IFA-Trend OLED

Im Vorfeld der diesjährigen komplett ausgebuchten IFA sagte Veranstalter Roland Stehle, die Deutschen seien wieder bereit, sich etwas zu gönnen. Dafür ist reichlich Potential da, denn in Berlin gab es viel zu sehen. Das ist wörtlich gemeint, denn besonders im Bereich „Augenschmaus“ wurde deutlich nachgelegt. HD? Wenn es nach einem Gros der Aussteller geht, Schnee von gestern. Wir zeigen euch, wie hochauflösend und farbenfroh das Entertainment der Zukunft wird und wie ihr dafür sorgt, möglichst lange etwas davon zu haben.

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Leuchtende Pixel

1080P lockt längst niemanden mehr hinterm Ofen hervor, 4K ist mittlerweile Standard bei den Neuheiten, sogar 8K-Geräte waren vereinzelt zu bestaunen. Neu ist auch die bevorzuge technische Grundlage für die Ultra-HD-Darstellung: Ein – wenn nicht gar der – Trend der Messe hört auf den Namen OLED. Das steht für Organic Light Emitting Diode und ermöglicht eine höhere Bildqualität und kräftigere Farbdarstellung als sie klassische LCD-Geräte bieten.

Besonders in puncto Kontrast und Schwarzdarstellung sind OLED-Displays zurzeit das Maß aller Dinge. Die Kontrastwerte übertreffen diejenigen von LCDs um etwa das Fünffache. Das liegt daran, dass die Pixel bei OLED-Technologie selbst leuchten, anstatt wie bei LCDs von einer Hintergrundbeleuchtung angestrahlt zu werden. Wenn die OLED-Pixel ausgeschaltet sind, sind sie komplett schwarz.

Besonders spektakulär erleben ließ sich die Technologie in einem 15 Meter langen Tunnel, den die Firma LG komplett mit OLED-Displays ausgekleidet hatte. Zu sehen waren an Wänden und Decke Aufnahmen aus dem Weltall und der Unterwasserwelt.

Für den Hausgebrauch eher geeignet ist zum Beispiel der von Philips ausgestellte 55-Zoll große OLED-Fernseher 55POS901F. Das mit einem Android-Betriebssystem ausgestattete Gerät punktet neben 4K-UHD-Auflösung mit dem hauseigenen „Ambilight“-System. Damit wird die Wand hinter dem Fernseher mit an das Bild angepassten Farben angestrahlt. So unterschiedlich die Produkte auf der IFA sind, es gibt eine Gemeinsamkeit, die kaum jemanden überraschen dürfte. Die neuen technischen Wunderwerke werden für Early Adopter vor allem eines: Teuer. Im Falle des 55POS901F wird der Endpreis zwischen 4.000 und 5.000 Euro liegen.

Gefahr Überspannung!

Obwohl bei den auf der IFA präsentierten Geräten auch Energieeffizienz ein großes Thema ist, stellt Elektrizität einen Risikofaktor für die teuren Spielzeuge dar. Schuld ist – na klar – das Wetter. Denn der diesjährige Sommer war bisher rekordverdächtig – zumindest was die Anzahl der Unwetter und Gewitter angeht. Blitzeinschläge können ans Stromnetz angeschlossene elektrische und elektronische Geräte irreparabel beschädigen. Wer mehrere tausend Euro in Unterhaltungselektronik investiert hat, ist da nicht unbedingt scharf drauf. Glücklicherweise ist Überspannungsschutz kein Hexenwerk. Dieser Guide fasst wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Überspannungsschäden zusammen.

Im Prinzip könnt ihr also mit ein wenig Eigeninitiative die Situation effizient entspannen. Und das ist schließlich das wichtigste für einen gelungenen Fernsehabend.

Bildquelle: Flickr

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