Das LG G Pad 8.3 im Test

lg-tablet-V500-G-Pad-medium09Erst zur IFA 2013 in Berlin hat uns LG das LG G Pad 8.3 vorgestellt und sich mit diesem Gerät im Tablet-Markt zurückgemeldet. Mit seinen 8.3 Zoll will es den Mittelweg zwischen Mobilität und ausreichend Größe liefern.

Nach ein paar Tagen der Nutzung möchte ich nun einmal meinen ersten Eindruck zum Tablet, seiner Peformance & Leistung, dem Design und meinem persönlichen Fazit darstellen. An dieser Stelle sei schon gesagt, dass ich nicht auf alle Punkte eingehen kann – doch Fragen könnt ihr natürlich in den Kommentaren stellen.

Allgemeines

Vor dem Kauf eines Tablets stellt man sich wie beim Smartphone, Laptop oder TV-Gerät ganz bestimmte Fragen – welche Größe ist für mich passend, welches Material, welche Farbe und welche Ausstattung sollten geliefert werden. Nutze ich das Tablet vorwiegend zu Hause oder auch vielfach unterwegs ? Und auch der Preis sollte bedacht werden. Als für mich persönlich zu klein eingestuft hatte ich das Nexus 7 aus dem Hause Google und ab 10 Zoll war für mich die Mobilität etwas eingeschränkt. Und so stand relativ schnell für mich fest, dass ich mir Geräte in der 8 Zoll Klasse anschauen werde. Und hier ist die Auswahl an Android-Tablets relativ überschaubar. Neben dem G Pad, welches in schwarz und weiß verfügbar ist, könnte man hier noch das Galaxy Note nennen und nachdem ich beide Tablets bereits in Kurzform ausprobieren konnte, war für mich vom Design, der Verarbeitung als auch der Ausstattung klar, dass das LG G Pad mich zum Tablet-User machen wird. Meine Wahl viel hier letztlich auf das weiße Modell, da dieses rein optisch einen noch hochwertigeren Eindruck bei mir hinterließ.

Festhalten kann ich an dieser Stelle schon, dass das G Pad nicht das Non Plus Ultra darstellt, für mich als „Normal User“ aber das beste Gesamtpaket an ausreichend Leistung, guter Darstellung & Verarbeitung sowie einem günstigen Preis liefert.

Nachfolgend möchte ich euch einmal das LG G Pad 8.3 mit seinen Stärken & Schwächen vorstellen.

1.Ausstattung, Spezifikationen und Lieferumfang

Am Anfang meines Testbeitrages soll einmal neben den vermutlich bereits bekannten Spezifikationen auch einmal der Lieferumfang stehen. Und genau dieser hält sich stark in Grenzen. Nach dem Kauf im örtlichen Technikmarkt meines Vertrauens für schlappe 289,- Euro und dem Öffnen der Verpackung, findet man hier neben dem Netzadapter nur noch das USB-Kabel und ein wenig „Zettelkram“.

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Netzadapter und USB-Kabel sind in – zu meinem Gerät passendem – weiß gehalten und gut verarbeitet. Ansonsten kann man suchen und suchen. Mehr ist in der Verpackung nicht zu finden. Eigentlich schade, hätte man doch noch ein paar Kopfhörer mit reinpacken können. Das Tablet selbst ist in der Verpackung sicher verstaut und das Display wird durch eine Folie geschützt.

Kommen wir zur Ausstattung und den Spezifikationen, welche für mich letztlich auch kaufentscheidend waren. Neben dem bereits angesprochenen 8.3 Zoll IPS FullHD-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln (da gehe ich später noch drauf ein), findet man als Herzstück den Qualcomm Snapdragon 600 wieder, welcher von 2 GB RAM Unterstützung bekommt. Android 4.2 ist vorinstalliert. 16 GB interner Speicher wurden von LG verbaut, welcher mittels MicroSD-Karte ausgebaut werden kann. Auch dieser Punkt kaufentscheidend – denn das Nexus 7 verfügt z.B. über keinen MicroSD-Kartenslot. Das LG G Pad 8.3 verfügt ausschließlich über Wifi (ob hier noch eine 3G bzw. LTE Version kommen wird, ist immer noch unklar) und ist somit hauptsächlich für den heimischen „Couchgebrauch“ gedacht.

Neben zwei Lautsprechern auf der Rückseite liefert LG auch eine 5 MP-Rückseitenkamera und 1,3 MP-Frontkamera mit. Ein Blitz ist nicht vorhanden.

