Vor einiger Zeit hatte uns Belkin im Nachgang zur vergangenen IFA die BoostCharge Pro Qi2 Powerbank zur Verfügung gestellt, damit wir mal einen Blick darauf werfen. Die Powerbank hat eine Kapazität von 19,25 Wh, hält per Magnet (Magsafe) an Geräten wie dem iPhone oder den Google Pixel-Telefonen und unterstützt den Qi2-Standard (bis 15 Watt) zum kabellosen Laden. Hier mal zum Vergleich neben der originalen Magsafe-Powerbank von Apple:
Auch das Belkin-Produkt ist wie das Original aus Kunststoff und nur der kleine ausklappbare Ständer besteht aus Aluminium. Die Oberflächentextur des Kunststoffs ist eher grob und dadurch zwar recht griffig, wirkt aber nicht ganz so hochwertig vom haptischen Gefühl.
Da Belkin eng mit Apple zusammenarbeitet, sind die Abmessungen und die Positionierung der Magnete 1a abgestimmt auf die Apple-Geräte. Da steht nichts über und auf dem iPhone 17 Pro wird der Bereich der Glasrückseite exakt abgedeckt. Das macht eine guten Eindruck.
Auch der integrierte Ständer ist praktisch: Man kann das Telefon damit sowohl im Hoch- als auch Querformat hinstellen. Auf weichen Oberflächen wie Polstern sinkt der Ständer dagegen gerne mal ein.
Extrem unglücklich finde ich als Rechtshänder dagegen die Positionierung des Ladeports: Wenn die Powerbank am Handy hängt, befindet sich dieser nämlich genau rechts unten. Der einzig sinnvolle Ort dafür ist eigentlich nur unten in der Mitte wie bei praktisch jedem aktuellen Smartphone. Aufladen ließ sich die Powerbank bei mir übrigens mit 11 bis 12 Watt. Gleichzeitiges Laden von Smartphone und Powerbank ist möglich, wenn mindestens ein 20W-Netzteil angeschlossen ist.
Im Praxistest hat das Laden mal gut und mal weniger gut geklappt. Beim kabellosen Laden steht und fällt alles einfach mit der Temeraturentwicklung und wenn es zu warm wird, dann wird die Ladeleistung eben extrem gedrosselt und es dauert entsprechend alles länger. Wenn die Powerbank mit voller Leistung laden kann, dann berechnet einem das iPhone, wie auf dem nachfolgenden Screenshot sichtbar, auch schön die Ladezeit. Andernfalls steht dort einfach nur „lädt langsam“ – und das kommt definitiv auch öfter vor.
Die Powerbank verfügt über einen kleinen Schalter, mit dem sich der Ladevorgang starten, aber nicht anhalten lässt.
Reverse-Wireless-Charging funktioniert mit dem Belkin-Produkt übrigens nicht – weder mit einem Qi-Ladegerät, noch mit dem iPhone.
Die genauen technischen Spezifikationen listet Belkin auf dieser Seite auf. Beim Amazon wird das uns zur Verfügung gestellte Modell zurzeit für etwa 45 Euro gehandelt.







Ich bin Rechtshänder und habe mein Smartphone meist in der linken Hand. Der Ein-/Ausschalter mit dem Sensor zum Entsperren ist bei meinem Xiaomi rechts mittig und mit dem Zeigefinger der linken Hand wird das Phone entsperrt – ist halt Gewöhnungssache.
Bei Anschluss unten mittig ist der Ständer bei Hochformat unsinnig.
Genauso mache ich das auch. Handy in der linken Hand, sodass ich mit dem Zeigefinger den Ein-/Ausschalter und die Lautstärkeregelung erreichen kann sowie mit dem Daumen den Fingerabdrucksensor auf dem Display.
Zur Powerbank selbst: Ich bin scheinbar die falsche Zielgruppe für sowas, denn mein Akku hält locker zwei Tage mit Surfen, Chatten, Netflix schauen, Mails schreiben, telefonieren, navigieren, … Ich würde folglich niemals auf die Idee kommen, mir da hinten so einen Klotz dranzubappen. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso Smartphones mit jeder neuen Generation immer noch dünner werden müssen. Ich will mit dem Ding telefonieren und keine Tomaten schneiden. Haptik, Wertigkeit, eine solide Verarbeitung sind viel wichtiger als, „Guck mal, mit meinem neuen Smartphone kann man sich rasieren.“ Wenn man die Geräte 1-2mm dicker machen würde, könnte man Akkus mit deutlich höherer Kapazität verbauen. Aber gefühlt seit Jahren ist bei 4000mAh Schluss, weil das Ding sonst zu dick wird. *facepalm*
Du hast Recht mit dem Ständer. Das wird der Grund für die Positionierung des Ladeports sein.