Huawei braucht drei bis fünf Jahre zur Umstrukturierung, um den „amerikanischen Angriff“ zu überleben

Huawei hat durch die US-Blockade doch schwere Schäden erlitten. Vor allem im Privatkundenbereich. Jetzt beabsichtigt Ren Zhengfei in einem bestätigten Memo eine drei bis fünfjährige Umstrukturierung, die hilft den „amerikanischen Angriff“ zu überleben.

Das Privatkundengeschäft steht vor einem „schmerzhaften langen Marsch“ wie er schrieb. In seiner militärischen Sprache schrieb er weiter: „Wir müssen eine Überholung unter harten und schwierigen Bedingungen durchführen und eine unbesiegbare eiserne Armee schaffen, die uns helfen kann, den Sieg zu erringen.“

Durch das Embargo, dass ja Android, Qualcomm etc. einschloss gingen die Umsatzzahlen gerade im zweiten Quartal zurück. „Zwei Kugeln, die auf unsere Verbrauchergeschäftsgruppe abgefeuert wurden, trafen leider auf die Öltanks“. Auch wenn Huawei nun das neue HarmonyOS vorgestellt hatten, wird man noch eine lange Zeit brauchen, bis man Android ersetzen könnte. Denn man wird viel mehr Zeit brauchen um ein App-System aufzubauen.

Sein Vorteil und die Motivation liegt im Netzwerkgeschäft. Denn hier sieht er mit 5G einen großen Vorsprung gegenüber den USA zu haben. Ob dieser Vorteil ausreicht muss man abwarten. Jedenfalls zeigt dieses Memo, dass Huawei doch nicht so glimpflich aus der bisherigen Blockade herausgekommen ist.

Quelle: Bloomberg
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