Apple hat nach Jahren der Gerüchte sein erstes faltbares iPhone vorgestellt. Das iPhone Duo ist technisch aufwendig, ungewöhnlich und ohne Zweifel eines der auffälligsten Apple-Produkte seit langer Zeit. Es ist allerdings auch eines dieser Geräte, bei denen man nach der Präsentation kurz innehält und sich fragt: Musste das wirklich sein? Für mindestens 2.299 Euro bekommt man außen ein 5,4 Zoll großes Display, innen 7,6 Zoll, einen A20 Pro, Touch ID, zwei Kameras und später sogar Unterstützung für den Apple Pencil. Oder anders gesagt: Apple hat sehr viel Technik und sehr viel Entwicklungsaufwand investiert, um ein iPhone zu bauen, das sich in ein kleines iPad verwandeln kann. Offen bleibt nur, wie viele Menschen darauf tatsächlich gewartet haben.
Außen iPhone mini, innen iPad mini
Zusammengeklappt bietet das Duo 5,4 Zoll. Das erinnert zunächst angenehm an das längst eingestellte iPhone mini. Nur eben breiter, dicker und mit einem Scharnier in der Mitte. Aufgeklappt wächst die Fläche auf 7,6 Zoll. Apple bewirbt das als deutlichen Zugewinn gegenüber dem iPhone 18 Pro Max, und technisch stimmt das natürlich. Praktisch bedeutet es vor allem: Wer sein iPhone aufklappt, bekommt mehr Bildschirm.
Eine durchaus revolutionäre Erkenntnis. Apple nutzt die Fläche mit Split View, angepassten Bedienelementen und verschiedenen Darstellungsmodi immerhin sinnvoll. Videos lassen sich anheften, Apps nebeneinander öffnen und Inhalte an den Öffnungswinkel anpassen. Das alles funktioniert auf dem Papier plausibel. Nur muss man für 2.299 Euro etwas mehr liefern als die Erkenntnis, dass zwei Bildschirmhälften zusammen größer sind als eine.
Touch ID ist zurück – Fortschritt kann so schön retro sein
Besonders charmant ist die Rückkehr von Touch ID. Jahrelang hat Apple Face ID als komfortable Lösung für die Oberklasse etabliert. Nun erscheint ausgerechnet beim teuersten und technisch ambitioniertesten iPhone des Jahres wieder der Fingerabdrucksensor in der Seitentaste. Natürlich gibt es dafür konstruktive Gründe. Ein Foldable ist kompliziert, Platz ist knapp und Face ID lässt sich nicht beliebig verteilen. Trotzdem hat es etwas Komisches. Beim normalen iPhone gehört Face ID selbstverständlich dazu. Beim 2.299 Euro-Duo soll man sich nun über eine Technik freuen, die Apple bei seinen Flaggschiffen schon vor Jahren aussortiert hat. Manchmal ist Innovation eben auch nur ein sehr teurer Umweg zurück. Apple Pencil auf dem iPhone – weil das Duo offenbar selbst nicht weiß, was es sein möchte
Erstmals unterstützt ein iPhone außerdem den Apple Pencil
Auch das ist technisch nachvollziehbar. Auf 7,6 Zoll kann ein Stift tatsächlich sinnvoll sein, etwa für Notizen, Zeichnungen oder Bildbearbeitung. Gleichzeitig zeigt es sehr deutlich das grundsätzliche Problem des Duo. Apple versucht hier Smartphone und Tablet möglichst dicht zusammenzuschieben. Heraus kommt ein Gerät, das beides sein möchte, aber bislang nicht überzeugend erklärt, warum es besser sein soll als zwei Geräte, die Apple seit Jahren ohnehin verkauft. Wer ein großes Display möchte, kann ein iPad kaufen.
Wer ein kompaktes Smartphone möchte, kauft ein iPhone. Wer beides gleichzeitig in einem Gerät möchte, darf jetzt 2.299 Euro bezahlen und zusätzlich daran denken, es vorher aufzuklappen.
