GEEKOM ist einer der bekanntesten Hersteller auf dem Markt für Mini-PCs. Viele Modelle haben wir bereits in unserem Blog getestet und ausprobiert. Nun startet das Unternehmen aus Taiwan einen Angriff auf den Laptop-Markt und bringt mit dem GeekBook X14 Pro ein Gerät unter die breite Masse, welches sich gegen die starke Konkurrenz behaupten soll.

Die technischen Daten im Detail:
- Graues Aluminium-Gehäuse
- Intel Core Ultra 9 125H oder Ultra 9 185H
- 14 Zoll OLED Display mit 2,8K Auflösung und 120 Hz Bildwiederholrate
- 32 GB DDR5 Arbeitsspeicher (verlötet)
- 1 TB M.2 SSD
- WiFi 6E mit Bluetooth 5.4
- 72Wh Batterie mit bis zu 16 Stunden Videowiedergabe
- Zwei Lautsprecher mit DTS:X Ultra Sound
- 999 Gramm Gesamtgewicht
- 65 Watt Schnelladen
Anschlussvielfalt beim GeekBook X14 Pro:
- 1x HDMI 2.0
- 2x USB-C 4.0 (40 GBit/s)
- 1x 3,5 mm Klinkenanschluss
- 1x USB-A 3.1 Gen1

Weitere Verfügbarkeit und Informationen:
Mitte Dezember startet GEEKOM mit der X-Laptop-Serie. Einen Preis nennt das Unternehmen noch nicht, aber um sich auf dem Markt zu behaupten, darf das Gerät nicht zu teuer sein. Aktuell bietet Apple eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse und ist dadurch ein starker Gegner. Ob sich GEEKOM einen Namen machen kann, bleibt abzuwarten. Deskmodder wird versuchen, ein Testprodukt zu erhalten, damit ihr euch einen besseren Eindruck vom Gerät machen könnt.
Interessantes Gerät aber zu wenig Anschlüsse
Bei dem Formfaktor; wo sollen denn mehr Anschlüsse hin?
Man kann nicht alles haben.
14″ Laptops sind für den mobilen Einsatz. Mobiler Einsatz bedeutet, ein kleines, handliches Gerät, ohne viel Gewicht und Schnickschnack. Im Büro wird man das eh an eine Dockingstation anschliessen. Aber unterwegs hat man ausser dem Laptop noch das Netzteil, eine Maus und vielleicht noch nen USB-Stick oder ne externe SSD dabei. Die Maus einfach über Bluetooth anschliessen spart einen USB-Port. Den Stick in den USB-A Port, die externe SSD in den USB-C Port und das Netzteil ebenfalls in einen der USB-C Ports.
Was möchtest du unterwegs noch alles anschliessen und dadurch auch mitschleppen? Drucker? Scanner? DIN A0 Plotter für Endlosrollen? 3D-Drucker? Und falls ja: Wie möchtest Du das dann transportieren? In einem Bollerwagen hinterherziehen?
Für den Formfaktor sind die Anschlüsse vollkommen ausreichend.
Ja.
TB mit PD würde reichen.
Mir fällt auf, dass bei solchen BilligPC jetzt vermehrt Intel verbaut wird.
Gibt’s die für die OEM, auf Grund der Situation von Intels Abstieg in die quasi Bedeutungslosigkeit, für die OEM besonders günstig?
Sanfte Grüße
Ronny
Mir fallen da spontan keine brauchbaren AMD-Prozessoren bezüglich Energieeffizienz ein. Vielleicht liegt es daran? Denn 16h Videowiedergabe sind mal ne ordentliche Ansage. Und ganz ehrlich: Mir ist es egal, was darin werkelt, solange ich an angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis habe. Privat habe ich beides: Intel und AMD. Beides funktioniert. Beides erfüllt seinen Zweck. Preislich war damals Intel marginal günstiger als AMD. Gefühlt ist der AMD seit Beginn an schneller, aber dadurch ist der Intel nicht zwingend langsam. Wie gesagt, beides passt für mich, denn es erfüllt seinen Zweck und war preislich attraktiv.
AMD hat keine brauchbare Hardware in der Sparte und deren software ist eine Zumutung für die OEMs.
Intel bietet eine perfekte Plattform mit TB, erprobte Tools und Software.
Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Fan von Apple und ich vermeide es, teuer Geld für angefressenes Obst zu bezahlen, aber was ich hart feiern würde, wäre ein 12,9″ iPad Pro, auf dem macOS anstatt von iOS läuft. Das wäre genial.
Sieht aus wie ein DELL-Clone, kein Micro-SD ….. tschüß ….
Stick mit Micro sd slot, mitführen.
Seit mein handy kein Micro slot mehr hat brauch ich das nicht mehr, und auch als ich es hatte nur selten weil bei mir alles über cloud, mach ich was am pc ist es, auch am handy verfügbar innerhalb paar min.
Ist bei mir genauso. Hatte früher immer ne MicroSD-Karte im Handy, weil das nie genug Speicher hatte. Irgendwann ging das dann nicht mehr, weil kein Slot mehr da war. Dafür hatte das Handy dann aber ordentlich viel Speicher, der zudem noch deutlich schneller als die MicroSD-Karte ist. Ich vermisse die Karte absolut nicht.