Mit einem Gewicht von 338g ist das LG G Pad auch längere Zeit in einer Hand zu halten, ohne das einem der Arm abfällt. Etwas leichter, sollte es aber beim nächsten Modell in dieser Größenklasse vielleicht sein. Mit den Abmessungen 126,5 × 216,8 × 8,30 (B x H x T in mm) ist das G Pad gut aufgestellt und nicht zu dick ausgefallen.

Hier einmal in der Zusammenfassung was das G Pad an Spezifikationen liefert:

Größe (B×H×T in mm) 126,5 × 216,8 × 8,30
Gewicht 338 g
System-Software Android 4.2
Display 8,30 Zoll FullHD-IPS Display mit 1.200 × 1.920 Pixeln, 273 ppi & Gorilla Glass
Prozessor Qualcomm Snapdragon 600 Vierkern-Prozessor mit 1,70 GHz
GPU Adreno 320
RAM 2 GB
Speicher 16 GB (+microSD)
Kameras 5,0 MP Rückseitenkamera (1080p Aufnahmen möglich), 1,3 MP Frontkamera (720p möglich), kein Blitz
WLAN 802.11 a/b/g/n, Wi-Fi Direct, Miracast
Weiteres Micro-USB 2.0, MHL, Infrarot, Bluetooth 4.0, GPS
Akku: 4.600 mAh fest verbaut

 

Wie ihr auch bei Vergleichen mit anderen Tablets feststellen werdet – top Hardware aus der gehobenen Mittelklasse.

2. Design & Verarbeitung

Nicht nur die Ausstattung ist für uns User wichtig sondern gerade auch das Aussehen und die Verarbeitung. Denn ein Tablet soll auch ein Hingucker sein und sich einfach nur gut Anfühlen (ähnlich wie bei der Frau an der Seite).

Wie bereits oben geschrieben ist das LG G Pad aktuell nur in der Größe mit 8,3 Zoll verfügbar und kommt im schicken schwarz oder weiß/silber daher. Positiv festzuhalten ist das verwendete Material von LG – denn hier wird fast ausschließlich auf Aluminium gesetzt. Aufgrund des verwendeten Materials, der 8,3 mm Höhe, den gut abgerundeten und griffigen Seiten und den eigentlich nicht vorhandenen Spaltmaßen wirkt das G Pad elegant und kann einen sehr hochwertigen Eindruck hinterlassen. Hier sollte sich Samsung mit seinen „Plastikbombern“ ein Beispiel dran nehmen.

Die Frontseite glänz mit seinem Display. Ausschließlich oberhalb des Displays finden wir die 1,3 MP Frontkamera und Sensoren wieder. Natürlich darf auch der LG Schriftzug nicht fehlen.

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An der Oberseite gibt´s noch den 3,5mm Klinkenanschluss für den Kopfhörer sowie den MicroSD-Kartenslot. Dieser ist einfach zu öffnen und gut zu erreichen. Auch das Verschließend klappt problemlos

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Das G Pad selbst hat eine gebürstete Aluminiumrückseite, welche bei meinem Modell in silber gehalten ist. Die ist gut griffig und ist ein Hingucker. Oben finden wir hier die 5 MP Kamera. Ebenso gibt´s auf der Rückseite die verbauten Lautsprecher, welche doch relativ klein gehalten sind.

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Zu beachten ist hier – hält man das LG G Pad im Hochformat in der linken Hand, wird dadurch einer der Lautsprecher verdeckt. Im Querformat ist das nicht der Fall. Persönlich finde ich die Lautsprecherschlitze etwas zu klein und auch bei LG könnte man sich Gedanken machen diese nicht an der Rückseite zu platzieren, damit der Sound nicht nach Hinten – vom Zuhörer weg – „geblasen“ wird.

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Ansonsten findet man an der unteren Seite des G Pad noch den Micro USB 2.0 Anschluss sowie an der rechten Seite den Power-Button und den Lautstärkeregler. Diese sind gut ins Gehäuse eingepasst und haben einen guten Druckpunkt.

