Google führt eine Funktion ein, die viele Nutzer seit Jahren fordern: Der Gmail-Nutzername lässt sich künftig ändern, ohne dass ein neues Konto angelegt werden muss. Die Anpassung betrifft dabei zentrale Dienste wie Gmail, Google Drive oder Google Fotos, während bestehende Daten und Inhalte erhalten bleiben. Damit löst Google ein strukturelles Problem. Bisher war der gewählte Nutzername faktisch dauerhaft gebunden. Wer ihn ändern wollte, musste ein komplett neues Konto erstellen und Daten manuell migrieren. Genau dieser Umweg entfällt nun.
Alter Name bleibt als Alias bestehen
Eine wichtige Einschränkung gibt es allerdings. Der bisherige Nutzername verschwindet nicht, sondern bleibt als Alias erhalten. Das bedeutet: E-Mails können weiterhin über beide Adressen empfangen und auch versendet werden. Gleichzeitig bleibt die Anmeldung mit beiden Varianten möglich. In der Praxis sorgt das für Kontinuität, verhindert aber auch, dass einmal genutzte Namen wieder vollständig freigegeben werden. Für Nutzer bedeutet das: Die Änderung ist eher eine Erweiterung als ein vollständiger Ersatz.
Änderung nur begrenzt möglich
Google setzt zudem klare Grenzen. Der Nutzername kann nur einmal pro Jahr geändert werden, insgesamt maximal dreimal. Damit will das Unternehmen offensichtlich verhindern, dass Adressen beliebig rotiert werden oder Missbrauch entsteht. Diese Begrenzung dürfte vor allem im professionellen Umfeld relevant sein, etwa bei langfristig genutzten Mail-Adressen oder bestehenden Kommunikationsstrukturen.
You asked, we delivered. If you’re a U.S. Google user, you can now change your account username for tools like Gmail, Photos, Drive and more — while keeping your emails, data and account history. Here’s what to know:
1️⃣ You can choose any available @gmail.com username.
2️⃣…
pic.twitter.com/eF2lgbJaFg— Google (@Google)
March 31, 2026
Längst überfälliger Schritt
Die Möglichkeit, den eigenen Nutzernamen anzupassen, wirkt auf den ersten Blick banal. Tatsächlich schließt Google damit jedoch eine Lücke, die im Alltag immer wieder zu Problemen geführt hat – etwa bei unpassenden alten Nutzernamen oder nach Namensänderungen. Gleichzeitig bleibt die Umsetzung bewusst konservativ. Durch Alias-System und Limitierung verhindert Google größere Umbrüche im bestehenden E-Mail-Ökosystem.
Gilt bisher aber nur in den USA.
Also bei meinem Account und alle anderen die ich kenne, geht es nicht!
Dass es aber „eventuell“ möglich sein wird, wissen wir schon seit Ende 2025.
Nur bringen die ganzen News nichts, wenn es dann sowieso nicht geht…
Ich warte da schon seit Ende letzten Jahres darauf, als die ersten News dazu aufgetaucht sind … Aber gut, Google möchte die „guten“ Namen vermutlich erstmal im Heimatland aufbrauchen lassen
Nur meine Mail Adresse aus Jugendzeiten – wird Zeit diese ins Erwachsenenalter zu holen – wann auch immer das möglich sein wird in Europa ….
Bin völlig zufrieden mit meinem Gmail-Benutzernamen. 🙂