Samsung geht gegen die Stadt Datteln vor, weil diese bei der Ausstattung ihrer Schulen weiter auf iPads setzen will. Im Kern geht es um die Frage, ob eine Kommune bei einer Nachbeschaffung an einem bestehenden Apple-System festhalten darf oder ob sie den Auftrag so ausschreiben muss, dass auch andere Anbieter wie Samsung realistische Chancen haben.

Deutlich mehr als nur ein Vergabeverfahren
Für Datteln ist der Streit längst kein abstraktes Vergabeverfahren mehr. Die Stadt kann derzeit keine neuen Tablets anschaffen. Nach Angaben des WDR warten mehr als 600 Schüler auf neue Geräte. Hintergrund ist eine Beschwerde von Samsung gegen die geplante Beschaffung. In erster Instanz bekam die Stadt vor der Vergabekammer Westfalen noch Recht. Samsung legte dagegen Beschwerde ein. Nun muss das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden.
Datteln arbeitet bereits mit tausenden iPads
In Datteln sind laut WDR derzeit rund 2.700 iPads an Schulen im Einsatz. Viele Geräte stammen noch aus der Pandemie-Zeit. Die Stadt will das bestehende System offenbar fortführen, statt parallel eine zweite Plattform einzuführen. Aus Sicht der Verwaltung ist das nachvollziehbar. Schul-IT besteht nicht nur aus dem Gerät selbst, sondern auch aus Verwaltung, Apps, Support, Zubehör, Unterrichtsmaterial und eingespielten Abläufen.
Ein Wechsel auf Android-Tablets wäre deshalb nicht einfach ein anderer Herstellername auf der Rechnung. Er würde die technische und organisatorische Struktur an den Schulen berühren. Genau das macht den Fall so heikel. Samsung führt den Streit formal über das Vergaberecht. Praktisch trifft die Verzögerung aber den Schulbetrieb.
Viele Kommunen schauen nach Datteln
Der Fall dürfte über Datteln hinaus Aufmerksamkeit bekommen. Der WDR nennt deutlich größere Zahlen aus anderen Städten: In Duisburg sind demnach mehr als 54.000 iPads im Einsatz, in Essen rund 74.000 und in Dortmund sogar 86.000. Viele Kommunen haben ihre Schulen in den vergangenen Jahren stark auf Apple-Geräte ausgerichtet.
Sollte Samsung mit seiner Beschwerde Erfolg haben, könnten Nachbeschaffungen auch in anderen Städten schwieriger werden. Dann müssten Schulträger genauer begründen, warum sie innerhalb eines bestehenden Systems weiter Geräte eines bestimmten Herstellers kaufen wollen. Das kann mehr Wettbewerb schaffen. Es kann aber auch laufende Digitalisierungsprojekte ausbremsen.
Wettbewerb ist wichtig, Blockade hilft Schulen nicht
Natürlich müssen öffentliche Aufträge fair vergeben werden. Eine Kommune darf sich nicht ohne sachlichen Grund dauerhaft auf einen Hersteller festlegen. Samsung hat daher grundsätzlich das Recht, eine Vergabe überprüfen zu lassen.
Trotzdem bleibt die Frage der Verhältnismäßigkeit. Bei bestehenden Schulumgebungen geht es nicht um eine komplett neue Ausstattung auf der grünen Wiese. Es geht um Ergänzungen, Ersatzgeräte und die Fortführung eines laufenden Betriebs. Wer dort einen Systembruch erzwingt oder Beschaffungen auf unbestimmte Zeit blockiert, verursacht nicht nur juristische Arbeit in Rathäusern, sondern konkrete Probleme an Schulen.
Genau deshalb wirkt Samsungs Vorgehen unglücklich. Der Konzern mag rechtliche Argumente haben. Als Signal an Schulen und Kommunen ist eine solche Beschwerde aber schwer vermittelbar. Wer als Bildungspartner wahrgenommen werden will, sollte nicht zuerst dafür sorgen, dass Schüler länger auf Geräte warten.
Entscheidung im September erwartet
Nach Angaben des WDR soll das Oberlandesgericht Düsseldorf im September entscheiden. Ein mögliches Szenario ist außerdem, dass der Fall dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt wird. Dann könnte sich das Verfahren deutlich länger hinziehen.
