Telekom: „Stream On“ wollen die Verbraucherschützer verbieten lassen

Hat ja eine Weile gedauert, bis die Verbraucherzentrale auf das neue Angebot der Telekom „Stream On“ reagiert hat. Mit diesem neuen Angebot wird der Traffic von ausgewählten Streaming-Diensten nicht auf das Datenvolumen des Nutzers angerechnet. Man kann also streamen was das Zeug hält.

Jetzt wollen die Verbraucherschützer ein Verbot für „Stream On“ erwirken. „Es verringert auf lange Sicht die Wahlfreiheit der Verbraucher bei Streamingdiensten, führt zu höheren Mobilfunkpreisen und wirkt sich negativ auf Innovationen aus. Daher sollte die Bundesnetzagentur das Angebot verbieten“

Golem hat auf eine Anfrage an die Telekom dann folgende Antwort erhalten: „Die Telekom steht für das offene und freie Internet, und wir halten uns an die Regeln zur Netzneutralität, wie sie die EU definiert hat. Bei Stream On ist entscheidend: Jeder Anbieter von Musik- oder Videostreaming kann bei uns Partner werden, und die Partner müssen uns auch nicht bezahlen. Es gibt keine Diskriminierung.“

Da frage ich mich, warum klammert die Telekom denn nicht gleich alle Streaming-Dienste aus, wenn es doch kostenlos sein soll. Denn so werden andere Mitbewerber auf dem Markt benachteiligt. Oder warum bietet man nicht gleich ein unlimitiertes Datenvolumen an? Denn eigentlich sind es nur diese Dienste, die das Gesamt-Traffic in die Höhe schnellen lassen. Aber so bleibt einem als Telekom-Kunde ja nichts anderes als dieses zusätzliche Angebot wahrzunehmen, damit man über den Monat kommt. In anderen Ländern funktioniert es doch auch. Warum bei uns nicht?

Quelle: golem.de

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