GEEKOM ist bisher hauptsächlich für seine kompakten Mini-PCs bekannt. Inzwischen erweitert der Hersteller sein Angebot jedoch zunehmend um Notebooks. Nach dem GeekBook X16 Pro folgt mit dem GeekBook M16 ein günstigeres 16-Zoll-Modell, das sich vor allem an Nutzer im Office, Homeoffice und mobilen Arbeitsumfeld richtet. GEEKOM hat mir das GeekBook M16 für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vorgaben zur Bewertung oder zum Inhalt gab es nicht. Alle nachfolgenden Aussagen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen mit dem Gerät.

Technische Daten des GEEKOM GeekBook M16
- 16 Zoll IPS-Display
- 1.920 x 1.200 Pixel im 16:10-Format, 120 Hz Bildwiederholrate
- Intel Core Ultra 9 185H
- 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher
- 512 GB PCIe-4.0-SSD, zusätzlicher M.2-2230-Steckplatz
- Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4
- 1080p-Webcam
- 99,9-Wh-Akku
- Windows 11 Pro
- Gewicht von rund 1,7 Kilogramm
Design und Verarbeitungsqualität
Beim Gehäuse setzt GEEKOM auf einen CNC-gefertigten Aluminium-Unibody. Das silberne Design ist schlicht und unauffällig gehalten. Dadurch passt das Notebook sowohl in eine klassische Büroumgebung als auch auf den heimischen Schreibtisch. Die Verarbeitungsqualität ist für die Preisklasse gut. Während meines Tests sind keine schwerwiegenden Mängel aufgefallen. Das Gehäuse wirkt stabil und auch beim Öffnen des Notebooks treten keine störenden Geräusche auf.
Trotzdem erreicht das M16 bei der Haptik nicht ganz das Niveau deutlich teurerer Premium-Notebooks. An einigen Details könnte GEEKOM noch arbeiten, um dem Gerät einen hochwertigeren Gesamteindruck zu verleihen. Angesichts des Preises geht die gebotene Verarbeitung insgesamt aber vollkommen in Ordnung. Mit rund 1,7 Kilogramm ist das M16 kein besonders leichtes Notebook. Für ein vollwertiges 16-Zoll-Gerät bleibt es dennoch transportabel. Es eignet sich damit sowohl als stationäres Arbeitsgerät als auch für gelegentliche Einsätze unterwegs.
Display: viel Arbeitsfläche im 16:10-Format
Das 16 Zoll IPS-Display löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf. Durch das 16:10-Format steht mehr vertikaler Platz zur Verfügung als bei einem klassischen 16:9-Panel. Das ist vor allem bei Dokumenten, Webseiten, Tabellen und mehreren geöffneten Fenstern praktisch.
Mit 120 Hz und der FHD+-Auflösung bietet das Display allerdings keine außergewöhnlichen technischen Eigenschaften. Das teurere GeekBook X16 Pro ist mit seiner höheren Auflösung sichtbar besser ausgestattet. Für Office, Surfen, Streaming und andere alltägliche Aufgaben ist das Panel des M16 dennoch ausreichend.

Tastatur und Trackpad im Alltag
Die deutsche Tastatur besitzt einen vollständigen Nummernblock. Gerade bei der Arbeit mit Tabellen oder längeren Zahlenfolgen ist das ein echter Vorteil. Zusätzlich verfügt sie über eine vierstufige weiße Hintergrundbeleuchtung.
Das Trackpad hat mir deutlich besser gefallen als beim zuvor getesteten GeekBook X16 Pro. Eingaben und Gesten werden zuverlässiger erkannt und auch die allgemeine Bedienung fühlt sich präziser an. Eine externe Maus ist beim M16 dadurch nicht zwingend erforderlich.