Für Datteln hätte das direkte Folgen. Bis zur Klärung will die Stadt keine Tablets anschaffen, weil sie im Fall einer Niederlage eine Rückabwicklung riskieren könnte. Damit bleibt der Einkaufsstopp bestehen, obwohl der Bedarf an den Schulen längst da ist.
„Natürlich müssen öffentliche Aufträge fair vergeben werden. Eine Kommune darf sich nicht ohne sachlichen Grund dauerhaft auf einen Hersteller festlegen. Samsung hat daher grundsätzlich das Recht, eine Vergabe überprüfen zu lassen.“
…und damit ist alles gesagt.
Die genannten Schulen haben sich selber in die Einbahnstraße des golenden Käfig manovirert anstatt auf OpenSource zu setzen. Hoffentlich gewinnt Samsung, denn es kann nicht sein, dass wir nun von einer ordnungsgemäßen Vergabe absehen, weil man es „schon immer so gemacht hat“ und Mühen scheut.
Zumal eine digitale Souvernität, wie sie erfordlich ist und gefordert wird, sowieso mit Apple Geräte nicht möglich ist.
🫵☕️🫨 ne ne Habibi, folgekosten von Schulung der Lehrer und den Talahons kannst dann gerne übernehmen. Ganz ehrlich ausvmeinem Alltag ich weis nicht wozu die Tagediebe in der Stsdtverwaltung ein IPad Air 13 benötigen in der Schule ok hat sich bewehrt aber die Schäden und Glasbrüche. Steuergelder sind in Deutschland einfach nur noch verpufft und verschleppt
Digitale Souvernität ist m. E. aber auch mit Android geräten nicht möglich
Das hat damit nichts zu tun. Du musst dich auf ein System einlassen und kann nicht haufenweise verschiedene Systeme betreuen. Und da Apple nun einmal ein gutes Konzept hat, haben sich viele auf dieses eingelassen. In anderen Welten mag es ebenfalls solche Konzepte geben, Firmen nutzen sie bereits. Aber Fragmentierung und unterschiedliche, inkonsistente Systeme erschweren dieses und führen zu erheblichem Mehraufwand und Kosten.
Hier wird Android auch abgelehnt, weil die Tabletts zum einen nicht in ähnlichem Zeitraum genutzt werden können und zum anderen ein Wechsel der Plattform sehr viel Kosten und Geld in Apps und Verwaltung steckt. Die Städte haben kein Geld, sollen aber etablierte Lösungen kostenintensiv auflösen und wechseln? Wieso? Das ist nichts, was ein Steuerzahler haben will.
Der Anschaffungspreis selbst ist gegenüber der Verwaltung und dem Betrieb nur ein Bruchteil.
Bei einer Nachbestellung ist das doch totaler Unfug. Wenn die Klage durchkommt werden sich vermutlich einige Schulen/Städte einfach das ganze bleiben lassen und es so machen wie früher, mit Büchern! Und so würgt man die Digitalisierung ab.
Bei Büchern hat soweit ich weiß noch kein Verlag reingegrätscht wenn man gleiche Bücher von gleichen Verlag NACHbestellt hat um den Fundus zu erweitern und defekte auszutauschen, was ansonsten auch extremer Unfug wäre.
Ich will damit nicht Apple etc in Schutz nehmen, Bei neuen Projekten oder kompletten Neuausstattungen ist est natürlich legitim und geboten alle Anbieter zu prüfen.
Weiß nicht? wird teuer umzustellen, weil wider alles neu alle app wider neu bestellen, kinder/Lehrer müssen wider komplett neues system lernen, weil ja auch meistens nicht kompatibel die daten, alles von vorne.
Ich kann die Schulen verstehen, Apple hat da gerade in der Pandemie vieles richtig gemacht.
Es ist unnötig kompliziert ein zweites Ökosystem parallel zu betreiben, die Lehrer und Schüler neu zu schulen und das muss alles irgendwie einen Mehrwert bringen – sehe ich nicht.
Aber gerade unter diesem Hintergrund wird doch niemand rational herkommen, auf den Tisch hauen und Apple vor die Tür setzen – wirtschaftlich total sinnlos.
