Der o2 Kundenservice soll Probleme lösen. Im besten Fall schnell, verbindlich und nachvollziehbar. Im schlechtesten Fall wird der Support selbst zur eigentlichen Belastung. Genau diesen Eindruck habe ich bei o2 gewonnen. Seit über einem Jahr kann ich mich nicht mehr vernünftig in das Kundenportal „Mein o2“ einloggen.

Seit über einem Jahr kein Zugang zum Kundenportal
Das Problem beginnt direkt nach der Eingabe meiner Zugangsdaten. Benutzername und Passwort werden akzeptiert, danach scheitert der Login an der Verifizierung. Der benötigte Sicherheitscode kommt nicht an. Weder per SMS noch auf anderem Weg lässt sich der Zugriff auf das Kundenkonto abschließen. Besonders frustrierend ist, dass dieser Zustand nicht erst seit ein paar Tagen oder Wochen besteht. Ich habe seit über einem Jahr keinen richtig funktionierenden Zugang mehr zu „Mein o2“. Damit ist das Kundenportal für mich praktisch unbrauchbar.
Die E-Mail-Verifikation ist keine Lösung mehr
Erschwerend kommt hinzu, dass die E-Mail-Verifikation inzwischen keine nutzbare Alternative mehr ist. Selbst der Versuch, den Zugang auf diesem Weg zu bestätigen, hilft nicht weiter. Damit fällt eine mögliche Ausweichoption weg, obwohl genau sie bei Problemen mit der SMS-Verifizierung eigentlich naheliegend wäre. Unterm Strich bedeutet das: Der Login scheitert, und es gibt für mich keinen verlässlichen alternativen Weg ins Kundenkonto.
Dutzende Telefonate, aber keine echte Lösung
In den vergangenen Monaten habe ich dutzende Male mit der o2-Hotline telefoniert. Immer wieder wurde der Fall aufgenommen, neu erklärt, weitergegeben oder erneut angestoßen. Mehrfach wurden Tickets erstellt, teils auch priorisiert. Gelöst wurde das Problem trotzdem nicht. Das ist der Punkt, an dem aus einem technischen Fehler ein Problem mit dem Kundenservice wird. Denn wenn ein Anliegen über einen so langen Zeitraum immer wieder bearbeitet wird, ohne dass ein Ergebnis sichtbar wird, läuft im Supportprozess offensichtlich etwas grundlegend schief.
First Level, Second Level, Techniker: dreimal Stillstand
Der Fall blieb nicht einmal an der Oberfläche hängen. Nach meinen Erfahrungen waren nicht nur Mitarbeiter aus dem First-Level-Support beteiligt, sondern auch Second-Level-Kräfte und Techniker. Trotzdem ist bis heute keine funktionierende Lösung entstanden. Gerade das macht den Fall aus Kundensicht schwer nachvollziehbar. Wenn selbst nach mehreren Eskalationsstufen kein Ergebnis zustande kommt, verliert man zwangsläufig das Vertrauen in die internen Abläufe. Denn dann stellt sich die Frage, wie ernst ein Problem wirklich bearbeitet wird, wenn es trotz mehrfacher Weitergabe praktisch stehen bleibt.
Lange Warteschleifen und immer neue Vertröstungen
Zusätzlich belastend sind die Wartezeiten. Teilweise hing ich bis zu einer Stunde in der Warteschleife, nur um am Ende wieder dieselben Aussagen zu hören. Das Problem werde bald behoben. Das Ticket sei bereits in Bearbeitung. Man kümmere sich darum. Konkrete Ergebnisse blieben trotzdem aus. Vertröstungen mögen kurzfristig beruhigen, lösen aber nichts. Je länger ein Fall offen bleibt, desto wichtiger wären klare Aussagen, belastbare Rückmeldungen und eine erkennbare Verantwortung auf Seiten des Supports. Genau das habe ich in diesem Fall nicht erlebt.
