Hetzner erhöht Preise für Cloud- und Dedicated-Server ab April

Der Hosting-Anbieter Hetzner passt zum 1. April 2026 die Preise für zahlreiche Produkte an. Betroffen sind sowohl Cloud-Dienste als auch Dedicated-Server. Die neuen Tarife gelten laut Unternehmen für Neubestellungen und bestehende Produkte gleichermaßen. Als Grund nennt Hetzner gestiegene Kosten in mehreren Bereichen. Neben höheren Betriebsausgaben für Infrastruktur spielen auch steigende Preise bei der Beschaffung neuer Hardware eine Rolle.

Symbolfoto: unsplash

Deutliche Anpassungen bei Cloud-Servern

Vor allem im Cloud-Segment werden die Änderungen spürbar. Mehrere Cloud-Server-Tarife steigen um einen zweistelligen Prozentsatz. So erhöht sich etwa der Preis für den CAX11-Cloud-Server von bisher 3,92 Euro auf 5,34 Euro pro Monat. Beim größeren CAX31-Tarif steigt der Preis von 14,27 Euro auf 19,03 Euro.

Auch die leistungsstärkeren CCX-Server werden teurer. Der CCX23-Server kostet künftig 37,47 Euro statt bisher 28,55 Euro. Beim Top-Modell CCX63 steigt der monatliche Preis von 342,71 Euro auf 445,64 Euro. Neben den Server-Tarifen betrifft die Anpassung auch weitere Cloud-Dienste wie Load-Balancer, Volumes und Snapshots.

Dedicated-Server ebenfalls betroffen

Nicht nur Cloud-Produkte werden teurer. Auch bei den Dedicated-Servern passt Hetzner die Preise an. Der AX42-Server steigt beispielsweise von 56,29 Euro auf 68,19 Euro pro Monat. Beim größeren AX162-R erhöht sich der Preis von 246,69 Euro auf 288,34 Euro. Ähnliche Anpassungen gibt es auch bei weiteren Serien wie EX, SX und DX.

Zusätzlich kündigt Hetzner eine Preiserhöhung für Angebote aus der Server-Börse an. Diese Systeme werden pauschal um 3 Prozent teurer.

Preise gelten auch für bestehende Dienste

Die neuen Tarife treten ab dem 1. April 2026 in Kraft. Sie gelten sowohl für neue Bestellungen als auch für bereits laufende Dienste. Eine Besonderheit betrifft Bestellungen, die noch vor diesem Datum aufgegeben werden, aber erst danach bereitgestellt werden können. In solchen Fällen gilt ebenfalls bereits der neue Preis.

Ausbau von Infrastruktur dürfte eine Rolle spielen

Die steigenden Preise stehen vermutlich auch im Zusammenhang mit dem zunehmenden Ausbau von Cloud-Infrastruktur. Anbieter investieren derzeit weltweit stark in zusätzliche Rechenzentrums-Kapazitäten, schnellere Netzwerke und leistungsfähigere Hardware. Hinzu kommen höhere Energiepreise sowie steigende Anforderungen an Kühlung und Stromversorgung moderner Rechenzentren. Solche Faktoren treiben die Betriebskosten in der Branche seit einiger Zeit spürbar nach oben. Hetzner erklärt, man habe lange versucht, die zusätzlichen Belastungen intern auszugleichen. Inzwischen sei das jedoch nicht mehr möglich gewesen, ohne die Preise anzupassen.

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