Ergo sind alle Schulen, welche im Apple Ökosystem fahren, für andere Hersteller verloren.
Apple ist eben Apple und nicht unabhängig, oder weltoffen.
Eine solche Anschaffung hätte in jeder Ausschreibung von vornherein ausgeschlossen werden müssen, nun ist es aber zu spät.
Natürlich ist Android auch Google und somit wieder ein Ökosystem, in diesem tummeln sich aber zig Hersteller, ob das nun besser oder schlechter ist, kommt immer darauf an…
Man denkt hier viel zu viel wie eine Privatperson. Der Umgang mit den Geräte ist das kleinere Problem. Diese zu verwalten, eine Infrastruktur aufzubauen (hier sind z.B. „dumme“ TV Geräte standardmäßig mit AppleTV ausgerüstet, weil alle anderen „Systeme“ da versagt haben Inhalte stabil zu präsentieren). Der Betrieb der Plattform, der Aufwand ist entscheidend, da er nicht wie eine materielle Anschaffung einfach „abgesetzt“ werden kann.
Gilt ja im Prinzip auch für eine Privatperson.
In der Vergangenheit war durch meinen Arbeitgeber „Apple iPhone“ vorgegeben. Jetzt gilt das nicht mehr (Arbeitgeberwechsel), aber ich bleibe bis auf weiteres trotzdem dabei. Weil ich keine Lust habe, wieder alles auf einer neuen Plattform neu aufzusetzen. Da nehme ich dann halt in Kauf, dass mich ein Apple-Gerät (das billigste, ein SE) umgerechnet auf’s Jahr ein paar Euro mehr kostet.
Aha – hab ich’s doch gewußt: Es gibt sie noch immer – die Leibeigenschaft !!!
Willkommen zurück im Mittelalter! Nicht mehr lange hin, und es werden wieder Hexen (und Hexinnen) verbrannt !!!
Woran schnüffeln die eigentlich alle den ganzen Tag?
Nej, nej, nej …
Ach bitte. Hör auf mit dem Unfug zum Mittelalter. Da stimmt einfach gar nichts.
Lehnswesen und Leibeigenschaft sind so komplex, weil ohne Standards, dass man tausendfach Ausnahmen auflisten muss. Es wurde von Person zu Person eingefädelt, wenn es Leute gab, die eine Region kontrollieren konnten und die Mittel hatten, und Leute, die die Mittel nutzen konnten. Wenn man also untergeben war, bedeutete es Schutz wie Unfreiheit, aber es hieß nicht, dass man ein Gefangener war oder rechtlos. Es gab außerhalb solcher Beziehungen keine Institutionen, die Schutz bieten konnten. Erst als Städte aufkamen, bot sich eine Alternative an, aber mit neuen Abhängigkeiten. Und dann kommt die Leibeigenschaft ins Spiel, von der Du wohl redest, denn die kam erst auf in der Frühen Neuzeit, als man die Landbewohner abhalten wollte, in die Städte zu ziehen.
Hexenverfolgung und Hexenwahn sind absolut kein Teil des Mittelalters! Sie sind Erscheinungen der Neuzeit und finden in Teilen heute noch öfter statt als im europäischen Mittelalter. Bis ins Hochmittelalter war es selbstverständlich, dass Gott einzig über Macht verfügte und Satan ein Aufschneider war, dass jeder, der sich Hexe oder Ähnliches nannte, für geistig verwirrt gehalten wurde.
Der Wandel setzte ein, als im Spätmittelalter Protestanten und Katholiken einander mit Propaganda überzogen und begannen, Schmähungen gegen Häretiker auch gegeneinander einzusetzen. Die ersten Abbildungen von sogenannten Hexen waren Nonnen aus Bettelorden der katholischen Kirche, als immer größerer Druck nach radikaleren Reformen innerhalb der Kirche entstand. Die Kirche war auch nicht monolithisch, wir haben viele Beispiele von Päpsten und Gegenpäpsten und Diskussionen untereinander, sodass es auch schwer ist, von der Kirche und der Inquisition zu reden. All das legte aber erst die Grundsteine für das, was in der Frühen Neuzeit ausbrach, als der Wunsch nach immer größerer Kontrolle und Sicherheit der Gesellschaft sich mit den überlieferten Vorstellungen verband. Der Autor des Hexenhammers wurde im Mittelalter noch als Spinner aus der Diözese geworfen, worin er lebte.