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Der Vollständigkeithalber sei hier noch erwähnt, dass der verbaute Akku fest integriert ist und sich nicht wechseln lässt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das G Pad in weiß einen für mich noch hochwertigeren Eindruck beim Kauf gemacht hatte als das schwarze Modell. Die gebürstete Aluminiumrückseite kann nicht nur gefallen sondern ist griffig und nicht so anfällig für Fingerabdrücke. Ober- und Unterseite der Front sind von den Ausmaßen in Ordnung. Das Gerät selbst wirkt hochwertig verarbeitet und edel. Das Tablet ist stabil, wackelt nicht und alle Kabel sitzen fest. Kritik (wenn man das so nennen kann) von mir gibt´s letztlich nur an der Postion der Lautsprecher und deren Größe.

Designtechnisch liefert LG ein wirklich hochwertiges Produkt ab.

3. Display

Beim Display war klar, dass es ein FullHD Display sein sollte. Und in der Größenordnung von 8 Zoll viel die Wahl ganz klar auf das G Pad. Mit 273ppi hat das G Pad aber einen geringen Wert, was auch in diversen Testberichten negativ gewertet wird. Persönlich kann ich aber sagen, dass mir die Helligkeit vollkommen ausreicht. Natürlich muss ich aber auch festhalten, dass andere Tablets bei direkter Sonneneinstrahlung besser lesbar sind.

Bei normalen Lichtverhältnissen ist das Display sehr gut und auch die automatische Helligkeitsregelung arbeitet hervorragend.

Wer satte Farben, sehr guten Kontrast und brillante Schärfe haben will, ist beim G Pad richtig. Verschwimmen, Schliefen und Co. kann ich nicht erkennen, auch wenn ich Texte groß darstellen lasse. Wer hier Pixel sehen will, sollte das G Pad unters Mikroskop legen.

Wie gesagt werden Farben trotz der maximalen 273ppi satt und kontrastreich dargestellt, was meinen Anforderungen entspricht. Filme und Fotos anzuschauen ist ein Genuss.

Zusammenfassend halte ich persönlich fest, dass Filme und Fotos perfekt dargestellt werden. Andere Tablets wie das aktuelle Nexus 7 liefern mehr Helligkeit – persönlich reicht mir das aber aus. Die Farben bzw. Farbdarstellung wirkt wärmer als bei anderen Geräten und natürlich. Wer das Tablet viel draußen nutzt, sollte mit anderen Tablets vergleichen. Hier hat das Nexus die Nase vorn.

4.WLAN, Kamera und Sound

4.1 Wlan

Wie bei den Spezifikationen geschrieben, gibt’s WLAN a/b/g/n und somit genügend Reichweite und Leistung. Die Verbindung ist stabil und Verbindungsabbrüche gab’s bislang nur, wenn ich außer Reichweite meines Wlans war. Persönlich gewünscht hätte ich mir noch in den Einstellungen eine Option, die WLAN-Leistung einstellen zu können, um Akkku zu sparen. Anzumerken ist hier auch nochmal, dass das G Pad kein 3G oder LTE unterstützt. Mobil nutzen tue ich es per Hotspotfunktion meines Smartphones und auch das klappt bestens. Wer ein Tablet sucht, welches er hauptsächlich im Außeneinsatz nutzt, sollte sich vielleicht andersweitig umschauen. Ob eine LTE-Version kommt, ist bislang unklar.

4.2 Die Kameras

Beim Thema Fotos und Videos halte ich mich kurz. Ja man kann Bilder und Filme mit der 5 MP Kamera auf der Rückseite machen, wenn die Lichtverhältnisse gut sind. Ein Blitz ist nicht vorhanden und dementsprechend sind Aufnahmen in dunkler Umgebung geworden. Die 1,3 MP Frontkamera eignet sich für Skype – persönlich habe ich diese aber noch nicht genutzt. Generell nutze ich eher mein HTC One für Fotos. Fragen tue ich mich aber auch immer, warum Hersteller – so auch LG – bei den Kameras in Tablets sparen. Beim Smartphone wollen sich alle übertrumpfen. Möglicherweise sehen diese es genauso wie ich – es sieht einfach komisch aus, wenn man mit dem Tablet dasteht und Fotos macht.

4.3 Klangqualität

Kommen wir nun zum Sound. Wie beim Design bereits angesprochen befinden sich die Stereolautsprecher an der Rückseite und blasen den Sound vom Zuhörer weg. Ebenso wird durch das Halten des Tablets im Hochformat ein Lautsprecher verdeckt, wenn man die linke Hand nimmt. Beides für mich negativ zu werten auch wenn ich Filme und Musik eher mittels Kopfhörer konsumiere.

