Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat SwitchBot seine neue Strategie für das vernetzte Zuhause präsentiert. Unter dem Schlagwort „Smart Home 2.0“ bewegt sich das Unternehmen weg von isolierten Einzelgeräten hin zu einem tief integrierten Ökosystem. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der KI-gestützte Systeme nicht mehr nur auf Befehle reagieren, sondern proaktiv wahrnehmen, verstehen und in verschiedenen Lebensbereichen – vom Wohnen über das Lernen bis hin zum Arbeiten – unterstützend agieren.
Im Mittelpunkt dieser Entwicklung steht die Zusammenführung von physischer Robotik und „Embodied AI“. Durch die Nutzung fortschrittlicher Sensortechnik und lokaler KI-Modelle sollen die neuen Geräte eine deutlich höhere Autonomie erreichen.
onero H1 rückt Robotik stärker in den Alltag
Im Zentrum des Messeauftritts steht der Haushaltsroboter onero H1. SwitchBot ordnet ihn als vielseitiges Robotiksystem ein, das für unterschiedliche Tätigkeiten im Wohnumfeld ausgelegt ist. Anders als klassische Einzelgeräte ist onero H1 nicht auf einen festen Anwendungsfall beschränkt, sondern auf variable Aufgaben vorbereitet. Technisch kombiniert der Roboter mehrere Sensorarten zur Erfassung seiner Umgebung mit lokalen Rechenmodellen. Mit 22 Freiheitsgraden sowie visueller und räumlicher Wahrnehmung ist onero H1 darauf ausgelegt, Objekte zu erkennen, zu greifen und zu bewegen. Der Roboter arbeitet dabei mit bestehenden SwitchBot-Geräten zusammen und ergänzt diese um physische Interaktionen. Nach Angaben des Herstellers sollen onero H1 sowie die zugehörigen Roboterarme A1 in absehbarer Zeit zur Vorbestellung angeboten werden.
MindClip bringt Assistenzfunktionen aus dem Smart Home heraus
Mit dem SwitchBot KI MindClip zeigt das Unternehmen ein tragbares Gerät, das sich nicht auf den Wohnraum beschränkt. Der kompakte Clip zeichnet gesprochene Inhalte auf und bereitet diese strukturiert auf. Gespräche, Meetings oder kurze Notizen lassen sich später durchsuchen und wieder abrufen. Der MindClip arbeitet mit einem Cloud-Dienst zusammen und ist auf den kontinuierlichen Einsatz im Alltag ausgelegt. Mit einem Gewicht von rund 18 Gramm und Unterstützung für zahlreiche Sprachen richtet sich das Gerät an Nutzer, die Informationen erfassen und organisieren möchten, ohne dafür zusätzliche Hardware im Raum zu benötigen.
Wetterstation bündelt Haushaltsinformationen
Ebenfalls neu ist eine SwitchBot Wetterstation mit großem E-Ink-Display. Sie fasst Wetterdaten, Raumklima-Informationen sowie Kalenderinhalte in einer zentralen Ansicht zusammen. Angezeigt werden unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität sowie eine mehrtägige Wetterübersicht. Durch das stromsparende Display eignet sich die Wetterstation für eine dauerhafte Anzeige. In Verbindung mit anderen SwitchBot-Geräten lassen sich zudem Automatisierungen im Haushalt auslösen.
OBBOTO setzt auf visuelle Informationen am Arbeitsplatz
Mit OBBOTO erweitert SwitchBot sein Portfolio um ein Schreibtisch-Licht mit Pixelanzeige. Mehrere Tausend RGB-LEDs ermöglichen animierte Darstellungen, einfache Statusanzeigen sowie Lichtmodi für unterschiedliche Situationen. Zeit- und Wetterinformationen lassen sich visuell darstellen, ergänzt durch Musik- und Stimmungsmodi. OBBOTO ist weniger als klassische Leuchte gedacht, sondern als visuelles Informations- und Ambienteelement für den Arbeitsplatz.
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit TimboTillo