Wenig Bemühungen, das Problem wirklich zu lösen
Besonders kritisch ist aus meiner Sicht, dass bei vielen Kontakten kaum der Eindruck entstand, mein Problem werde mit Nachdruck verfolgt. Freundlichkeit im Gespräch ist das eine. Sichtbare Lösungsorientierung ist etwas anderes. Wenn ein Kunde über ein Jahr lang keinen vernünftigen Zugang zum eigenen Portal hat, darf man mehr erwarten als neue Ticketnummern und Standardsätze. In so einem Fall braucht es jemanden, der Verantwortung übernimmt, den Vorgang sauber begleitet und nachvollziehbar kommuniziert, was als Nächstes passiert. Genau daran hat es nach meinem Eindruck gefehlt.
Wenn der Support selbst zum eigentlichen Problem wird
Technische Fehler können passieren. Entscheidend ist dann, wie ein Unternehmen damit umgeht. In meinem Fall ist nicht nur die Verifizierung zum Problem geworden, sondern vor allem der Umgang des Kundenservice mit diesem Fehler. Denn am Ende bleibt nicht nur ein kaputter Login, sondern das Gefühl, mit einem ernsthaften Anliegen über Monate hinweg allein gelassen zu werden. Dutzende Telefonate, mehrere Tickets, verschiedene Supportebenen und lange Warteschleifen haben nichts daran geändert, dass der Zugang bis heute nicht funktioniert. Damit verschiebt sich der Kern des Problems: Nicht mehr nur die Technik versagt, sondern auch der Service, der eigentlich helfen sollte.
Mein Fazit zum o2 Kundenservice
Am Ende bleibt für mich ein ernüchterndes Fazit: Nicht der technische Fehler allein ist das eigentliche Problem, sondern der Umgang von o2 damit. Wer einen Kunden über mehr als ein Jahr hinweg ohne vernünftigen Portalzugang zurücklässt, ihn mit Tickets, Warteschleifen und Vertröstungen beschäftigt und trotzdem keine Lösung liefert, offenbart deutliche Schwächen im Kundenservice. Genau deshalb steht für mich fest: Bei o2 wurde in diesem Fall nicht nur der Login zum Problem, sondern der Service selbst.
You get what you pay for. Mehr lässt sich da nicht sagen – wobei sich o2 und Vodafone die Klinke in die Hand drücken.
Grundsätzlich richtig. Trotzdem kann man erwarten, dass man unabhängig vom Preis einen vernünftigen Support bekommt.
Ja, das kann ich bestätigen. Meine Mutter (77) hat Internet über Vodafone. Als Alternative stand noch o2. Die Telekom selbst bietet zum Leidweser der Anwohner in dem Gebiet kein Internet an. Das Internet funktioniert zwar recht schnell und zuverlässig, aber TV ist abgehackt und voller Artefakte. Zudem hat auch sie keinen Zugriff auf’s Kundenportal, weil die initialen Anmeldedaten nie bei ihr ankamen. Nachdem sie sich jetzt ein Jahr mit dem Support rumgeärgert hat, ohne eine Lösung zu bekommen, hat sie den Zustand zähneknirschend akzeptiert, denn die Alternative ist wie so oft keine Alternative. Zuletzt war die Verbindungsqualität vom TV dann wohl irgendwann von alleine besser. Feedback dazu seitens Vodafone gab es keines. Genauso wenig wie Zugang zum Kundenportal.
And you become, what you eat.
jepp..und wenn dein Problem im Prozess abgebildet ist, kein Thema , Lösung spätesten morgen. Hast du aber etwas, was keiner kennt und nicht in die Lösungsprozesse passt: dann bist du im Vorhof zur Hölle..überall, egal was du bezahlst. Support kostet, ist also unerwünscht. Umzug Telekom meiner Eltern von Standart zu Regio ( andere Stadt mit anderem Betreiber ohne T kom Technik vorort): 3 Monate ohne Zugang!! Ich war kurz davor, zu töten! Das glaubst du nicht, wenn du nicht dabei warst.
