LibreOffice in der Version 3.6 veröffentlicht

Wie heute im Blog der Document Foundation zu lesen ist, wurde die Version 3.6 des Office Pakets „LibreOffice“ freigegeben. Für viele, darunter auch ich, ist LibreOffice eine schöne Alternative zum Office Paket von Microsoft. Das Blog Softwareperlen hat die wichtigsten Neuerungen mal zusammen gefasst:

  •  Writer zeigt euch nun die Anzahl der Zeichen des Dokumentes (und des selektierten Bereiches) direkt in der Statusleiste an. Es entfällt also das relativ mühsame Aufrufen der Dokumentenstatistik.
  • Im PDF-Export können nun direkt Wasserzeichen eingebunden werden
  • Für mich die beste Neuerung: Unterstützung der mit Microsoft Office 2007 eingeführten Smart Arts!


Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Neuerungen:

  • Import Filter für Corel Draw – Dateien hinzugefügt
  • 10 neue Masterfolien bei Impress
  • Unterstützung von Farbskalen aus Excel
  • Möglichkeiten zur Vorbelegung für neue Tabellen (z.B. Anzahl Tabellenblätter und Namen)
  • Calc unterstützt jetzt im Autofilter die Sortierung, wie bei Excel gewohnt (aufsteigend, absteigendetc.)
  • Aufräumung der Benutzeroberfläche (Valentin hat hier schon ein paar Sachen in seinem Blog beschrieben)
  • Verbesserung aller möglichen Import-Filter (z.B. CSV), Fehlerbehbung, Stabilitätsverbesserungen

Einen gesamten Überblick über alle Neuerungen könnt ihr euch auf der englischen Seite der Document Foundation machen.
Wie ich oben bereits erwähnte, stellt LibreOffice eine kostenlose Alternative zu Microsoft Office dar. Es gibt zwar noch einige Punkte, in denen für den ein oder anderen unter euch vielleicht kein Weg an MS Office vorbei führt, aber ich tippe mal, für die Meisten reicht auch LibreOffice.
Des weiteren gibt es von LibreOffice auch Versionen für Mac und Windows. Es ist also nicht nur ein Produkt, für die Linux Welt. Open Source sei Dank!

Die Downloads für eure Plattformen findet ihr hier: Klick

Auch wenn ich ein Original MS Office 2007 in der kleinsten Version besitze, so greife ich unter Linux nur noch zu LibreOffice, wenn ich Briefe schreibe, oder mal ne Tabelle anlegen muss. Ist mir einfach lieber, wie die Emulation von MS Office mittels Wine. Da es ja bekanntlich  keine native Version für Linux gibt, und Microsoft die Linux Sparte eher stiefmütterlich behandelt. Aber das ist ein anderes Thema.

Euch jedenfalls viel Spaß mit dem neuen Office. Wer unter Linux nicht selber zur Installation anrücken will, kann sich auch ein paar Tage gedulden, bis es in den Repos eurer Distro verfügbar ist.

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