Das beste Feature liefert Apple unfreiwillig gleich mit
Mein bisheriges Highlight des iPhone Duo ist allerdings nicht das Scharnier, nicht der Apple Pencil und auch nicht die angeblich weniger sichtbare Displayfalte. Es ist ein Bild aus der Keynote. Der neue Apple-CEO hält das Duo hoch und schaut dabei ungefähr so, wie man aussieht, wenn einem kurz vor der Präsentation jemand gesagt hat: „Du musst das jetzt verkaufen.“

Ein leichtes Lächeln, ein bisschen Stolz und irgendwo im Gesicht auch die Frage, ob wirklich alle im Raum so begeistert davon sind, wie sie gerade tun. Selten hat ein Apple-Bild meine Reaktion auf ein neues Produkt derart gut getroffen.
Apple kommt Jahre später – und verlangt dafür Apple-Aufschlag
Dass Apple erst jetzt ein Foldable bringt, ist an sich kein Problem. Apple war selten darauf angewiesen, eine Produktkategorie als Erster zu besetzen. Häufig hat das Unternehmen lieber gewartet, bestehende Konzepte beobachtet und anschließend eine eigene Umsetzung geliefert. Das kann auch beim Duo funktionieren. Nur fällt dieses Argument 2026 deutlich schwächer aus als noch vor einigen Jahren.

Foldables sind längst keine exotischen Prototypen mehr. Samsung, Google, Honor und andere Hersteller haben über mehrere Generationen Erfahrungen mit Scharnieren, Displayfalten, Software und Haltbarkeit gesammelt. Apple steigt also nicht in einen neuen Markt ein. Apple steigt in einen etablierten Markt ein und verlangt direkt 2.299 Euro. Da darf man erwarten, dass das Produkt mehr kann, als nur besonders gut Apple zu sein.
Für 2.299 Euro sollte der Nutzen nicht erklärt werden müssen
Der Preis ist letztlich der Punkt, an dem aus einem interessanten Experiment eine ziemlich nüchterne Rechnung wird. 2.299 Euro sind nicht „ach, probiere ich mal aus“. Für dieses Geld bekommt man ein sehr gutes iPhone und je nach Modell noch ein iPad dazu. Oder einen Mac. Oder schlicht eine Menge anderer Technik, bei der man den praktischen Nutzen nicht erst in einer Keynote herleiten muss. Natürlich wird das Duo Käufer finden. Es wird Menschen geben, die Foldables lieben. Es wird Early Adopter geben. Und es wird diejenigen geben, die jedes neue Apple-Produkt haben möchten, möglichst bevor die erste Schramme im Titangehäuse ist. Alles legitim.

Nur macht eine kaufkräftige Zielgruppe aus einem Produkt noch kein überzeugendes Konzept. Das iPhone Duo ist technisch faszinierend, aufwendig konstruiert und vermutlich hervorragend verarbeitet. Es ist aber auch ein 2.299 Euro teures Smartphone, das man in der Mitte aufklappen muss, damit sein wichtigstes Verkaufsargument sichtbar wird. Vielleicht überzeugt es im Alltag komplett. Vielleicht ist es in zwei Jahren tatsächlich der Beginn einer neuen iPhone-Kategorie. Im Moment wirkt es auf mich eher wie Apples teuerste Antwort auf die Frage: „Können wir das auch?“ Ja, Apple. Könnt ihr. Die interessantere Frage wäre gewesen, warum wir es brauchen.



Tolles Teil! Wird am 16.10. sofort von mir geordert.
Ich finde es etwas unfair, im Artikel derartig auf dem ach so überhöhten Preis rumzureiten. Ein Z8 Fold von Samsung startet mit einem UVP von 1.999€, so gesehen ist der „Apple-Aufschlag“ ziemlich überschaubar. Zumal ich Apple zutraue, das Ganze technisch noch etwas raffinierter umgesetzt zu haben als Samsung.
Natürlich ist ein Preis von 2.300 bis 3.700€ für ein Smartphone jenseits von gut und böse, aber das hat in der Vergangenheit auch niemanden abgeschreckt, der unbedingt das angesagteste Gadget haben wollte.
Ich sage mal voraus, dass es am Anfang eher Lieferzeiten geben wird, als dass das Duo ein Ladenhüter wird.