Meine letzten beiden Aktionen habe ich über den Leserservice von Teletarif abwickeln lassen.
Dem bodenlosen Fass schlägt O2 gerne den Niveauboden aus.
….leider ist O2 kein Einzelfall, ich kenne solche Vorgehensweisen auch von:
– freenet
– debitel
– vodafon
– auch telekom
aber auch von Supportabteilungen aus anderen Bereichen.
Ärgerlich ist , daß man oft unter Zeitdruck steht und ein Problem möglichst schnell gelöst haben will oder muss. Daher mein Tip:
– Fristsetzung in angemessener Form, nach Verstreichen der Frist das Unternehmen in Verzug setzen, das ist aus meiner Sicht ein starkes Zeichen auch unter Anwendung entsprechender Paragrafen des Bürgerlichen Gestzbuches.
Viel Erfolg
@Jonas, könntest Du mal darstellen, der Zugriff auf insbesondere welche Daten Dir nicht möglich ist. Rechtlich gesprochen, wäre das eine Schlechtleistung, die Dich zu einer Minderung berechtigen würde. Setze O2 eine Frist per FAX, bis zu deren Ablauf Dir die fraglichen Daten zur Verfügung gestellt werden müssen. Meine Erfahrung ist mit O2: Technik i. A. gut. Bei Störungen kommt man aber nur weiter, wenn man seinerseits eskaliert. Was das im Einzelnen heißt, hängt stark vom Problem ab. Es kann passieren, dass erst die Drohung mit gerichtlichen Schritten zum Erfolg führt. Ich rede hier aus Erfahrung in fast 20 Jahren. A propos, bei technischen Fehlern ist O2 nicht immer alleine Schuld. Es können auch Kommunikationsprobleme mit der Telekom sein, von denen man zunächst nichts ahnt.
Frist per Fax .. Willkommen im Jahr 2026 …
Ein Fax ist nun mal dank der Gesetzeslage die Beste Methode. Natürlich kann man das auch per Email machen, aber wenn man dann was einklagen will steht man halt blöd da.
Danke für den ausführlichen Bericht. Deine Frustration verstehe ich. Leider wird Service heutzutage immer kleiner geschrieben. Selbst mit Kündigung drohen bringt gar nichts. Man muss dann tatsächlich in den sauren Apfel beißen und die Kündigung durchziehen.
Leider sieht es bei der Konkurrenz meistens auch nicht besser aus.
Evtl. entschädigt der Neukundenrabatt bei Neuabschluss etwas. Allein das ist schon traurig genug: als langjähriger Kunde wird man schlechter behandelt, als wie ein Neukunde.
Gerade vor ein paar Tagen habe ich es mit meinem Stromanbieter durchgezogen:
Seit über 30 Jahren Kunde bei der EWE. Stromtarif fast alle teurer, als bei den Mitbewerbern. Nur Neukunden bekommen bessere Tarife. Jetzt bin ich für ein Jahr zu EPRIMO gewechselt. Im nächsten Jahr dann vlt. zurück zur EWE mit Neukundenrabatt?
Das Stromanbietershopping mache ich seit Jahren. Dank Verivox sehr einfach.
oder mit Switch Up https://www.switchup.de/.
Die suchen den günstigsten Anbieter raus und managen den Wechsel jedes Jahr.
Nur den Zählerstand muss ich selbst dem Stromversorger durchgeben.
mag ja sein, dass switchup gut ist. Warum aber muss man für einen Preisvergleich/Tarifvorschlag seine e-mail Adresse preisgeben? Damit man anschließend mit aufdringlicher Werbung bombardiert wird? An der Stelle habe ich abgebrochen und switchup war für mich erledigt.
