Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount verzögert sich deutlich. Paramount hat zugesagt, den Deal zunächst nicht abzuschließen. Die Pause gilt bis zum 1. Juni 2027 oder bis die laufenden Kartellklagen entschieden sind. Damit reagieren die Unternehmen auf den juristischen Druck in den USA. Mehrere Bundesstaaten und die Writers Guild of America gehen gegen die Übernahme vor. Eine US-Bundesrichterin hatte den Zusammenschluss bereits vorläufig gestoppt.

Anhörung im August fällt weg
Mit der neuen Vereinbarung vermeiden die Parteien eine Anhörung, die Anfang August über eine weitere einstweilige Verfügung entscheiden sollte. Stattdessen soll das Verfahren direkt in Richtung Kartellprozess laufen. Paramount spricht von einem klareren Weg zur gerichtlichen Klärung. Das Unternehmen will den Deal weiter verteidigen und sieht in der Übernahme Vorteile für Verbraucher und Wettbewerb.
Bundesstaaten sehen Wettbewerbsrisiken
Die Kläger bewerten den Zusammenschluss anders. Sie warnen vor zu viel Marktmacht in der US-Unterhaltungsbranche. Betroffen wären Filmstudios, Streamingdienste, Kabelsender und Nachrichtensparten. Nach ihrer Einschätzung könnte der Deal Preise erhöhen, Auswahl verringern und die Verhandlungsposition von Kreativen schwächen. Besonders kritisch sehen sie den Einfluss auf Filmverleih, große Produktionen und die Lizenzierung von Sendern.
Writers Guild klagt ebenfalls
Auch die Writers Guild of America stellt sich gegen die Übernahme. Die Autorengewerkschaft sieht die Gefahr, dass sich noch mehr Macht bei wenigen Medienkonzernen bündelt. Für Hollywood ist das ein sensibles Thema. Nach den Arbeitskämpfen der vergangenen Jahre achten Autoren, Schauspieler und Produzenten besonders auf die Marktmacht großer Studios und Streaminganbieter.
Verzögerung kann teuer werden
Für Paramount ist die Pause nicht nur ein juristisches Problem. Je länger sich der Abschluss verzögert, desto teurer kann der Deal werden. Berichten zufolge könnten ab Herbst Ausgleichszahlungen an Warner-Aktionäre fällig werden, falls die Übernahme bis dahin nicht abgeschlossen ist. Die Rede ist von hohen dreistelligen Millionenbeträgen pro Quartal.
Deal bleibt offen
Vom Tisch ist die Übernahme damit nicht. Paramount und Warner Bros. Discovery halten weiter daran fest. Der ursprüngliche Zeitplan ist aber nicht mehr zu halten. Ob der Zusammenschluss am Ende durchgeht, hängt nun vom weiteren Verlauf der Kartellverfahren ab. Bis dahin bleibt einer der größten Medien-Deals der vergangenen Jahre auf Eis.
WER sieht in der Übernahme Vorteile „für Verbraucher und Wettbewerb“.
Konkurrenten raus, großes Mitarbeitersterben und ab an die Börse.
Das kennen wir ja schon in diversen Filmen aus dieser Branche.
Jetzt halt wieder in Echt, für die KI und Streaming machen wir alles
Früher starben die „Kinobesitzer“ – Jetzt die Marke
Wer hat eigentlich damals Charlie Chaplins Filmunternehmen aufgekauft? (oder auch einverleibt)
Schließt das entlich ab Jungs, schaue sowiso 99% per Stream.
Und WB bei paramount währe sowiso super.
Und ich verkaufe gerade 130 Filme von 150.