Sound bei Tablets als auch Smartphones ist eh ein leidiges Thema, denn bislang konnte ich hier noch kein Gerät testen, welches mir in diesem Bereich zugesagt hat. Und das LG G Pad siedelt sich hier im unteren Bereich an, denn gerade bei lauterer Wiedergabe sind die verbauten Lautsprecher einfach nicht zu gebrauchen. Übersteuern und einfach viel zu wenig Power haben die Stereolautsprecher. Hier ordne ich diese auch eher so ein – ja das G Pad hat Lautsprecher, wollt ihr aber guten Sound, dann nutzt Kopfhörer oder einen vernünftigen Bluetooth-Lautsprecher.

4.4 Zusammenfassung

Festzuhalten in diesem Bereich ist also, dass man bei der Suche nach einem reinen Wifi Tablet ohne LTE bzw. 3G beim G Pad nichts falsch machen kann. Verbindungen werden schnell und unkomplizeirt hergestellt und sind stabil. Der Empfang ist sehr gut auch bei größerer Reichweite (bei mir steht der Router z.B im Wohnzimmer und auch auf dem Dachboden, durch 2 Decken durch, habe ich vollen Empfang) ist der Empfang bestens.

Fotos mit dem G Pad zu machen klappt auch, doch würde ich hier immer zum Smartphone greifen. Sind die Lichtverhältnisse nicht optimal bzw. dunkel, sehen die Bilder und Videos auch dementsprechend aus. Ohne Blitz kann man hier leider nicht mehr erwarten und die Kamera als schmückendes Mitbringsel verbuchen.

Ein wirklicher Kritikpunkt sind aber die verbauten Lautsprecher. Nicht nur, dass die Position an der Rückseite und die dortige Lage nicht optimal sind, sind die Lautsprecher auch nicht wirklich gut. Diese haben einfach zu wenig Kraft, so dass man bei hoher Lautstärke andere Alternativen nutzen sollte. Hier sollte sich LG einmal den Sound beim HTC One anhören.

5.Performance, Leistung & Benchmarkwerte

2GB RAM und der Snapdragon 600 liefern genug Power. Das Sliden über den Homscreen, Aufruf der Menüleiste und Starten meiner Apps läuft flüssig.

Etwas schneller könnte der Wechsel vom Hochformat ins Querformat gehen.

Generell bin ich zufrieden mit der Leistung. Anspruchsvolle Anwendungen sorgen für eine spürbare Wärmeentwicklung an der Rückseite wo der Prozessor sitzt. Hier liefert LG zum Schutz auch eine Abschaltautomatik. Bei meinem Test mit mehrfachen, hintereinander durchgeführten Benchmarkdurchläufen mit dem AnTuTu Benchmark kam die Meldung, dass das Gerät zu warm ist und zum Schutz abgeschaltet wird. Eine Deaktivierung dieser Funktion habe ich nicht gefunden.

Ich hab mal die bekanntesten Benchmarks für euch durchgeführt. Letzlich sagen diese aber nicht unbedingt etwas zur altäglichen Performance aus.

Quadrant

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 AnTuTu

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CF-Bench
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NenaMark 2
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6. Vorinstallierte Apps, Einstellungen & Software

Wie fast jeder Hersteller liefert auch LG hauseigene Funktionen und Apps mit dem Tablet aus. Um gerade bei den Features schnell und umfassend informiert zu werden, platziert LG auf der äußeren, rechten Homescreen-Seite diverse Anleitungen, welche zu Videos bei YouTube leiten. Die Anleitungen sind kurz und knapp gehalten, liefern aber genug How to für Neueinsteiger mit.

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Ein für mich persönlich nettes App ist „Qick Remote“. Durch die integrierte Infrarotschnittstelle wird das G Pad so schnell zur Fernbedienung von TV und Co. . Dabei können Geräte in unterschiedlichen Räumen gespeichert werden. Ebenso kann man das App zur Schnellnutzung auf dem Lockscreen ablegen.

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Unter „Smart World“ liefert LG sozusagen einen eigenen App Store mit.

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Neben reinen Apps für das G Pad gibt’s auch Sprachpakete oder Themes für Home- und Lockscreen.

Was hier unglücklich gelöst aber nicht anders machbar ist, ist, dass diese Apps separat innerhalb der Einstellungen aktualisiert werden müssen und nicht über den Play Store von Google. Dieses gilt ebenso bei anderen, vorinstallierten Apps.