Hallo Holgi,
Auf der Website gibt es die Möglichkeit, auch ohne Emailadresse den günstigsten Anbieter suchen zu lassen.
Switch Up benötigt die Emailadresse für die gesamte Korrespondenz.
Es gibt keine!!! Werbung von Switch Up, aber Benachrichtigungen:
Günstigster Anbieter ist-
Vertragsende beim Stromanbieter-
Wechsel Ja/Nein-
Wechsel widerrufen Ja/Nein-
Konditionsänderungen ( Sonderkündigungsrecht )
usw.
Anliegen werden sehr schnell bearbeitet, das Team ist prima.
Klingt wie Werbung für Switch Up, ist es aber nicht.
Aufmerksam auf sie wurde ich im Morgenmagazin von ARD/ZDF, wo sie sich vorstellten.
Ich habe ´mal nachgefragt, wie sie sich finanzieren, ohne Werbung oder Kosten für den Verbraucher.
Antwort: Sie bekommen eine Provision vom Stromanbieter bei Vertragsabschluss, aber von jedem. Deshalb können sie den günstigsten nehmen, ohne Manipulation.
Überhaupt ist alles sehr transparent und ich habe im Laufe der Jahre einige Hundert Euro gespart.
Sie laden jeden ein, sie gerne in Berlin zu besuchen.
Also, ich bin sehr zufrieden mit dem Service.
Ich glaube, dass Switch Up aus BWLern besteht, die sozial eingestellt sind.
Nachtrag:
Wenn der aktuelle Anbieter auch weiterhin der Günstigste ist, schlagen sie „keinen Wechsel“ vor.
Darüber wird man informiert.
Danke! Vlt. bin ich zu doof. Aber wenn ich alles ausgefüllt habe (Stromverbrauch, PLZ) und keine e-mail eingebe, dann kommt nach „An wen sollen wir die Tarifempfehlung senden?“ nichts und ich sehe auch nicht, wie es ohne gehen soll.
Danke, @schatzi.
Ging mir genauso. Wo findet man den unverbindlichen Preisvergleich, ohne von sich Daten preisgeben zu müssen? Außer natürlich Stromverbrauch und ggf. PLZ.
auch an Holgi,
mea culpa, mea maxima culpa !
Wie ich schrieb, nehme ich seit Jahren den Service in Anspruch.
Damals gab es eine reine Onlineprüfung.
Wie ich eben las, gibt es die wohl nicht mehr.
Also wenn einer doof ist, bin ich das !
Sorry nochmal,
für solche Fälle habe ich einen „Fake-Account“ bei GMX.
Dann kann eigentlich nichts schiefgehen.
Allerdings versichere ich an Eidesstatt, dass Switchup superkorrekt ist.
Punk
( Dipl.-Soz.päd. )
Seht euch doch bitte ´mal diese Seite an: https://www.switchup.de/haken
Es heisst Eides statt nicht Eidesstatt.
Ich bin nicht nur doof, sondern auch Pedant.
Es heißt auch nicht heisst sondern heißt.
Psychiatrie, ich komme !
Danke @Punk
wenigestens mal einer, der sich auch selbst mal auf die Schippe nehmen kann und einen Fehler einsieht.
Mag sein, dass es mit einem Fake-E-mail-Account ginge; aber das ist nicht so mein Ding.
Sie sollen gerne Provisionen kassieren. Irgendwie muss die Leistung ja bezahlt werden. Aber meine e-mail Adresse schon im vorherein abzugeben erscheint mir unnötig und Fake-email ist da – zumindest für mich – keine Lösung.
Andere Vergleichsanbieter kriegen es auch ohne hin.
Trotzdem:
vielen Dank für deinen Einsatz und deinen Humor
Vielleicht habe ich Glück gehabt. Ich habe keine Probleme mit dem O2-Kundenportal.
Eingabe der Zugangsdaten, dann Auswahl der Tel.-Nummer, SMS, Eingabe der Daten –> alles o.k.
