Windows 98 in einer virtuellen Maschine aufzusetzen, war bisher alles andere als komfortabel. Gerade unter modernen Hypervisoren wie Proxmox scheitert das klassische Setup regelmäßig an Treibern, bleibt bei der Hardware-Erkennung hängen oder produziert schlicht Fehler, die sich nur mit viel Geduld umgehen lassen. Mit Windows 98 QuickInstall geht das deutlich einfacher. Das Projekt ersetzt den ursprünglichen Installationsprozess vollständig und setzt stattdessen auf vorbereitete Systemabbilder, die direkt auf das Zielsystem geschrieben werden.

Installation läuft komplett anders ab
Statt des bekannten Windows-Setups bootet zunächst eine eigene Umgebung. Diese basiert auf einem schlanken Linux-System, das die eigentliche Installation übernimmt. Dahinter steckt ein Ansatz, der eher an Imaging-Tools erinnert als an eine klassische Betriebssysteminstallation. Das vorbereitete Windows-System wird dabei in einem Schritt auf die Zielpartition übertragen.
Erst danach startet Windows 98 selbst und führt die Hardware-Erkennung durch. Gerade unter Proxmox macht sich das bemerkbar. Im Test war das System innerhalb weniger Sekunden installiert und startbereit – ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zum Original-Setup.
Deutlich weniger Fehlerquellen
Ein großer Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass typische Probleme schlicht wegfallen. Das betrifft vor allem:
- Hänger während der Hardware-Erkennung
- Probleme mit modernen Controllern
- unvollständige oder fehlerhafte Treiberinitialisierung
- Da das System bereits vorkonfiguriert ist, reduziert sich die Zahl der kritischen Setup-Schritte erheblich. Windows selbst kümmert sich erst nach der Installation um die Anpassung an die vorhandene Hardware.
- Treiberbasis und Patches bereits integriert
- QuickInstall bringt eine umfangreiche Sammlung an Treibern und Patches direkt mit. Dazu gehören unter anderem Anpassungen für:
- moderne Speichercontroller
- USB-Unterstützung
- größere Festplatten und aktuelle Dateisysteme
- bekannte Stabilitätsprobleme von Windows 9x auf neuer Hardware
Das sorgt dafür, dass Windows 98 nicht nur auf alter Hardware läuft, sondern auch in aktuellen Umgebungen zumindest lauffähig bleibt.
Auch für moderne Systeme gedacht
Das Projekt richtet sich nicht ausschließlich an Retro-Hardware. Im Gegenteil: Ziel ist es ausdrücklich, Windows 9x auch auf aktuellen Systemen betreiben zu können. Selbst Installationen auf NVMe-Laufwerken oder in UEFI-Umgebungen sind grundsätzlich möglich – wenn auch teilweise noch experimentell. In virtuellen Maschinen wie unter Proxmox funktioniert das Ganze jedoch bereits erstaunlich stabil.
Kein Ersatz für produktive Systeme
So interessant das Ganze ist, bleibt Windows 98 natürlich ein historisches Betriebssystem. Sicherheitsmechanismen, Stabilität und Kompatibilität entsprechen nicht dem heutigen Stand. QuickInstall richtet sich daher klar an Bastler, Sammler und Nutzer, die gezielt mit älterer Software oder entsprechender Hardware arbeiten möchten.




Wenn darin alte Spiele laufen, z.B. Stunts 4D Sports Driving oder P.O.D., dann mega. Ansonsten leider für mich ohne Nutzen.
Funktioniert erstaunlich gut unter VirtualBox. Innerhalb von 2 Minuten ein funktionierendes Windows 98👍
Wie verhält sich das mit der Lizenz? Ist das nicht faktisch eine Raubkopie, wenn die Eingabe der Seriennummer im Setup ausgelassen bzw. deren ihre verwendet wird? Oder ist das zu vernachlässigen?
So wie ich Microsoft diesbezüglich einschätze ist denen das so lang wie breit.