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Auch einen eigenen Backup-Dienst mit „LG Backup“ bekommt man an die Hand. Hiermit kann man Kontakte, Apps, Einstellungen, Fotos und mehr sichern und bei Bedarf wieder einspielen lassen.

Persönlich nutze ich den Service nicht.

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Zum Einstellungsmenü muss ich eigentlich nichts schreiben. Alles ist selbsterklärend und wer mit Android schon zu tun hatte, findet sich eh schnell zurecht.

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Zu sehen ist hier auch die KnockOn Funktion. Find ich Klasse, denn mittels antippen des Displays wird dieses ein- oder ausgeschaltet. Gewöhnt man sich wirklich schnell dran, so dass der Powerbutton kaum noch von mir genutzt wird.

Auch LG liefert eine eigene Menüleiste bzw. Benachrichtigungsleiste am oberen Displayrand mit. Durch ziehen nach unten hat man u.a. Zugriff auf diverse Apps, Einstellungen. Persönlich finde ich diese etwas über-dimensioniert und etwas träge.

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Als letztes will ich noch „QPair“ erwähnen. Hiermit verbindet ihr Smartphone und G Pad und lasst euch auf dem G Pad über Nachrichten oder verpasste Anrufe informieren.

Ebenso soll darüber schnell die Internetverbindung vom Smartphone genutzt werden können. LG versucht damit offenbar die fehlende 3G bzw. LTE Verbindung auszugleichen.

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7. Durchhaltevermögen

Kommen wir einmal zum Akku, welcher fest verbaut ist und 4600 mAh leistet. Auch hier kann ich mich kurz halten. Bei Nutzung des Tablets zum Websurfen kommt man knapp über den Tag. Kommen aber noch ein wenig Musik oder Filmchen dazu, ist das Ladekabel und eine verfügbare Steckdose Pflicht. Auch bei geringer Displayhelligkeit saugen Prozessor und Co. ordentlich am Akku. Genaue Angaben bleib ich euch an dieser Stelle noch schuldig, doch LG hätte beim Akku ruhig noch eine Schippe drauflegen können.
Wer unterwegs Filme schauen will, sollte sich deshalb auch ein Powerpack zulegen.
Persönlich schneidet die Akkulaufzeit deshalb nur mittelmäßig ab. Andere Tablets liefern mehr, sind meistens dadurch aber auch schwerer. LG versucht auch hier den Mittelweg zu gehen, was aber – je nach Anwendung – nur teilweise klappt.

8. Was sonst noch zu sagen ist

Zum G Pad selbst findet man im Netz bereits einige Hüllen. Diese haben die Funktion das Tablet beim Aufklappen einzuschalten und beim Zuklappen zu deaktivieren. Innerhalb der Systemeinstellungen aktiviert ihr diese Funktion.

Eine passende Bluetooth Tastatur bleib ich euch schuldig. Da ich mobil viel schreibe, suche ich noch für das G Pad etwas passendes.

Und bevor ich es vergesse – viele der vorinstallierten Apps können nicht deinstalliert werden, was mich etwas ärgert.

Ansonsten gibt’s nach den ersten Tagen exzessiver Nutzung nichts mehr zu schreiben – ein Nachtrag nach längerer Nutzung wird aber kommen.

Und wenn ihr Fragen zu Funktionen und Co. habt, dann schreibt ein Kommentar.

9. Persönliches Fazit

Persönlich hab ich für mich das passende Tablet gefunden. Größe, Mobilität und Design vom G Pad sind das was ich gesucht habe. Das FullHD-Display liefert satte und warme Farben auch wenn die Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung deutlich abnimmt. Im Normalfall ist diese aber vollkommen ausreichend für mich.

Auch die Performance geht in Ordnung – könnte aber in einigen Dingen etwas schneller laufen. Ich gehe davon aus, dass hier ein Update schnell helfen kann.

Unter Beobachtung bleibt die Wärmeentwicklung, welche beim AnTuTu Benchmark zur Abschaltung des G Pads führte.

Der Akku ist Mittelmaß und sollte bei einer Neuauflage aufgestockt werden.

Glänzen kann das G Pad bei Design und Verarbeitung. Und der Preis von unter 300,- Euro geht in Ordnung.

Einzig wirklich negativ aufgestoßen sind die verbauten Stereolautsprecher. Das geht klar besser LG.

Bislang habe ich den Kauf nicht bereut und habe mit dem G Pad ein wirklich klasse Tablet für mich gefunden.

Das LG G Pad 8.3 im Test
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