Der Vergleich mit Samsung ist fair, keine Frage. Mir geht es beim Preis aber weniger darum, dass Apple damit völlig außerhalb des Foldable-Marktes liegt, sondern um den Mehrwert, den ich dafür bekomme.
Ich selbst bin eher iPad-Pro-Nutzer und nutze die größere Displayfläche auch entsprechend viel. Gerade deshalb sehe ich für mich beim Duo bisher keinen wirklichen Vorteil. Wenn ich mehr Platz brauche, greife ich zum iPad – und als Smartphone ist mir ein klassisches iPhone lieber.
Dass Apple das technisch sehr gut umgesetzt haben könnte, traue ich ihnen ebenfalls zu. Und dass das Duo zum Start ausverkauft sein wird, würde mich überhaupt nicht überraschen. Die spannendere Frage ist für mich, ob daraus langfristig eine relevante Produktkategorie wird, wenn der Early-Adopter-Effekt erst einmal vorbei ist.
Hmm, aber ob ich mit einem 11 Zoll Teil rumrenne oder mit einem Handyformat, bei dem ich zum größeren Teil aufklappen muss.
und eher nicht vergleichbar.
Schon ein Unterschied
Oder 2 Teile mitschleppen muss und nicht nur einen Teil für beides?
wo findet man die 3700?
gepostet mit der Deskmodder.de-App für iOS
ah 3800 habs
gepostet mit der Deskmodder.de-App für iOS
Stimmt, ich hatte mich um 100€ vertan.
Direkt im Apple Store – für die 2 TB Version des Duo.
Ich lese diesen Beitrag aus Kroatien und bin langjähriger iPhone-Nutzer. Ich muss zugeben, dass dieser Testbericht das Beste ist, was ich bisher im Internet gelesen habe. Persönlich finde ich den Preis zu hoch. Ich denke, deshalb wird sich das Gerät nicht gut verkaufen. Vielleicht ist das aber auch genau die Strategie, um den Preis des Nachfolgemodells zu senken.
Vielen Dank für das wirklich Kompliment – das freut mich bei einem bewusst etwas spitzer geschriebenen Artikel natürlich besonders!
Ich bin selbst seit dem iPhone 3GS iPhone-Nutzer, stehe dem Duo aber trotzdem ziemlich skeptisch gegenüber. Der Preis ist dabei nur ein Teil davon. Spannend finde ich deinen Gedanken zur ersten Generation: Ich könnte mir ebenfalls vorstellen, dass Apple hier zunächst gar nicht auf riesige Stückzahlen zielt, sondern die neue Produktkategorie erst einmal etabliert.
Entscheidend wird für mich, was Apple daraus in den nächsten Generationen macht – und ob aus dem Duo irgendwann mehr wird als ein sehr teures Technik-Statement.
Entweder bezieht sich das, was du gesagt hast, auf die Etablierung einer neuen Kategorie, oder es ist die Angst, dass das erste Modell keinen größeren Fehler erleidet, weil sich eine solche Marke so etwas nicht leisten kann. Die bewusste Preiserhöhung, um den Kauf zu erschweren, mag verrückt klingen. Da es sich um ihre erste Version handelt, reicht es, wenn sie etwas unternehmen, damit Nutzer weltweit Probleme melden. So ist es eine sichere Sache, denn wer „verrückt“ ist, so viel Geld auszugeben, sollte es ohne dritte Kamera und FaceTime kaufen. Würde dieses Modell 1500 € kosten, würde ich persönlich das 18 Pro wieder kaufen, aber das bin nur ich, haha.
mal ein Jahr abwarten, wie sich das entwickelt. Evtl. hat es noch Kinderkrankheiten oder wird sowieso ein Rohrkrepierer.
Aber auf jeden Fall ein Statusymbol.
also meine grösste frage ist eigentlich, ist die flexible oled oberfläche genau so anfällig und schnell voller kratzer und dellen wie man es von allen oled foldable phones kennt, die beim kratztest kaum den fingernagel überleben und darauf bekam ich keine antwort ;] schade bei einer investition jenseits der 2k
Wieso muss man einen Kratztest machen?
Aber man weiß ja von Apple, dass sie beobachten und es halt länger geht, bis was es auch da erscheint, aber dann in Top, weil die Fehler meistens ja nicht drin sind, weil sie ja beobachtet haben und die Fehler umgangen sind.
