RegCool vs. Registry Finder – Ein kleiner Vergleich

Der Registry Editor unter Windows 10 ist sehr einfach aufgebaut und bietet nur einige wenige Möglichkeiten. Komfortabler sind da je nach Gebrauch der Registry Finder oder RegCool.

Beide sehen fast gleich aus, sind in der Anwendung und von der Funktionalität dann doch sehr unterschiedlich. Auch in der Ausstattung.

Bestimmte Einträge in der Registry suchen

Der einfache Registry Editor kann nur immer ein Suchergebnis anzeigen. Das ist mühsam. Der Registry Finder ist genau darauf ausgerichtet. Die Suchergebnisse werden in „Echtzeit“ in einem neuen Tab angezeigt. Und während weiter gesucht wird, kann ein angezeigtes Ergebnis schon per Rechtsklick in einem neuen Tab geöffnet werden.

Der RegCool wiederum sucht erst die Registry ab, bevor die Ergebnisse dann unten aufgelistet werden. Den Komfort das Ergebnis in einem neuen Tab zu öffnen gibt es hier nicht. Man klickt das Suchergebnis an und kann dann oben über den Zurück-Pfeil wieder zurück zur vorherigen Anzeige.

Eine neue Suche wird im Registry Finder in einem weiteren Tab geöffnet. Im RegCool kann man dafür die zweite Suche (Tab unten) nutzen. Mehr geht hier nicht. Dann müsste man die erste Suche wieder „überschreiben“.

Export der Registry (Sicherung)

Eine Exportfunktion bieten sowohl der Registry Editor, der Registry Finder als auch RegCool. Mit dem Unterschied, dass RegCool auch eine Sicherung anlegen und zurückspielen kann. Hier kann man über Tools die Sicherung starten und gezielt die Registry Hives auswählen, die man sichern möchte.

Favoriten anlegen

Diese Funktion beherrschen auch alle. Während der Registry Finder die Favoriten oben in einem neuen Tab anzeigt, werden sie im RegCool unten im Tab aufgelistet. Beim Registry Finder besteht aber die Möglichkeit die Überschrift „Favoriten“ zu ändern oder eine neue Kategorie anzulegen.

RegShot – Vergleich der Registry-Einträge erstellen

Auch beim RegShot hat RegCool die Nase vorn. Diese Funktion bietet der Registry Finder nicht an. Dafür benötigt man zusätzlich das kleine kostenlose Tool RegShot. Diese Funktion ist im RegCool auch unter Tools integriert. Man erstellt den ersten „Schuss“. Ändert dann bspw. etwas in den Einstellungen und erstellt den zweiten Schuss. Das Ergebnis wird dann unten im Tab und auch als Textdatei im RegCool-Ordner angezeigt. Das externe RegShot arbeitet identisch, sodass man meinen könnte, in RegCool ist dieses Tool nur integriert.

Kleines Fazit der beiden Programme:

Wer oft die Registry nach Einträgen absucht, der ist mit dem Registry Finder komfortabler unterwegs. RegCool hingegen ist da eher ein All in One Tool, welches mehrere Funktionen vereint. So kann jeder selbst entscheiden, welches Tool verwendet wird. Aber da beide portable sind (können auch installiert werden) und nicht viel Platz einnehmen kann man auch beide Parallel auf die Platte legen und je nach Bedarf nutzen.

Info und Download:

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9 Kommentare zu “RegCool vs. Registry Finder – Ein kleiner Vergleich

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