Minitool ShadowMaker in einem kurzen Test

Die Firma Minitool ist für ihren Partition Manager und Data Recovery bekannt. Jetzt möchte man mit dem ShadowMaker eine Backup- / Sicherungssoftware anbieten. Mit dieser neuen Software erfindet man zwar das Rad nicht neu, aber ein weiterer Konkurrent auf dem Markt kann nicht schaden.

Eine Sicherung oder ein Backup ist wichtig. Egal mit welchem Programm man es erstellt. Denn es kann immer mal wieder dazu kommen, dass Windows nicht mehr will oder die Festplatte „raucht ab“. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, der erstellt die Sicherungen grundsätzlich auf einer externen Festplatte und zieht danach den Stecker ab. Denn so hat auch ein Krypto-Trojaner keinen Zugriff.

Noch ist die Software im Beta-Stadium und bietet nach dem Start die Möglichkeit sich mit dem Computer oder über eine IP per Remote zu verbinden. Ich habe es auf meinem PC getestet. Die Menüübersicht ist sehr aufgeräumt und man hat alle wichtigen Punkte in einem Menü.

Über den Menüpunkt Backup kommt man zu den Optionen. Oder besser gesagt den Feineinstellungen für die Backups. So kann man die Kompression auswählen, oder auch die Einstellung „Nur benutzte Sektoren, oder Sektor für Sektor Sicherung.

Links kann man die Planung so einstellen, wann die Aufgabenplanung ein Backup automatisch erstellen kann. Ist alles fertig, dann kann man sein erstes Backup erstellen. Diese werden als Vollbackup, differenziell (Änderungen zum ersten Vollbackup werden gesichert). Oder inkrementelles Backup (Änderungen zum letzten Backup werden gespeichert).

Tools und Bootmedium erstellen

Wichtig ist natürlich ein Bootmedium zu erstellen, mit dem man bei Problemen dann booten kann. Hier hat man die Möglichkeit Windows PE ins Bootmenü zu integrieren, oder man erstellt sich einen Bootfähigen USB-Stick bzw. ISO. Dort hat man dann noch die Auswahl seine eigenen Treiber zu integrieren, oder die wichtigen vom System mit einem Klick hinzuzufügen.

Weitere Funktionen im ShadowMaker

Startet man das Programm über das Bootmenü oder per USB-Stick, dann hat man im Prinzip die gleiche Ansicht wie im Programm auch. Nebenbei bietet der PE Loader noch eine Eingabeaufforderung oder auch die Funktion Treiber zu laden. Unter dem Menü Tools kann man die erstellte Sicherung verifizieren lassen. Das Backup kann gemountet werden, um nur einzelne Daten herauszukopieren. Oder man kann die ganze Festplatte klonen. Ist natürlich praktisch, wenn man sich eine neue Festplatte zulegen will.

Kleines Fazit

Wer keine grosse Ahnung von Backups und deren Einstellungen hat, findet mit dem ShadowMaker ein Programm, dass wirklich sehr übersichtlich ist. Alle Einstellungen sind dort wo sie hingehören und es stört nichts. Die Erstellung, Wiederherstellung ging zügig von statten. Auch der Start über das Bootmenü ging sehr gut. Da man hier die selbe Grafik und auch Einstellungen vorfindet, findet man sich schnell zurecht.

Wann erscheint der ShadowMaker und ist es Freeware?

Die Beta-Phase geht noch bis etwa Ende September. Solange wird diese Beta auch voll funktionsfähig sein. Dann wird die finale Version erscheinen. Auf meine Anfrage bestätigte Jenne mir, dass es dann zwei Versionen geben wird. Eine Freeware Version, in der nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen und eine kostenpflichtige. Aber das kennen wir ja auch von den anderen Herstellern. Ich bin dann mal auf den Preis gespannt.

Das Programm ist für Windows 7, 8 und Windows 10 geeignet. Wer mehr über das Programm wissen möchte: minitool.com/backup

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5 Kommentare zu “Minitool ShadowMaker in einem kurzen Test

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