Wenn ich so lustige Youtuber sehe, Handy unter Zug, och, doofes Samsung-Handy hat den Zug nicht überlebt.
oder in eine Metallbiegemaschine Doofes iPhone geht ja kaputt dabei.
das stimmt so nicht hat apple bereits mehrmals ins klo gegriffen und nie werde ich die apple maus mit usb connector auf der unterseite vergessen, der seitens fans dann wieder mit „geringer ladezeit“ stolz verteidigt wurde , dass ich ab diesem zeitpunkt jegliche rationale unterhaltung mit fanboys and girls konsequent ablehne. wenn du mir also berichtest, dass apple verzögert einsteigt, aber es dann richtig macht, sage ich nur verpennter umstieg auf usb c und eine vollkommen unnötige verzögerung mit einem geheule wie ein kleines kind. wegfall von netzteilen ohne finanziellen nachlass im kaufpfeis, noch immer kein WWAN modul für at least Macbook Pros was einen 2026 weiterhin zwingt den akku seines smartphones unnötig zu belasten und wa sist ein notebook/ipad/iphone überhaupt ohne internet, besser noch wegfall der 3,5mm klinke mit erlogenen argumenten wie zb der wasserundichtigkeit, nur um als premium product hersteller lossless audio mit übertrieben teuren headphones anzubieten die das eigentlich nichtmal unterstützen und nicht einmal LDAC als codec mit aufzugreifen, um nur mal wenige punkte anzumerken. aber diese dinge werden dann gern bewusst wegignoriert und sogar als „gimmik“ oder „unnötiger anspruch“ abgetan. diese beratungsresistenten apple consumer setzen dann ihr eigenes nutzungsverhalten als massstab und das bei einer technischen ahnungslosigkeit dass mir wie gesagt, sofort der sinn nach einer unterhaltung ferner nicht sein kann. apple versucht stetig seine fehler geschickter zu vertuschen (ios 27 glass optik, hergezogen von eienr gescheiterten VR/AR brille die UI changes gebraucht hat um AR teuglicher zu sein), aber unfehlbar sind sie nicht auch wenn man es ihnen bereits vorgekaut hat. die kamera unterhalb des displays im duo ist ja bereits eine solche entscheidung von der sie aus samsungs erfahrung NICHTS gelernt haben, ist die bildklarheit eines punchholes im vergleich zur „unter display lösung“ ein notwendiges übel und hätte „meiner meinung nach“ auch vollkommen entfallen können, aber ich sehe auch die anwendungsmöglichkeiten und bin nicht borniert zu sagen „brauch kein mensch“. ich finde apple hinkt aber weiterhin fundamentalem hinterher und fokusiert sich nicht auf gut sondern „schön“ sein, aber wer bin ich schon das zu beurteilen. ich telefoniere schliesslich auch noch mit dem smartphone ans ohr gepresst wie ein normaler millenial und nicht vor sich haltend auf lautsprecher wie die heutige kundschaft und habe mein smartphone auch nicht konstant vorm gesicht, sondern in der hosentasche und die augen oben, auf der suche nach leuten, die nicht das leben im bildschirm suchen… leider vergebens.
Lt. Apple Webseite ist die Innenseite Kratzfest beschichtet.
Wer monatlich ab 96,- Euro übrig hat, kann den Preis über 24 Monate auch abstottern.
Was Björn nicht erwähnte ist das es NUR mit einer eSIM ausgestattet ist – keine physische Karte mehr.
Die Unterstützung für den Apple Pencil ist praktisch, nur kannst den nicht an das Teil andocken. Wäre ja auch etwas zu groß – da wäre noch die dazu passende Variante sinnvoll.
Die Umschreibung des Präsentationsfotos mit dem neuen CEO trifft den Nagel auf den Kopf.
Der Preis trifft da auch nicht meinen Geschmack. – Selbst mit Lottogewinn nicht – fällt mir ein ich könnte ja mal Tippen ….
Die Anhänger von Apple sind weltweit die robusten Käufer ohne Schmerzgrenze beim Preis.
