Mastercard mit Datenlücke: „Priceless Specials“ zeigt Daten im Klartext

Beim Kreditkarten-Unternehmen Mastercard sind aufgrund einer Datenlücke viele Informationen von Nutzern im Internet gelandet. Mehrere Personen verfügen über große Listen von Namen, die mit der E-Mail-Adresse und Kartennummer verknüpft sind. Eine Tabelle schaffte den Weg in die Öffentlichkeit und zeigte (zum Glück) nur die ersten zwei und letzten vier Ziffern der Kartennummer an.

Sogar die Anschrift und Telefonnummer ist bei einigen Kunden eingetragen und war so für alle sichtbar. Die Gefahr ist nicht kleinzureden. Sobald man Zugriff auf solche Daten hat, können Kriminelle Kosten in Millionenhöhe verursachen. Hoffen wir mal, dass es soweit nicht kommt und Mastercard dementsprechend reagiert.

Mastercard teilte am Montag mit, dass man die Plattform des Bonusprogramms „Priceless Specials“ vorsorglich vom Netz genommen hat. „Wir nehmen Privatsphäre sehr ernst und untersuchen dieses Problem mit Hochdruck“, heißt es aus Berlin. Desweiteren gibt es laut dem Unternehmen kein Zusammenhang mit dem Zahlungsnetzwerk des Unternehmens.

Stichprobenartige Ergebnisse erbrachte kleine Erleichterungen. Denn viele der 89.400 Einträge sind von „Max Mustermann“ belegt worden. Dennoch ist ein Datenleck nun mal eine negative Nachricht. So werden neben den genannten Dingen auch Abonnements zum Newsletter preisgegeben. Geburtsdatum und Beitrtitt zum Bonusprogramm waren als „i-Tüpfelchen“ übrigens auch noch vorhanden – also ein komplettes Profil von Personen.

„Priceless Specials“ ging im Jahr 2018 an den Start und sollte den Kunden animieren mit der Kreditkarte zu zahlen um Punkte zu sammeln.

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