Hexer 😂
Hexinnen? Die Hexe ist schon feminin. 😂🙈
Genau so – wie auch eine Frauen-[fussball]Mannschaft ???
Ja, nee, is klar !!!
omg… wie weit ist die Welt gesunken, da klagt ein südkoreanischer Elektronikkonzern gegen eine deutsche Stadt nur weil diese in ihrem Schuldienst bewärten Geräte festhalten will.
Und was hat Samsung nun damit ausgelöst, Datteln kauft keine Geräte obwohl die dringend in den Schulen (Schulkinder) benötigt werden. So Samsung, ein neuer TV stand an.. mit Sicherheit wird es KEIN Samsung werden …
LehrerIn? Stimmt. OMG … mehr fällt mir zu ihrem unterkomplexen Geplärre tatsächlich nicht ein.
Hab das Abi auch ohne iPad geschafft.
Ich vermute, dass es Samsung hier eher um die Folgen nach der Schulzeit geht.
Viele Schüler werden später auch privat iPads kaufen, da sie diese von der Schule aus gewohnt sind. War schon ein geschickter Schachzug von Apple.
Ähnliches hat Adobe damals auch gemacht, indem sie Raubkopien über Jahre hinweg konsequent geduldet haben. Später wollten dann alle nur Adobe haben, weil sie’s kennen und die Workflows gewohnt sind. Die Strategie hat sich für Adobe gelohnt. Apple war halt zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat geliefert, was Samsung damals und auch heute nicht kann. Die zentrale Verwaltung von Apple Geräten ist im Vergleich zu Android Geräten um so vieles einfacher – das ist schon tragisch. Ich mag Apple nicht, aber ich hoffe, der Schuss geht für Samsung nach hinten los, denn die Schulen sind nun blockiert, Digitalisierungsprojekte, die über Jahre aufgebaut wurden, sind potenziell gefährdet und alles nochmal umkrempeln bringt niemandem einen Mehrwert ausser Samsung. Vielleicht sollte man auch mal das Vergaberecht überarbeiten, denn es kann nicht sein, dass etwas öffentlich ausgeschrieben werde muss und man dann gezwungen ist, das billigste Angebot zu nehmen, obwohl ein anderes, teureres Angebot ggf. viel mehr Sinn ergibt.
Die Kommunen haben sich selbst in eine Sackgasse manövriert und den Schülern einen Bärendienst erwiesen. So werden menschen frühzeitig auf das proprietäre System geprägt. Zudem ist keine europäische Souveränität gegeben. Ich halte Tablett sowieso für ungeeignet, sie sind nur der Spur nach Computer und die Kinder lernen eben nicht den Umgang mit einem Computer. Sowohl Apple als auch Android (Google) Geräte kommen IMHO nicht in Frage. Orgentliche Notebooks mit GNU/Linux wären deutlich sinvoller und bei der Menge, die im Artikel angerissen ist, gäbe es auch Lieferanten, die das zu einem passablen Preis machen.
Putt’s Law: „Technology is dominated by two types of people, those who understand what they do not manage and those who manage what they do not understand“. Hier trifft letzteres zu.
Ich komme aus der Schul-IT und weiß daher ganz genau worum es hier geht. Uns betrifft das Thema auch.
Was vergessen wird bei alternativen „offenen“ (jaja Google ist auch offen für alles) Systemen folgenden Punkte:
Apple ist Apple und es ist immer gleich, es gibt keine anderen Hersteller -> Android gibt es massig Hersteller mit immer anderer Oberfläche zu unterschiedlichen Preisen. Selbst Samsung hat mit seiner UI von Version zu Version Umstellungen dabei. Versucht einmal als Lehrer mit verschiedenen System in der Klasse zurecht zu kommen.
Ein weiterer Punkt ist Elternfinanzierte Geräte -> Erklärt Eltern mal bei diversen Androidherstellern warum es jetzt genau dieser Hersteller mit diesem Modell sein muss!
Alle sagen Apple ist teuer, aber dem ist nicht so. Es gibt EDU-Preis und der andere Punkt, brauchbare Tablets die lange für Unterrichtszwecke genutzt werden sollen, kommen auf den gleichen Preis.