An das Trackpad meines MacBook Air M2 kommt GEEKOM allerdings nicht heran. Apple bietet weiterhin eine genauere Bedienung und ein hochwertigeres Klickgefühl. Für die Preisklasse des M16 ist das Trackpad trotzdem ordentlich und gegenüber dem X16 Pro eine klare Verbesserung.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Das GeekBook M16 besitzt einen USB4-Anschluss mit bis zu 40 Gbit/s. Hinzu kommen ein vollwertiger USB-C-Anschluss, zweimal USB-A, HDMI 2.0 und ein kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss. Eine kompakte USB-C-Dockingstation befindet sich ebenfalls im Lieferumfang. Damit lässt sich unter anderem ein kabelgebundener Netzwerkanschluss ergänzen. Für einen normalen Büroarbeitsplatz ist das Notebook damit ausreichend ausgestattet.
Die 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher sind fest verlötet und können nicht nachträglich erweitert werden. Für Office, Browser, Streaming und alltägliche Bildbearbeitung ist diese Kapazität ausreichend. Wer regelmäßig virtuelle Maschinen, große Entwicklungsumgebungen oder sehr umfangreiche Medienprojekte nutzt, könnte langfristig jedoch an die Grenze der 16 GB stoßen. Beim Speicher bietet das M16 mehr Flexibilität. Neben dem vorhandenen M.2-2280-Laufwerk steht ein weiterer Steckplatz für eine kompakte M.2-2230-SSD zur Verfügung.
Leistung unter Windows 11
Das GeekBook M16 wird mit Windows 11 Pro ausgeliefert. Im Test lief das Betriebssystem schnell und zuverlässig. Programme starten zügig und auch bei mehreren gleichzeitig geöffneten Anwendungen entstanden keine störenden Verzögerungen. Der Intel Core Ultra 9 185H ist zwar nicht mehr Intels neueste Prozessorgeneration, bietet mit seinen 16 Kernen und 22 Threads aber weiterhin viel Leistung. Klassische Büroarbeiten, große Browser-Sitzungen, Medienwiedergabe und leichtere kreative Aufgaben stellen für das Notebook kein Problem dar.
Für die Grafikausgabe ist die integrierte Intel-Arc-Grafik zuständig. Sie reicht für alltägliche Aufgaben, hochauflösende Videos und gelegentliche Bild- oder Videobearbeitung aus. Als Gaming-Notebook sollte das M16 aufgrund der fehlenden dedizierten Grafikkarte allerdings nicht betrachtet werden.
GEEKOM bewirbt das Gerät außerdem offiziell als Linux-kompatibel. Mein Test konzentrierte sich auf Windows 11. Nutzer, die eine Linux-Distribution installieren möchten, erhalten vom Hersteller zumindest eine ausdrückliche Kompatibilitätszusage.
Lautsprecher mit gutem Bass
Die beiden integrierten Lautsprecher liefern einen vergleichsweise vollen Klang. Besonders der Bass fällt für ein Notebook positiv auf. Musik, Filme und Serien lassen sich dadurch auch ohne externe Lautsprecher ordentlich wiedergeben.
Bei der Klarheit besteht allerdings noch Verbesserungspotenzial. Einzelne Details könnten sauberer voneinander getrennt werden. Insgesamt hinterlassen die Lautsprecher dennoch einen guten Eindruck und gehören zu den stärkeren Eigenschaften des M16.
Akkulaufzeit: problemlos durch den Arbeitstag
Die größte Stärke des GeekBook M16 ist der 99,9 Wh große Akku. GEEKOM nennt unter optimalen Bedingungen eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden. Solche Herstellerangaben hängen stark von Displayhelligkeit, Energiemodus und Nutzung ab.
Im praktischen Alltag zeigt sich das Notebook trotzdem ausgesprochen ausdauernd. Einen vollständigen Arbeitstag schafft das M16 problemlos. Das Netzteil muss bei normaler Nutzung nicht ständig mitgeführt oder zwischendurch angeschlossen werden. Geladen wird über USB-C mit bis zu 100 Watt. Das mitgelieferte Netzteil ist trotz seiner Leistung vergleichsweise kompakt und lässt sich gut transportieren.
Preis und Verfügbarkeit
Die reguläre Preisempfehlung des GEEKOM GeekBook M16 beträgt 899 Euro. GEEKOM bietet allerdings regelmäßig Rabattaktionen an. Zum Zeitpunkt dieses Artikels wird das Notebook mit einem zusätzlichen Gutschein deutlich günstiger angeboten.
