auch die Anzeige einer analogen Uhr in weißer und schwarzer Ausführung. Der neue Nachtmodus dimmt das Display, wenn eine festgelegte Umgebungshelligkeit unterschritten wird. Die Möglichkeiten der Rufumleitung mit der FRITZ!Box lassen sich jetzt auch auf alle Kontakte eines gewünschten Telefonbuchs anwenden. Auch lässt sich mit FRITZ!OS 6.80 optional die Anzahl ausgehender Telefonate begrenzen.

Noch schöner und einfacher: MyFRITZ! für Browser und App
Nach der Benutzeroberfläche fritz.box, dem Fenster zur FRITZ!Box, erscheinen mit FRITZ!OS 6.80 nun auch die Benutzeroberfläche des MyFRITZ!-Dienstes (myfritz.net) im Responsive Design und passt sich jeder Display-Größe an. Mit der MyFRITZ!App 2 (für Android) haben Anwender bequem Zugriff auf gespeicherte Daten, die Anrufliste oder Sprachnachrichten – zuhause wie unterwegs. Bei verpassten Anrufen oder neuen Sprachnachrichten werden die Anwender in Echtzeit über die App benachrichtigt. Mit nur einer Wischbewegung stellen sie unterwegs einen sicheren Zugang in ihr Heimnetz her und greifen auf ihre FRITZ!Box oder daran angebundene Geräte zu.

Auf Nummer sicher: starke Passwörter und Einstellungen mit Bestätigung
Das Einrichten neuer IP-Telefone und Rufumleitungen sowie das Speichern von Sicherungsdateien wird noch sicherer durch die neue Funktion der zusätzlichen Bestätigung, die nur am Ort der FRITZ!Box geschehen kann (Zwei-Faktor-Authentifizierung). Anmeldeversuche mit falschen Benutzerdaten werden als Ereignis protokolliert. FRITZ!OS 6.80 sorgt außerdem dafür, dass zum Einrichten eines IP-Telefons oder einer IP-Türsprechanlage über die FRITZ!Box ein mindestens 8-stelliges Passwort vergeben werden muss. Zahlreiche weitere Aktualisierungen bringen die FRITZ!Box mit FRITZ!OS 6.80 auf den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik. Für optimalen Schutz und beste Netzabstimmung empfiehlt AVM wie bei jedem größeren Update die jeweils neueste Version von FRITZ!OS zu verwenden.

Vorbereitetet für Änderungen im DSL-Netz
Ausgewählte FRITZ!Box-Modelle mit FRITZ!OS 6.80 sind kompatibel zu Netzen, in denen künftig VDSL Supervectoring 35B angeboten wird. VDSL Supervectoring 35B erfordert für das Erreichen höherer Geschwindigkeiten neue Hardware; durch die integrierte Kompatibilität bleiben FRITZ!Boxen aber auch in Zukunft an Supervectoring-Anschlüssen besser nutzbar.

FRITZ!-Komfort mit DECT-Telefonen anderer Hersteller
Mit FRITZ!OS 6.80 stehen auch für DECT-Telefone, die den Standard CAT-iq 2.0 beherrschen, eine Reihe der Komfortmerkmale der FRITZ!-Telefonie zur Verfügung: Schnurlostelefone anderer Hersteller können ein oder mehrere Telefonbücher der FRITZ!Box nutzen und die Anwender erhalten mit der Anrufliste einen schnellen Überblick.

Online Spiele, Spielekonsolen oder IP-Geräte für Zugriffe aus dem Internet freigeben
An der FRITZ!Box angeschlossene Geräte sind sicher vor unerwünschten Zugriffen aus dem Internet. Bestimmte Anwendungen wie Online-Spiele oder Geräte wie IP-Kameras und Spielekonsolen müssen jedoch manchmal auch für andere über das Internet erreichbar sein. Durch gezielte Portfreigaben ermöglichen FRITZ!Box-Anwender solche Verbindungen. Neu ist auch, dass nun auch einzelnen Geräte erlaubt werden kann, Portfreigaben selbst zu steuern. Alle Portfreigaben (IPv4, IPv6, MyFRITZ! oder selbständige) können mit FRITZ!OS 6.80 nun auf einen Blick betrachtet und auch eingestellt werden. Im Menü unter „Internet“ „Freigaben“ erhalten Anwender eine Übersicht aller Portfreigaben mit den jeweils zugeordneten Heimnetzgeräten. Einstellungen für die Kindersicherung lassen sich mit dem neuen FRITZ!OS auch auf reine IPv6-Geräte anwenden.
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Weitere Verbesserungen im FRITZ!OS 6.80

DSL:
Verbesserung: Optimierung bei VDSL-Vectoring
Verbesserung: Interoperabiltität mit verschieden Anschlüssen für VDSL und ADSL verbessert
Verbesserung: Kompatibilitätsmodus für VDSL-Anschlüsse mit Supervectoring (35B) hinzugefügt

Internet:
Verbesserung – Anzeige der Online-Zeit in der Übersicht der Kindersicherung
Verbesserung – Beschriftung der Zeitachsen im Online-Monitor
Verbesserung – Filter für Internetseiten berücksichtigt gesperrte Domains jetzt auch bei https-Aufrufen
Verbesserung – Unterstützung von reinen IPv6-Geräten in der Kindersicherung
Verbesserung – Portfreigaben zusammengefasst mit MyFRITZ!-Freigaben und IPv6-Freigaben
Verbesserung – Komplette Firewall-Freigaben für nachgelagerte Router unter IPv6 möglich
Verbesserung – Statische Routen für IPv6 definierbar
Verbesserung – schneller Surfen durch optimierte Behandlung von DNS-Anfragen
Verbesserung – Stabilität von IPTV bei gleichzeitiger Nutzung über LAN und WLAN
Behoben – Verschobene Zeitskala in der grafischen Übersicht der erlaubten Onlinezeit auf fritz.box/surf.lua