Das wichtigste zum Schluss: Apple-Geräte sind extrem leicht wartbar für die Masse, denn das MDM dazu funktioniert und es ist extrem granular einstellbar. DAs funktioniert weder mit Android noch mit Windows. Windows im Unterricht ist einfach ein Graus, alleine die ganze Updateproblematik usw.
Am Ende ist es klar und einfach zu sagen: Apple funktioniert und Apple hat sich von anfangan auf Bildung konzentriert. Dabei bin ich selbst kein Apple- Freund, weil mir persönlich die Knechtschaft des System nicht zusagt, aber als Admin habe ich mit Apple Geräten die geringste Arbeit.
Ich komme aus Firmen-MDM-Umfeld, wir können mit allen Systemen umgehen und auch unsere Firmen-App verteilen.
Wenn nur ein Verwaltungssystem für eine Plattform gekauft wurde, dann ist es eben ein diskriminierender Fehlkauf und muss korrigiert werden.
Du verweist auf die Eltern finanzierten Geräte, nur als Flottenkunde zahlst du nur ein Drittel für ein Samsung Tab A11+, im Vergleich zum Einstiegs-iPad. Hast trotzdem längere Update-Garantie, 2 Jahre längere Produktgarantie und eine bessere Ersatzteilverfügung.
Ja, ja, fragt denn niemand, ob der ganze Digital-Aufwand überhaupt nützlich und notwendig ist?
Ich habe einige Lehrer als Kunden die nun überhaupt nicht glücklich sind, mit ihren Ipads.
Einerseits ist die Situation so:
In den Schulen fällt der Putz von der Decke und Toiletten nahezu unbenutzbar, Lern- und Lehrmittel fehlen an allen Ecken und Kanten weil die Schulträger (angeblich!) kein Geld haben.
In Pisa-Tests versagen zunehmend mehr Schüler – Trotz oder WEIL massiv in Digitalisierung investiert wird.
Da wirkt es geradezu lustig wenn gleichzeitig Vor der Benutzung von KI gewarnt wird und man den Zugang zu sozialen Medien für Kinder einschränken will.
Andererseits verhindern übergriffige Regelwerke und Admins den Lehrkräften ihre Ipads überhaupt sinnstiftend zu verwenden. Da wird ihnen interne Kommunikation ausschließlich über die Tablets vorgeschrieben und selbst das installieren banaler Apps verboten / geblockt. Selbst der Austausch von Daten zwischen Ipads oder anderer IT wird zumeist zum Abenteuer..
Darum nutzen die meisten der mir bekannten Lehrkräfte ihre Ipads gar nicht oder nur homöopathisch.
Diese Lehrer haben nämlich eigene, leistungsfähige Hardware im Besitz – die sie eben – verordnet – kaum noch (offiziell!) für ihren schulischen Alltag verwenden dürfen.
Und der Hammer kommt noch!
Jetzt sind viele Ipads soweit in die Jahre gekommen das sie zwangsweise ersetzt werden sollen, nicht weil sie defekt sind sondern nur weil sie eben den EOL-Status erreicht haben.
Meiner Meinung nach werden hier Millionen Euro unnütz und inkompetent verschleudert!
Und da haben wir es, die Taktik der Dealer. Günstig rein kommen, als wegen Corona die Ausschreiberegelungen ausgesetzt waren. Jetzt muss man dann teuer den Nachersatz bezahlen, weil das „geschenkte System und Infrastruktur“ keine Alternativen zulässt.
Da hat die Stadt Datteln aber mal ganz gehörig gepennt. Und die anderen Städte/ Gemeinden, etc. die hier in der News genannt wurden, die zeigen damit auch was für Schlafwagenabteilungen dort arbeiten.
Bei Apple gibt es auf Nachfrage rechtssichere Ausschreibungstexte. Da kann dann Samsung oder welcher Hersteller auch immer (versuchen zu) klagen. Aussichtslos. Apple hat ja nicht nur in Datteln oder in Deutschland son paar iPads an den Mann zu bringen. Da gehts um zig Tausende iPads oder in Währung mehrere Mio. €/ $, sodass es sich lohnt solche Ausschreibungstexte zu erstellen und ggfs. auf Nachfrage zur Verfügung zu stellen.