Das ist so wie mit Disketten, CDs, DVDs, Blurays und jetzt eben auch SD-Karten. Früher führte da quasi kein Weg dran vorbei, aber heutzutage gibt’s für nen schmalen Euro USB-Sticks mit 1TB Speicher für die Hosentasche.
Das Einzige, was ich ausser externen Platten und USB-Sticks noch als externes Speichermedium nutze, sind Bluray M-Discs mit 128GB. Da werden alle wichtigen Sachen in einem verschlüsselten Container drauf gespeichert. Das hält dann angeblich für die nächsten 1000 Jahre. Ich darf halt das Passwort nicht vergessen.
Erinnert vom Design her an das Honor Magicbook X14 Pro. Das ist allerdings deutlich schwerer, hat ne alte CPU, weniger RAM, nur ein FHD Display, …
Das GeekBook X14 Pro verfügt über Intels „Arrow Lake-H“-Prozessoren in Kombination mit integrierter Arc-Grafikkarte. Diese Chips kombinieren Lion Cove- und Skymont-CPU-Kerne, verzichten jedoch auf die Lunar Lake Xe2-Grafikkarte. Dadurch dürfte die Grafikleistung eher dürftig ausfallen. Für alltägliche Arbeiten wie bissl Surfen, Office, Netflix reicht sie zwar aus, aber ich würde keine Wunder erwarten.
Core Ultra 9 (viel), 14 Zoll (wenig), 2,8 K Auflösung ? – bitte wer braucht so etwas ? Für das mobile Arbeiten war bei uns bis 2020 der Core i5 der Standard, dazu 15,6 Zoll, Full-HD. Und auch auf den Fahrzeugen gab es natürlich eine Dockingstation, einen externen TFT (oder gar 2) und dazu ein mfp (Tinte). Und die CPU im Notebook langweilte sich … . An meinem Standort haben wir ja nur 2500 mobile Arbeitsplätze betreut. Also an welchen mobilen Massenarbeitsplätzen braucht man schon Core i9 Power ? Und für die mickrigen 14 Zoll hätte es niemals eine Zustimmung der Gewerkschaften oder der Arbeitnehmervertretung gegeben.
Nun ja – ich bin mit meinen gut 72 halt zu alt für die heutigen Denkweisen.
Bei uns sagt man immer: Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben.
Z.B. bei uns auf der Werft ist der i9 Standard im Notebook, davon schwirren ein paar hundert Stück in den verschiedensten Arbeitsbereichen inkl. HomeOffice rum. Da auf den Geräten i.d.R. diverse Programme/(CAD-)Anwendungen zeitgleich laufen, käme alles darunter früher oder später an seine Grenzen.
Und die 2,8K (auch definiert durch das Bildformat) hauen heutzutage ja auch keinen mehr vom Hocker.
Ich arbeite viel (auch mobil) mit CAD/3D-Anwendungen, und alles unter 2K kommt mir mittlerweile wirklich gruselig vor.
Davon mal abgesehen, dass selbst auf Smartphones schon längst 4k (u. mehr) Einzug gehalten hat. Unter dem Aspekt, dass diese Geräte schon lange als hochwertige Aufnahmegeräte fungieren u. einer nachträglichen Videobearbeitung, spielen selbst hier hohe Auflösungen ihre Vorteile u. Zukunftssicherheit aus.
Und die CAD-Anwendung nutzt Ihr dann auf 14 Zoll ? Köstlich. Und gleich einige Hundert Mitarbeiter sind bei Euch CAD-Entwickler ? Noch köstlicher. Aber nun verstehe ich dadurch zumindest die Finanz-Probleme der Meyer-Werft etwas besser
. Und Deine Vergleiche mit dem Smartphone erinnern ich an die Vergleiche (auf Bild-Zeitungsniveau) unserer IT-Kunden zwischen PC und Smartphone – „mein Smartphone hat 8 Kerne, warum hat mein PC nur 6 Kerne ? “ Ich danke für die köstliche Unterhaltung.
Ich überlege ja noch, was mich an deinen Kommentaren mehr verwundert: Die technische „Kurzsicht“ oder die (Fehl-)Interpretation des zuvor Gelesenen.
Einem 72-Jährigen hätte ich zumindest etwas mehr Qualität seiner Argumentation zugetraut.
Aber wenigstens bist du ja ein Experte in Finanzfragen der europaweiten Firmenstruktur von Schiffswerften. Ich empfehle dich gern weiter.
Wünsche schon mal frohe Weihnachten. 🎅🎄
Also ich hätte lieber ein 14″-Laptop/Tablet mit 2,8 k als ein 6,5″-Smartphone mit 2 k, geht immerhin schon gut in Richtung DIN-A4 statt beschnittene Postkarte. Z. B. Ordentlicher Web-Browser statt Mini-App.
Man müsste das Display mal live erleben, um sich ein Bild zu machen, im Vergleich zu 15″ FHD.