Gerade bei einem Angebotspreis zwischen 699 und 799 Euro ist das Gesamtpaket überzeugend. Bei der regulären Preisempfehlung fällt die Konkurrenz durch Geräte mit hochauflösenderen Displays oder mehr Arbeitsspeicher stärker ins Gewicht.
Fazit
Das GEEKOM GeekBook M16 ist ein gutes Arbeitsnotebook für Nutzer, die bewusst ein großes 16-Zoll-Gerät suchen. Besonders die sehr gute Akkulaufzeit, die starke Alltagsleistung und die niedrige Wärmeentwicklung konnten während meines Tests überzeugen.
Auch beim Trackpad hat GEEKOM gegenüber dem X16 Pro spürbar nachgebessert. Die Lautsprecher bieten einen vollen Klang und einen überraschend guten Bass, könnten bei der Klarheit aber noch etwas besser sein. Abstriche müssen Käufer beim fest verlöteten Arbeitsspeicher machen. Auch die Verarbeitung erreicht nicht ganz das Niveau teurer Premium-Notebooks. Für die Preisklasse bleibt der Gesamteindruck dennoch positiv. GEEKOM hat euch außerdem einen Rabattcode zur Verfügung gestellt, der sowohl auf Amazon, als auch auf der offiziellen Webseite funktioniert. Mit dem Code DKM1612F spart ihr auf den Kaufpreis nochmals 12 %.
Wer das 16-Zoll-Format bevorzugt und ein ausdauerndes Notebook für Office, Homeoffice und Multimedia sucht, wird mit dem GeekBook M16 zufrieden sein. Besonders während einer Rabattaktion bietet das Gerät ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.



Ich währe mal froh wenn man 2k oder 4k pannels einbauen würde als standart.
Hab mit das Gerät auch auf den Zettel gehabt, jedoch laut Support unterstützt kein Geekom Laptop die Ladebegrenzung auf 80 Prozent weder im Bios oder im Pc Manager. Somit leider noGo für mich. Preis Leistung aber wirklich sehr gut!
Die Ladebegrenzung kann auch per Drittanbieter-Software eingestellt werden.
Für mich hat er Minuspunkte. 1. Kein GSM Modem (Simkarten-Slot oder die Möglichkeit für E-Sim) 2. Fingerprintscanner zum Entsperren. Laptop / Notebook heisst für mich Mobiler Arbeisplatz, also auch für unterwegs. Dafür sind diese Punkte für mich ein Kaufargument. Mein in die Jahre gekommener Laptop von Lenovo hat zwar keine 3.0 USB-Anschlüsse dafür aber Fingerprintscanner und Simkarten-Slot.
Der Fingerprintscanner sitzt auf dem EInschaltknopf. Weiss ich ziemlich genau, weil ich das Ding seit Kurzem besitze.
Kann ich auch bestätigen, Fingerprint ist vorhanden und sitzt im Einschaltknopf. Hab das M16 auch für ein Familienmitglied bestellt und eingerichtet. Ist eigentlich ein echt solides Notebook. Ich kann da auch nichts beanstanden, es läuft super flüssig und für mein Empfinden ist es mit Rabattcode echt ganz okay was Preis- Leistung angeht. Vorallem wenn man die Preise im Jahr 2026 berücksichtigt. Für alle die, die eine SSD von Samsung verbauen wollen: ich hab in disem M16 eine 980 Pro mit 1 TB eingebaut und die läuft perfekt.
Im Test steht etwas von 120 Hz für das Display. Das kann ich aber nicht bestätigen. Bei mir sind nur 60 Hz oder wenige auswählbar. Für die Kamera gibts auch einen kleinen Schieber mit dem man die Kamera abdecken kann. Fällt kaum auf und hätte ich nicht die Kamera getestet, wäre mir dieses kleine Schiebeding im oberen Displayrand kaum aufgefallen.

Die Mikrofone sind allerdings ganz vernünftig. Hätte ich nicht erwartet. Wenn man gar nichts anderes für eine Konferenz hat, muss man sich immerhin mit den integrierten Mikrofonen nicht schämen.