Macht übrigens nicht nur Apple. Macht übrigens auch Samsung, sodass man Apple „vor der Tür stehen lässt“.
Und das machen nicht nur die beiden. Es gibt in Deutschland zig Hersteller, die eigene Ausschreibungstexte auf Nachfrage zur Verfügung stellen, sodass die eigenen Produkte bestmöglich bzw. alternativlos ausgeschrieben werden (können).
Und das wird dann eben vor dem EU-Gericht fallen.
Gerade die neuen Lock-In-Gesetze sollen eben solche Monopole verhindern. Aber Apple meint ja auch, sie müssen ihre Kunden gegen die EU aufhetzen, weil sie sonst ihre Monopolstrukturen nicht erhalten können. Ich glaube deren Anwälte sind dann doch nicht so gut im formulieren, sonst müssten sie nicht so handeln.
Jeder der hier pro Apple ist, ist ein Fan für Strukturen die Korruption fördern.
hi,
wieso eigentlich ein Tablet PC ? Kann man auf einem Tablet wirklich arbeiten ?
in der Praxis werden Geräte gebraucht die eine (echte) Tastatur haben.
wenn man damit etwas lernen soll müssen darauf die entsprechenden Apps laufen.
Windows ist nun das Betriebssystem was die „meisten“, im Geschäftlichen Bereich, nutzen. (evtl.
Linux)
damit kommen IMHO weder IOS noch Android in Frage.
man könnte mal die Frage stellen : Was soll den Schülern damit vermittelt werden ?
Schon mal irgendeinen Text gelesen, in den Klammern nach Komma standen oder Leerzeichen vor Satzteichen? Wenn wir alle miteinander schreiben wollen, dann doch bitte lesbar.
Wir sind hier nicht im Gymnasium.
Außerdem sollte man selbst erst einmal fehlerfrei schreiben, bevor man anderen etwas vor die Nase hält.
Man darf nicht nur die Hardware betrachten.
Da stellt sich auch die Frage, ob es denn die verwendeten Apps auch für Android gibt.
Wie ist die Interaktion der Geräte und sonstiger Hardware?
Beispielsweise wenn etwas auf einem digitale Flipchart präsentiert werden soll.
Wenn das Flipchart z.B. von Apple ist, kann man darauf den Inhalt eines Android-Tables präsentieren?
Oder umgekehrt: Kann man mit einen iPad Inhalte auf einem Android-Flipchart präsentieren?
Und selbst wenn es geht:
Wie einfach oder schwer ist es, die Geräte zur Zusammenarbeit zu bewegen?
etc. etc.
Bei einer gemischten Umgebung muss man sich über so etwas Gedanken machen.
Hat man eine homogene Umgebung, dann braucht man sich kaum darüber Gedanken zu machen, ob es funktioniert.
Wenn die Stadt den Prozess verlieren würde, wer sagt, das dann Samsung zum Zuge kommt?
Es könnte ja auch Google, Lenovo etc. etc. zum Zuge kommen.
Dann hätte Samsung den Prozess gewonnen und wäre trotzdem nicht zum Zuge gekommen.
Ist es nicht das gleiche Thema wie Microsoft an Schulen und Unis verwendet wird?
Ich finde die Klage gut und ich hoffe die kosten werden durch den parallel Betrieb von Apple und Andriod massiv in die höhe schießen. VIelleicht wird dann mal in Deutschland über eine alternative OpenSource entwicklung nachgedacht.
Finde es immer noch sinnfrei solche Geräte in Schulen, Unis, Behörden einzusetzen, die an die Marktplatformen von Firmen wie USA und Asien gekoppelt sind.
Alleine wegen der hohen Abnehmerzahl wäre eine Eigenentwicklung angebracht, die Dinger müssen ja nicht im Endkonsumermarkt laden, wo jegliche Software drauf lauen muss, sondern ausgewählte Software für die Zwecke die sie gedacht sind.
Und wenn man es gut macht kann man die Geräte sogar noch EU weit verkaufen.
Klar ich weiß alles wunschdenken. Aber KnowHow hätten wir und langfristig würde es sehr viel Kostensparen und man könnte einheitlich digitalisieren vielleicht sogar EU weit.