Vielleicht liegt es am Browser? Ich verwende den Firefox.
ich kann mir nicht vorstellen, dass @Jonas nicht alles probiert hat, was möglich ist und dabei Fehlerquellen ausgeschlossen hat.
Gerade mal ausprobiert: mein O2 Kundenzugang für meine O2 Prepaid Karte funktioniert auch problemlos:
https://www.o2online.de/prepaid/user/auth/vertragsdaten/
Wäre auch schade, müßten ich diesen Tarif aufgeben:
der funktioniert noch mit 1ct Aufladung pro halbe Jahr und wird für ein Featurephone als Backup (hauptsächlich SMS 2FA) genutzt.
Bin schon vor vielen Jahren von o2 weg, wer dort Kunde ist, hat keine Ansprüche an irgendwas.
Habe mir mal Spaß gemacht letzten über Kontaktformular mal anzufragen ob s bei denen auch über Glasfaser eine tägliche Zwangstrennung gibt. Keine Antwort, nach mehreren Wochen nur automatische Antwort man soll doch wenn Problem besteht neuen Kontakt aufnehmen.
Mit Telekom keine Probleme, läuft alles, und da kann man auch Nachts anrufen wenn man Lust drauf hat.
Seit die einen Künstlichen Idioten vorgeschaltet und offenbar Personal abgebaut haben, ist das bei Telekom auch nicht mehr so toll, aber es gibt Alternativen, siehe unten.
Zu O2 kann ich nichts sagen, aber für Telekom-Kunden ein Tipp:
Im Telekom-Hilft-Forum anmelden, die wichtigen Daten in seinem Profil hinterlegen und eine ordentliche Fehlermeldung in sachlichem Ton posten, dann habe ich schon 2 x erlebt, dass ich innerhalb kurzer Zeit von einem netten, kompetenten Telekom-MA angerufen wurde, statt mich mit der grauslichen Hotline herumzuschlagen.
Man kann Hilft Team auch direkt auf X oder Facebook anschreiben mit seinem Anliegen was man selbst online nicht lösen kann. Hotline hatte ich keine Probleme. o2 kenne ich noch mit „Service“ 30cent pro Anruf, nur Werktags zu Bürozeiten, ewigen Wartezeiten usw..
1&1 ist zwar auch schnell wer dran, sind auch freundlich, nur darf man es nicht mit Kompetenz verwechseln.
Wer kann sollte wohl zum örtlichen Betreiber und Glasfaser nutzen. Nur da darf man sich dann auch nicht wundern wenn es hier und da bei Änderungen alles über nen PDF Formular läuft oder so und Online eher wenig geht oder am Wochenende keiner arbeitet. Dafür sind Preise oft günstiger als DSL.
Muss jeder für sich gucken was ihm zusagt.
o2 war auch vor 10 Jahren schon schlecht im Service. Habe denen außerordentlich gekündigt und zur Telekom.
Alle Anbieter haben den Großteil, wenn nicht gar den gesamten Kunden“service“ an Outsourcepartner gegeben.
Deren technische Hintergründe sind sehr gestaffelt bis grauenhaft, bei der Auftragsvergabe gewinnt meist der billigste Anbieter.
Als ein rosa Anbieter diesen Schritt ging erfolgten noch umfangreiche technische Schulungen
der damals nur zwei zukünftigen Outsourcepartner, das hat sich mit den Jahren erledigt.
Ein roter Anbieter übte zwar von Anfang an Druck auf die Unternehmen und die Kundendienstmitarbeiter aus,
hielt sich in Sachen Schulung aber auffallend bedeckt, auch das wurde nicht besser.