VG
Wie „c242“ gesagt hat, besitzt das Gerät einen integrierten Fingerabdrucksensor. Den Wunsch nach einem SIM-Slot gebe ich gerne an den Hersteller weiter.
Ich weis nicht Geekom entwickelt in Taiwan angeblich aber die Haupbüros sind in China. Die Hardware ist solide und kann auf jeden Fall mit Premium Herstellen mithalten. Aber kaufen möchte ich trotzdem keinen weder Mini Pc oder Notebook. In Zukunft sollte man Westliche Hersteller achten woher sein UefI BIOS und die Software herkommt das gilt auch für Router etc.
achtest du auch darauf wo die verbauten Chips auf der Platine herkommen?… wäre sonst ziemlicch inkonsequent!
Und die westlichen sind ja überhaupt nicht an deine Daten interessiert, oder?
Palantir, komisch in China hört man davon nix ;-P
Gutes Gerät. Habe mir den direkt zusammen mit einem Mini IT13 Max gekauft. Die hatten sehr gute Rabattaktionen. Habe etwas länger überlegt beim Laptop wegen fest eingebautem RAM, aber bisher geht alles. Virtualisierung mache ich dann eben auf dem Mini, wenn benötigt. Hatte noch 2 x 32 GB RAM und 2 TB SSD hier.
Insgesamt laufen die Geräte sehr „fluffig“.
Ich habe zwar das Geekbook X16 Pro, aber auch dort gibt es unverständlicher Weise nur Wifi 6e.
Habe mir den Fritz Wifi 7 Stick 6700 gekauft und musste ihn leider wieder zurück geschickt.
Der Stick funktioniert einwandfrei bis zum nächsten Hochfahren/Einschalten.
Da bleibt er nämlich dann aus!
Geekom hat im BIOS die Energieeinstellungen S5 einfach heraus genommen.
Man müsste den Stick einmal abziehen und wieder einstecken.
Ziemlich traurig von Geekom. Erst nur Wifi 6e, dann verlöteter Arbeitsspeicher und
dann noch das BIOS sperren.
Geekom hat ein eigenwilliges Platinendesign Intel u 185H CPU verlötet MediaThek wifi 6e Karten die schon bei Asus Probleme mit Gegenstellen hatten wie bei Asus S14 S16 oder Zenbook Pro 2024. Das Bios ist kastriert.
Mini PC kaufen ja 👍 Laptop niemals von Geekom Und wer weis ob Sie nicht auf schwarzen Liste von Donad T. Landen.
Hallo,
Ich habe das M16 Notebook mit Linux Mint 22.3 installiert. Meiner Erfahrung nach kommt Mint nicht mit Secure Boot und dem Energiemanagement klar. Nach der Installation bleibt der Bildschirm nach dem Geekom Label schwarz. Hin und wieder bootet es komplett bis zur Anmeldemaske durch wenn man das Netzteil ansteckt.
Sollte es für dieses Problem eine Lösung geben, wäre ich dankbar. Das Notebook geht sonst wieder zurück.
Guenther
Das Verhalten klingt eher nach einem Problem mit dem Intel-i915-Grafiktreiber, beziehungsweise dem Display-Energiemanagement, als nach Secure Boot. Dass das Gerät mit angeschlossenem Netzteil häufiger startet, deutet insbesondere auf eine Energiesparfunktion des internen Displays hin.
Zunächst Linux Mint einschließlich Kernel und Firmware vollständig aktualisieren. Falls das Problem danach weiterhin besteht, im GRUB-Menü testweise den Kernelparameter „i915.enable_psr=0“ hinter „quiet splash“ ergänzen und mit F10 starten. Wenn das Notebook damit auch im Akkubetrieb zuverlässig hochfährt, kann die Einstellung anschließend dauerhaft in „/etc/default/grub“ übernommen werden.
Als weitere Diagnose kann „nomodeset“ getestet werden. Startet Mint damit, ist die Grafikinitialisierung die Ursache. Secure Boot würde ich nur separat testweise deaktivieren; bei einem eigentlichen Secure-Boot-Problem erscheint normalerweise eine entsprechende Fehlermeldung und nicht nur ein schwarzer Bildschirm.