AOMEI Backupper (Standard) 5.0 ist erschienen (Kurzer Test)

Wenns kommt, kommt alles auf einmal. AOMEI hat sein Backup-Programm den AOMEI Backupper Standard (kostenlos), Pro und Server auf die Version 5.0 aktualisiert. Ich hab mir vorab einmal die Standard (Free) Version angeschaut.

Man kann es eigentlich nie genug sagen. Eines der wichtigsten Programme die man nutzen sollte ist ein Backup-Programm. Denn geht die Festplatte kaputt, oder Windows will nicht mehr ist es um einiges einfacher ein Backup zurückzuspielen, als ganz von vorne anzufangen und neuzuinstallieren.

Wir hatten euch ja schon einen kurzen Einblick zur alten Version (4.6.2) gegeben. In der neuen Version hat man nun die Oberfläche noch einmal überarbeitet und wie ich meine übersichtlicher gestaltet. Nach der Installation sollte man als Erstes ein Bootmedium erstellen. Dies ist über das Hamburger Menü erreichbar. Denn was hat man von einem Backup, wenn der Rechner absolut nicht mehr startet.

Hier hat man die Auswahl zwischen Linux und Windows PE. Wobei ich persönlich immer die Windows PE Version vorziehe. Aber egal welche man nimmt, Hauptsache der Stick bootet dann auch. Das sollte man nach der Erstellung überprüfen.

Sicherung mit dem AOMEI Backupper erstellen

Wenn man danach nun ein Backup erstellen will, braucht man nur auf Backup zu klicken. Dort hat man die Auswahl zwischen Systemsicherung (Windows und Bootpartition sichern), Daten-, Festplatten- oder Partitionssicherung durchführen.

Bei der Systemsicherung wählt man einfach den Zielort, eine andere Partition oder besser eine externe Festplatte aus. Kann dann einen Zeitplan festlegen, wann die nächsten Backups dann durchgeführt werden sollen. Möglich sind hier die Voll-Bakups oder die inkrementellen Backups. Diese speichern nur die Änderungen zum letzten erstellten Backup. Differenzielle Backups sind erst in der Pro möglich. (Dieser speichert die Änderungen immer zum 1.Vollbackup). Aber das ist nicht so schlimm.

Die Wiederherstellung eines Backups erfolgt dann entweder über das Programm oder dem Stick, den man erstellt hat und kann hier dann das jeweilige Backup auswählen.

Klonen mit dem AOMEI Backupper

Einen Sytemklon kann man erst ab der Pro erstellen. Aber es bleiben noch der Festplattenklon, falls man die Festplatte einmal wechseln möchte oder muss. Sowie der Partitionsklon. Hier wählt man einfach die Festplatte oder Partition aus, danach dann die Zielpartition und dann geht es auch schon los.

Fazit

Der Aomei Backupper ist in der kostenlosen Version eigentlich schon vollkommen ausreichend. Wichtig ist die einfache Bedienung und auch dass das Programm die erstellten Aufgaben im Hintergrund ohne Probleme abarbeitet.

Welches Programm man im Endeffekt nutzt, bleibt völlig egal. Denn es gibt ja auch noch zum Beispiel, Macrium Reflect Free oder Paragon Backup & Recovery Free, oder AOMEI Backupper, den wir euch gerade vorgestellt hatten, die ähnlich arbeiten.

Jedes Programm hat seine Vor- und Nachteile. Die Hauptsache ist man erstellt Backups und nutzt nicht die Windows-eigene Funktion Sichern und Wiederherstellen. Denn die ist, wie man immer wieder betonen muss nur noch dazu gedacht, dass man nach einem Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 wieder ein Windows 7 Backup zurückspielen kann. Mehr nicht.

Wer Interesse am Programm hat, findet hier weitere Infos:

Changelog:
1. Added Pre/Post Command: execute commands or scripts before and after backup/synchronization.
2. Brand-new user interface: a more modernized look and feel.
3. Improved the speed of files synchronization.
4. Optimized the method to create Windows PE bootable media.
5. Fixed issue: the program doesn’t display normally in high resolution and DPI monitor.
6. Fixed issue: failed to perform file sync task because of long file path.

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15 Kommentare zu “AOMEI Backupper (Standard) 5.0 ist erschienen (Kurzer Test)

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