iOS 11 ist ein Update-Desaster

Was Apple gerade mit seinem mobilen Betriebssystem iOS veranstaltet, das hat es wohl in dieser Form selbst bei Microsoft noch nicht gegeben: Der initiale Release von der ersten iOS-11-Version war am 19. September 2017. Das sind genau zwei Monate beziehungsweise rund 60 Tage. Und in diesem Zeitraum gab es nun schon sieben (!) verschiedene Versionen in Form von Updates – zumal iOS 11.2 auch bald ansteht:

  • iOS 11
  • iOS 11.0.1
  • iOS 11.0.2
  • iOS 11.0.3

  • iOS 11.1
  • iOS 11.1.1
  • iOS 11.1.2


Jedes Mal müssen dann wieder einige MB an Daten heruntergeladen werden und jedes Mal muss das Gerät für die Installation der Updates neu gestartet werden. In diesem Zeitrhythmus nervt das echt langsam.

Früher hätte es das bei Apple in dieser Form nicht gegeben. Selbst beim großen Umbau mit iOS 7 musste man schließlich nicht so viele Updates (siehe Wikipedia) in so kurzer Zeit nachschieben. Und die Updates von iOS 11 bedeuteten ja nicht mal jedes Mal einen Fortschritt: Teilweise ging die Akkulaufzeit in den Keller, sodass gleich wieder ein neues Update nachgeschoben werden musste. Auch die aktuelle Version ist längst nicht fehlerfrei – so können manche z.B. immer noch nicht den Podcast-Store aufrufen.

Die Kalifornier müssen dringend etwas bei ihrer Qualitätssicherung tun – und das sage ich als jemand, der normalerweise Apple-Produkten gegenüber nicht abgeneigt ist. Mit den Public-Betas, die es seit einigen Jahren auch von Apple gibt, sollte es doch eigentlich möglich sein, fertige Software zu veröffentlichen. Dann entwickelt man lieber einen Monat länger, aber dafür auch zu Ende.

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16 Kommentare zu “iOS 11 ist ein Update-Desaster

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