Die Probleme von Windows 10 Teil 1: Jedes Kontextmenü sieht anders aus

Windows 10 ist nicht ausgereift – das ist Fakt und langsam sogar Microsoft ein wenig peinlich. Symptomatisch für den derzeit schon beinahe Katastrophalen Zustand von Windows 10 sind beispielsweise die Kontextmenüs: Klick man irgendwo mit der rechten Maustaste, weiß man nicht, was gleich passiert – wie bei einem Überraschungsei. Folgende Varianten sind mir ins Auge gesprungen:

  • weiß mit grauer Akzentfarbe („normal“)
  • grau mit blauer Akzentfarbe (z.B. Rechtsklick auf Titelleiste)
  • grau mit blauem Rahmen beim Überfahren (z.B. in den Sprunglisten)
  • dunkel mit großer Schrift (z.B. Startmenü)
  • hell mit großer Schrift (z.B. Edge)
  • weiß mit Symbolen (z.B. Mail)
  • nebeneinander im iOS-Stil (z.B. OneNote)
  • weiß mit großer fetter Schrift und dickem Rahmen (in einigen Apps)
  • am unteren Bildschirmrand (in einigen Apps)

Ausgenommen sind hier die Sprunglisten im Startmenü und der Taskleiste: Rein vom Funktionsumfang passen sie nicht ganz in diese Aufzählung. Zusammen mit den von mir im Eifer des Gefechts übersehenen Kontextmenüs käme man hier also locker auf über 10 verschiedene Designs – passt ja dann irgendwie auch wieder…

Funktionieren tun natürlich alle Kontextmenüs – das steht außer Frage. Vielmehr zeigt es die fehlendende letzte Konsequenz bei der Entwicklung von Windows 10: Statt die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten, bringt man gegenüber Windows 8 mal eben fünf neue Kontextmenüs ins Spiel. Natürlich ohne die alten abzuschaffen. In den nächsten Tagen geht es hier weiter…

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13 Kommentare zu “Die Probleme von Windows 10 Teil 1: Jedes Kontextmenü sieht anders aus

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