Es gibt auch den Fall, dass ein Outsource-Unternehmen innerhalb eines Gebäudes den Kundendienst/die Kundenverwaltung für drei oder gar alle Telefonanbieter leistet. Und ja natürlich, einige dieser Partner gingen
aus purer Gewinnsucht ins osteuropäische Umfeld. Nur ein Dialer entscheidet wo sich Hilfesuchende wiederfinden. Zukünftig werden viele dieser Kundenanliegen durch eine KI beantwortet werden, es beginnt das große Outsource-Partner-Sterben…natürlich nur für die, die bisher für den Umsatz sorgten.
Ob das die qualitativ bessere Lösung sein wird, wird sich zeigen, vermutlich aber schon.
Bis dahin bleibt, Betroffen zu raten, sich lieber im familärem Umfeld oder Freundeskreis Hilfe zu suchen,
denn selbst bei reinen Accountproblemen bzw. Anfragen haben nicht alle Mitarbeiter des Outsourcepartners Zugriff auf die Kundendatenbank des Anbieters und oft auch keine Möglichkeit, den Anrufer zu routen.
In der Tat wurde der gesamte Call Inbound von O2 und Vodafone Kabel und Mobil Service Lebel 1 an Billig Callcenter in Bilgarien, Polen und Rumänien verkauft. Freenet früher Mobilcom Debitel wahr hier Vorreiter 3 Wochen Schulung als Tec Agent mit der Kopetenz zum Ticketerstellen Line Fesett oder eben Hardwaretausch der Rest ist Upsellimg sonst Nix mehr. bei Vodafone seit sie bum das CRM Open Agent Desktop fertig haben und KI Tommy nun auch so manches kannn wundert einen Nix mehr. Ist aber egal. Diese Jobs sind eh sehr Zeitnah Geschichte und Kundenservice juckt hier niemanden mehr
Persönlich bin ich schon bei o2 als es noch Alice und davor Hansanet war. Hattte da in über 15 Jahren noch nie ein Problem und kaum Ausfälle und das soll was heißen. Auch was das Onlineportal angeht, null Probleme mit verifizierung oder sonstigem. MIr ist das zu billig sich da jetzt einen Anbieter rauszuholen weil es ein persönliches Problem ist. Das haben nämmlich gefühlt alle Anbieter mit X Kunden in diesem Land. Immer so zu tun als gäbe es den perfekten Service ist einfach BS. Und wenns nicht passt, kann man kündigen. So simpel ist die Geschichte.
Ich würde auch gerne mal wissen ob das nur das Online Portal im Browser betrifft sondern auch die App.
Meine im Rollstuhl sitzende Tochter (mit fundiertem IT-Hintergrundwissen) hat mal 6 Wochen zur Probe bei einer damals noch deutschen Hotline für internet- und Mobilfunkkunden gearbeitet. Sie wurde aus der Probe entlassen, weil Sie versuchte die Probleme der Kunden zu lösen. Denn die Aufgabe solcher Hotline ist vor allem die Generierung von Anrufen und e-Mail an diese Hotline. Denn je mehr Anrufe und e-Mail oder Problemmeldungen via Kontaktformular dort ankommen, desto mehr Aufwand kann der Betreiber der Hotline bei seinem Auftraggeber abrechnen. Auch legt der Betreiber der Hotline absoluten Wert darauf, dass sich seine Mitarbeiter wie Lemminge verhalten. Es ist eigentlich fast immer nur die Verwendung von vorgegebenen Textbausteinen in den Antworten zulässig. Damit ist aber in 99% eine Lösung des Kundenproblems nicht möglich. O2 ist doch keine Ausnahme, ich bin bei Mobilfunk 1&1 Nutzer- bei Wiederverkäufern.
Die Bundesnetzagentur kann als Vermittler hier ggf. weiterhelfen. Man startet mit einer Beschwerde und bittet um Unterstützung. Ich hatte das Problem als es mit einem anderen Anbieter um einen Fall ging, der überhaupt nicht nachvollziehbar war und der Anbieter seine Kommunikation nach Lust und Laune geführt hatte. Nachdem die Bundesnetzagentur in dem Fall war, war mal zumindest bemühter.
