CES 2026: Oxtak zeigt mit „Moneypenny“ ein eigenständiges KI-Aufnahmegerät

Passend zur CES 2026 tritt Oxtak erstmals nicht nur als Softwareanbieter, sondern auch als Hardware-Hersteller auf. Mit dem Gerät namens Moneypenny erweitert das Unternehmen seine bislang cloudbasierte Produktivitätsplattform um ein eigenständiges Aufnahmegerät für Sprache.

Foto: Oxtak

Der Schritt markiert eine strategische Erweiterung des bisherigen Angebots. Statt ausschließlich auf Apps und Webdienste zu setzen, bringt Oxtak nun ein dediziertes Endgerät in Stellung, das Sprache erfassen und unmittelbar in weiterverwertbare Inhalte überführen soll.

Eigenständiger Recorder statt Smartphone-Abhängigkeit

Moneypenny ist als autarker Audio-Recorder ausgelegt. Das Gerät arbeitet unabhängig von Smartphones oder externen Aufnahmequellen und verfügt über ein integriertes Display sowie physische Bedienelemente. Aufzeichnungen werden automatisch mit der Oxtak-Plattform synchronisiert und dort weiterverarbeitet.

Foto: Oxtak

Der Fokus liegt dabei weniger auf der Aufnahme selbst als auf dem Umgang mit gesprochenen Inhalten. Transkription, Übersetzung und KI-gestützte Abfragen sind fest in den Workflow eingebunden. Damit positioniert sich Moneypenny zwischen klassischen Diktiergeräten und softwarebasierten KI-Assistenten.

Spracherkennung und Audioaufbereitung über Partnerlösungen

Für die Transkription greift Oxtak auf die Technologie von Gladia zurück. Die Spracherkennung ist auf mehrsprachige Inhalte ausgelegt und soll auch bei variierenden Akzenten und Umgebungsgeräuschen zuverlässig arbeiten. Ergänzend kommt Audiotechnologie von Sonaid zum Einsatz, die Sprachaufnahmen nachbearbeitet und Störgeräusche reduziert. Technisch setzt Oxtak damit nicht auf eine Eigenentwicklung, sondern auf die Integration spezialisierter Anbieter. Dieser Ansatz ist im professionellen Umfeld etabliert, reduziert Entwicklungsrisiken und erlaubt eine schnellere Produktreife.

Offenes Plattformkonzept statt geschlossener Assistent

Ein zentrales Merkmal der Oxtak-Plattform ist ihre Offenheit. Nutzer können eigene KI-Modelle oder externe Dienste per API anbinden und damit selbst festlegen, wie Aufzeichnungen ausgewertet werden. Moneypenny fungiert in diesem Kontext als Hardware-Schnittstelle für unterschiedliche KI-Workflows.

Foto: Oxtak

Für Unternehmen ist zusätzlich eine Entwickler-Edition vorgesehen, die auf Anfrage erhältlich ist. Diese richtet sich an Anwender mit erhöhten Anforderungen an Integration, Datenschutz oder lokale Verarbeitung.

Preis und zeitliche Einordnung

Oxtak plant, Vorbestellungen ab Februar zu öffnen. Der Einstiegspreis liegt bei 249 US-Dollar, erste Auslieferungen sind für April vorgesehen. Neben der regulären Version sollen limitierte Varianten für frühe Nutzer und Entwickler angeboten werden.

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