In der Sache stimmt die Aussage wahrscheinlich, aber ich kaufe meine iPhones seit einigen Generationen immer gebraucht aus dem privaten Umfeld von jemandem, der sich alle zwei Jahre das neueste Modell leistet und spare dabei enorm. So habe ich alle zwei Jahre ein relativ aktuelles Gerät und verkaufe das vorherige zu einem guten Kurs weiter. Seit dem 11er immer das Pro Max, das mich auf diesem Weg meist nicht mehr als 300 bis 400€ Aufpreis kostet. Die Neupreise wäre ich keinesfalls bereit zu zahlen.
Schöne Antwort, aber Einer muss ja den Anfang machen und zum Fixpreis kaufen um den Zweitmarkt überhaupt zu ermöglichen.
Also mir persönlich fehlt das neurale Interface (Gehirn-Computer-Schnittstelle) an dem Gerät. Da muss man ja noch draufgucken um damit etwas tun zu können. BCIs sollen ja der letzte Schrei sein… (Brain-Computer-Interfaces) In den Neurotechnologien hinkt der Hersteller offenbar hinterher.
und dann wenn es geht ohne lästiges Kabel….
ich seh den hype um Foldables irgendwie nicht,
zu klein ausgeklappt, zu dick eingeklappt.
will ich nicht mit warm werden, und der preis ist eh der größte abfuck (nicht nur bei apple xD)
ich seh es irgendwie nicht 4 stellig für nen Handy zu bezahlen ^^ Dafür hat sich die letzten Jahre einfach zu wenig getan.
Apple hat ja schon immer die Strategie verfolgt, dass sie Produktkategorien nicht neu erfunden, aber aus Sicht der treuen Nutzer „revolutioniert“ haben. Siehe iPad, welches einfach mal nebenbei die Netbooks „obsolet“ gemacht hat und jeder auf einmal ein Tablet haben wollte. Wer weiß, ob das denen mit dem iPhone Duo ebenfalls gelingen wird (auch wenn ich nicht ganz daran glaube, insbesondere nicht in Zeiten der Speicherkrise).
Ich wäre nicht abgeneigt, es mal austesten zu wollen. Wenn auch nicht in Form eines Kaufs, denn der Einstiegspreis ist exorbitant. Bei den Maßen des Außendisplays dachte ich auch ein wenig an die kurzlebige iPhone-Mini-Modelle (12 und 13), aber diese Käuferschichten dürfte man wenig begeistern können. Im aufgeklappten Zustand dachte ich dann wiederum an ein sehr teures iPad mini. Als hätte man zu einem überhöhten Preis iPhone 12/13 mini und iPad mini zu einem faltbaren Gerät zusammengefasst.
So wie ich das in der Präsentation verstanden habe, wollte Apple auch das Problem angehen, dass gerade Content auf dem aufgeklappten Display nicht diese enormen Balken oben und unten hat, damit das Bild nicht zu winzig dargestellt wird.
Spannender wird es ohnehin, ob das iPhone Duo nach einer gewissen Nutzungszeit die typischen Foldable-Krankheiten insbesondere im Displaybereich haben wird. Ich warte mal die Testberichte ab.
Also ich warte seit gefühlt 20 Jahren auf ein Gerät, das klein genug ist, es dabei zu haben, und das bei Bedarf einen großen — klappbaren oder ausrollbaren — Bildschirm hat. Für mich wäre so etwas perfekt. Ich sehe also grundsätzlich schon einen Markt.
Allerdings, was mich persönlich angeht, nicht für 2000 Euro. Nicht einmal annähernd. Wenn so etwas mal für deutlich unter 500 Euro zu haben ist, werde ich es mir näher anschauen.
Ich finde das Phone Duo sehr interessant. Der Preis würde mich jetzt nicht abschrecken. Für mich wäre die kleinste Variante ausreichend. Allerdings würde ich mindestens eine Kamera wie bei meinem derzeitigen iPhone 16 Pro erwarten und selbstverständlich Face-ID. So warte ich lieber auf das sogenannte Jubiläums-iPhone, welches nächstes Jahr erscheint. Vielleicht wird es dann ein Duo (falls die Ausstattung bis dahin stimmt) oder ein Pro Max.