Das habe ich mal gemacht wegen einem Telefonanbieter, welcher mir einen Zwangsrouter andrehen wollte: Kam freundlich eine Bestätigung meiner Beschwerde mit Aktenzeichen – und das war es. Als ich nach 2 Jahren dem Anbieter kündigte – fragte dieser tatsächlich bei mir nach warum und weshalb. Er hat mir einige Kritikpunkte bestätigt! Jetzt bin ich bei der Telekom – ist teuer – aber ohne Probleme!
Die Bundesnetzagentur ist keine Garantie, dass man das Ziel erreicht. Ein Versuch ist es durchaus wert. Auch können Beschwerden über Unternehmen statistisch erfasst werden, was durchaus nicht falsch ist. Auch wenn es einem persönlich nicht viel bringt. Grundsätzlich würde ich diesen Weg stets versuchen, wenn andere Wege ausgeschöpft sind.
Natürlich kann es wie bei dir enden, Satz mit x, das war nix.
Manchmal klappt es vorzüglich gut und manchmal ist das alles eine reine Katastrophe.
Kommt immer auf den Mitarbeiter an. Leider scheitert es meist an Ausländischen MA die nicht einmal die deutsche Sprache richtig beherrschen. Klingt rassistisch ?? Ist aber leider so.
Aber ich bin mit einem 70:30 eher zufrieden mit O2.
Ich habe das gleiche Problem. Ich kann mich zwar einloggen, aber die freischaltend Mail kommt nicht an. Die Mail für Passwort reset kommt an. Aber das bringt ach nichts. Die freischaltungs Mail kommt nicht an.
Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin der das Problem hat.
Gruß Hardy
@ Jonas….sobald sich die Kollegen von http://www.teltarif.de der Sache annehmen, werden Probleme meist innerhalb weniger Tage gelöst. Ich würde an Deiner Stelle dort unter dem Stichwort „Teltarif hilft“ um Unterstützung bitten.
O2 muss unbedingt an seinen Service ob Telefon oder Web arbeiten. Keine Antworten oder Feedback zu Anfragen. Das Kundencenter login geht halbwegs noch. Ein Zugriff auf Vertrag oder Auftrag geht nicht. Hotline ist überfordert.Alles AI, unmöglich da etwas zu klären.
Ich denke, in Summe sind sich alle der in Deutschland agierenden Telefonnetz-Anbieter ebenbürtig.
Keiner glänzt mehr mit durchweg gutem Service, das ist den Geschäftsmodellen geschuldet,
aus Profitgier wird gespart wo es geht, leider eben auch im Service.
Scheinbare Unterschiede in der Qualität hängen meist mit der Region und dem Routing der Anrufe zu den jeweiligen Call-Centern und natürlich vom Wissen und Können der Servicemitarbeiter ab. Dabei darf man nicht ausser acht lassen, dass es Callcenter-Betreiber gibt, die Masse statt Klasse von ihren Mitarbeitern verlangen und durch Gesprächszeiten-Vorgaben oft eine hilfreiche Fehlerlösung unterbinden.
Welchen Anbieter man letztendlich bevorzugt hängt natürlich auch von der Netzabdeckung ab,
insbesondere der Topologie, sowie dem genutzen Standard (LTE, 5G usw.). In meiner Region ist Telefonica (O2) der zuverlässigste Anbieter. Voodoo-Fon und der rosa Riese sind die schlechtesten…10km weiter oder schon am nächsten Funkmast sieht es wahrscheinlich ganz anders aus. Defakto zu behaupten, Anbieter xyz ist generell der Bessere, geht an der Realität vorbei.
Die seltenen Male, an denen ich Kontakt mit einem Kundendienstmitarbeiter von 02 hatte, hatte ich scheinbar Glück; tatsächlich technische Probleme hatte ich bisher nicht.