Android: 64-Bit-Apps halten künftig Einzug

Reine 64-Bit-Apps? Was bei iOS schon lange Realität ist, ist im Android-Lager noch nicht absehbar. Doch genau dies soll sich nun ändern, wenn auch deutlich langsamer als beim Konkurrenten aus Cupertino.

Im Gegensatz zu Apple scheint Google den Umstieg auf 64-Bit-Apps, wie auch die eigenen OS-Updates, in Wellen zu vollziehen. So fordert man die Entwickler zwar bereits jetzt auf sich auf 64-Bit vorzubereiten, einen kompletten Umstieg gibt es aber vorerst noch nicht. Die einzige Vorgabe welche 2019 greift: Ab dem 1. August 2019 müssen Apps, egal ob Neueinreichung oder Update, eventuell vorhandene 64-Bit-Hardware direkt unterstützen. Entwickler von Non-Nate-Code-Apps, welche zum Beispiel auf Java basieren, haben indes keinen Handlungsbedarf. Wirklich interessant wird es ab dem 1. August 2021: So erhalten 64-Bit-Smartphones keine Google Play-Apps mehr, welchen die 64-Bit-Bibliotheken fehlt.

Spieleindustrie bekommt großzügige Ausnahme gewährt

Besonders der Spieleindustrie gewährt Google einen umfangreichen Zeitrahmen zur Umstellung auf 64-Bit. So haben Entwickler, welche auf die Unity-5.6-Engine setzen, noch bis zum August 2021 Zeit Updates auf reiner 32-Bit-Basis an Nutzer zu liefern. Google begründet den Schritt damit, dass die Engine erst sehr spät 64-Bit-tauglich gemacht wurde und es zudem für Spieleentwickler oft schwer und aufwendig sei die Umstellung durchzuführen.

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