Telefonie:
Verbesserung – Position des Gruppenfilters im Einrichtungsassistenten für Google-Telefonbücher optimiert
Verbesserung – höhere Sprachqualität bei Internettelefonie durch verzögerungsarme Sprachübertragung
Verbesserung – schnellerer Verbindungsaufbau bei Internettelefonie bei gleichzeitiger Datenübertragung
Verbesserung – höhere Sprachqualität bei Internettelefonie auch bei gleichzeitiger Datenübertragung beim Anbieter Deutsche Telekom
Verbesserung – Einstellen der Zeitschaltung des Anrufbeantworters an Smartphone und Tablet optimiert
Verbesserung – Anpassungen für Internettelefonie-Anbieter Personal-VoIP
Verbesserung – Internettelefonie-Anbieter „Anderer Anbieter“, „SIP-Anlagenanschluss“ und „SIP-Trunking“ bieten Einstellung der Paketgröße
Verbesserung – Interoperabilität der Nachrichtenübertragung (MWI) zu angeschlossenen IP-Telefonen
Verbesserung – Interoperabilität der Übertragung von Faxnachrichten über das Internet (Protokoll T.38)
Behoben – Einbindung eines neuen Google-Telefonbuchs nicht möglich
Behoben – in seltenen Fällen mögliche Gesprächsabbrüche beim Halten/Makeln
Änderung – Anpassung an veränderte Netzbedingungen, in deren Folge Rufe von Anschlüssen der Telekom, easybell und Alice in das Netz von UnityMedia/Kabel-BW scheitern konnten

DECT:
Verbesserung – Einträge im Telefonbuch sind jetzt auch nach Vor- und Nachnamen sortierbar
Verbesserung – Podcasts können am FRITZ!Fon jetzt unterbrochen (durch den Nutzer oder durch eingehende Anrufe) und anschließend punktgenau fortgesetzt werden
Behoben – Telefonbucheinträge mit mehreren Rufnummern wurden gelegentlich nicht vollständig übernommen

Heimnetz:
Verbesserung – Anzeige von Gerätedetails vervollständigt
Behoben – „Entfernen“ unbenutzter Geräte in Heimnetzliste entfernt auch VPN-Verbindungen

WLAN:
Verbesserung – Zeitpunkt der letzten Autokanal-Aktualisierung ersichtlich
Verbesserung – Löschen aller inaktiven WLAN-Geräte ohne individuelle Einstellungen aus der Liste bekannter WLAN-Geräte
Verbesserung – Einstellen der Zeitschaltung an Smartphone und Tablet optimiert
Verbesserung – Stabilität verbessert

MyFRITZ!:
Verbesserung: Diagnose von Funktion und Sicherheit bezieht MyFRITZ! ein
Verbesserung: Registrierung des MyFRITZ!-Kontos optimiert

Sicherheit:
Verbesserung – Anmeldeversuche mit falschen Benutzerdaten werden im Ereignisprotokoll festgehalten
Änderung – Die Anmeldung an der FRITZ!Box-Oberfläche ist 20 min gültig
Änderung – Erhöhen der Sicherheit des FRITZ!Box-eigenen Zertifikats durch Signatur mit SHA-256

System:
Verbesserung – Einrichtung von Zeitschaltungen nach grafischem Zeitplan optimiert für Smartphone und Tablet
Verbesserung – Die FRITZ!OS-Updateseite zeigt zusätzlich den Zeitpunkt der letzten Versionsprüfung bzw. der Installation des FRITZ!OS an
Verbesserung – Ereignisprotokoll an verschiedene Displaygrößen angepasst
Verbesserung – Benutzerführung bei der Wiederherstellung von gesichterten Einstellungen
Verbesserung – Übersicht Push Service
Verbesserung – Mail-Betreffs des Push Service und Absender-Information überarbeitet
Verbesserung – Textüberarbeitungen in der FRITZ!Box-Info-Mail vom Push Service
Verbesserung – Push Service fasst zeitlich nah beieinander liegende Mails zusammen
Verbesserung – Erweiterung der Push Mails mit Änderungsnotizen für ausgewählte Einstellungen
Verbesserung – Push Service-Mail für die Nutzung des Gastzugangs auch bei deaktivierter Anzeige der WLAN-An/Abmeldeereignisse
Verbesserung – Information bei zu vollem Speicher bei Push Service-Mails zu Sprachnachrichten und der Funktionsdiagnose
Verbesserung – Wichtige Mitteilungen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb jetzt auch auf FRITZ!Fon-Geräten, über MyFRITZ!App 2 und per Push Mail. (Bislang: nur rote Info-LED und Startseite fritz.box)
Verbesserung – Stabilität auch bei untypischer Lastsituation verbessert
Behoben – Wiederkehrende Push Mails (Änderungsnotizen) über Erstanmeldung von Powerline-Geräten oder Geräten ohne Uhrzeit
Behoben – „Änderungsnotizen“ und „Kennwort vergessen“-Mail wurden nicht versendet, wenn der Push Service mit dem Anrufbeantworter oder der Fax-Funktion eingerichtet wurde
Änderung: Schnittstellenbeschreibungen für Entwickler erweitert (www.avm.de/Schnittstellen)

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