UK: DSL-Anbieter mussten Angebote korrigieren – Geschwindigkeiten kräftig reduziert

Es geht nicht nur uns so, dass die Telekommunikationsanbieter immer schön ein „bis zu“ in ihren Angeboten schreiben und am Ende kommt bei uns dann vielleicht nur die Hälfte an. In Großbritannien haben nun fast alle Anbieter die in den Angeboten enthaltenen Breitbandgeschwindigkeiten reduzieren müssen.

Auslöser ist eine neue Regelung der UK-Verbraucheraufsicht Advertising Standards Association (ASA). So muss nun die Angabe der durchschnittlichen Geschwindigkeit für die Hälfte aller Kunden in Spitzenzeiten entsprechen. Das hatte zur Folge, dass nun einige Anbieter ihr billigstes Paket nicht mehr mit „Bis zu 17 MBps“ sondern mit 10 oder 11 MBps anbieten. Ein Rückgang von 41%.

Insgesamt wurden die Geschwindigkeitsangaben bei den 12 größten Anbietern um 15% gesenkt. Ein Anbieter hat seine Angaben nun komplett aus den Angeboten entfernt. Vodafone hat aus zwei Angeboten das Wort Glasfaser gelöscht. Wie engadget berichtet, waren 51% der Nutzer mit einer langsameren Leitung unterwegs, wie eigentlich angekündigt. Auf jeden Fall ein Erfolg für die Nutzer. Denn die Begriffe „Bis zu“ sind sehr weit auslegbar.

Quelle: engadget
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10 Kommentare zu “UK: DSL-Anbieter mussten Angebote korrigieren – Geschwindigkeiten kräftig reduziert

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