Ich denke eh, dass Windows 9x nur deswegen noch nicht Open Source ist, weil es immer noch Bestandteile und Techniken aus der Zeit gibt, die auch noch unter Windows 11 bzw. Serverversionen zum Einsatz kommen, die man nicht freigeben will oder ggf. Angst vor dem Aufdecken von Schwachstellen mit Auswirkungen auf heutige Systeme hat
Finanziell gesehen ist Windows 9x für Microsoft heute ohne Wert, wozu also Ressourcen verschwenden und sich wegen paar Bastlern negative Presse holen und den Streisand-Effekt befeuern? Microsoft ist nicht Big N.
solche Projekt liebe ich: völlig sinnbefreit, aber schauen, was machbar ist.
Da muss einer wohl tief in der Materie drinstecken.
Hab´ nur leider nicht verstanden, wie das installiert wird.
Einfach dem Hyper-V oder VMWARE Workstation eine ISO unterjubeln ist wohl nicht. Da muss erst noch mit Floppy Images gearbeitet werden?
Eine All-in-One Lösung mit e i n e r ISO wäre nicht schlecht.
Also eigentlich nur ein Dos installieren und den da drunter die Win Setup abrufen, me brauchte ja kein Dos mehr das war ja schon alles im me drin aber ei 98?
Naja eigentlich da Dos 7 als Image und installieren und win98 als disk Image und lade.
Falsch, man hat es nur sehr gut versteckt bei Win ME, das ist ein Windows 98SE, mit ein paar gewissen Veränderungen.
Windows 2000 ist nicht ME und das war der Vorgänger von XP basierend auf NT Workstation/Server
Man kann sich das Dos unter anderem „freischalten“ auf ner ME installation und dann hat man ein Dos 8.xx, das kann man auch „extrahieren“ um es standalone über ein 6.22 drüberzuschmeissen
Hab ich beides schon gemacht, aber lange her
Du hast dann ein MS-DOS ohne Windows, was viel Arbeitsspeicher unterstützt und Fat32 kann
mfG
Einfach die win98qi_v1.0.1a_ALL.iso mounten und dann der Anweisung folgen
in Hyper-V funzt das nicht? Sicherer Start ist deaktiviert.
Oh die News dazu, hatte es heute morgen eingereicht per Hinweis
„Warum macht man so was?“
„Weil man es kann…“
Weil man so viel Langeweile hat und noch nicht versteht, wie wertvoll Lebenszeit ist.
Auch so einer, dem die Lebensdauer von Maschinen unbekannt ist, deren Steuerprogramm nur auf WIN98/98SE läuft und die via Par-Port/Seriell-Port oder spezieller Schnittstellenkarte im ISA-Slot angesteuert werdden. Denn warum soll man die funktionierende Maschine verschrotten, wer der Ersatz mehr als 500 000 Euro kostet ? Wirtschaftliches Denken und Sparsamkeit beim Umgang mit Geld kennen die Generationen X und jünger fast immer überhaupt nicht. Diese Generationen kennen fast alle nur modern sein.
Hier gibt es 1x W98 und 2x W98SE. W98 auf PC06 mit ASUS XP55T2P4 und K6-3 400, WIN98SE auf PC08 mit ASUS P5A mit K6-2 500 und WIN98SE auf PC07 mit ASUS P5A-B mit K6-2+ 00. Die W98SE-Installation vom PC08 stammt von 1999. Spiele waren hier nie installiert und wurden hier nie genutzt.
K6-2+ 00???
Was ist denn das für ein Prozessor?
Kumpel hatte selbst einen K6-2 450 und einen K6-3 500, aber einen K6-2+ mit 00?
Bitte um Aufklärung.
Immer noch online dazu:
https://www.creopard.de/downloads.htm
– für Windows 95/98, MS-DOS
– Windows 98 SE Bootdiskette
Beachten:
believe Windows 98 will not support booting from a partition larger than 127GB.
Repartition your drive and give 98 a good 120GB and it should be ok.
Peace