Das Deutschlandticket steht erneut im Fokus der politischen Debatte. Hintergrund sind die weiterhin hohen Spritpreise, die viele Verbraucher belasten. Vor diesem Hintergrund bringt die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft eine klare Forderung ins Spiel: Bahnfahren soll kurzfristig günstiger werden. Im Zentrum steht dabei das Deutschlandticket, das gezielt als Entlastungsinstrument genutzt werden könnte. Gleichzeitig geht es auch um den Fernverkehr, der für viele Pendler und Reisende eine wichtige Alternative zum Auto darstellt.

EVG fordert Rabatt auf das Deutschlandticket
EVG-Chef Martin Burkert spricht sich für einen befristeten Preisnachlass von 30 Prozent auf das Deutschlandticket aus. Aktuell kostet das Ticket 63 Euro im Monat. Mit einem entsprechenden Rabatt würde der Preis spürbar sinken und Millionen Nutzer direkt entlasten. Die Idee dahinter ist klar: Wer weniger für das Deutschlandticket zahlt, nutzt die Bahn häufiger und lässt im Idealfall das Auto stehen. Gerade bei dauerhaft hohen Kraftstoffpreisen könnte das für viele eine realistische Alternative werden.
Auch Fernverkehr soll günstiger werden
Neben dem Deutschlandticket bringt die EVG auch den Fernverkehr ins Spiel. Hier stehen Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent im Raum. Ziel ist es, nicht nur den Nahverkehr, sondern auch längere Strecken attraktiver zu machen. Das würde vor allem Reisende betreffen, die bisher aus Kostengründen auf das Auto oder alternative Verkehrsmittel ausweichen. Ein günstigerer Fernverkehr könnte die Bahn insgesamt wettbewerbsfähiger machen.
Finanzierung des Deutschlandtickets bleibt offen
Die zentrale Frage bleibt jedoch die Finanzierung. Bund und Länder finanzieren das Deutschlandticket bereits heute mit jeweils rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Zusätzliche Mittel durchzusetzen, hat sich allerdings schon in der Vergangenheit als schwierig erwiesen. Ein Rabatt auf das Deutschlandticket würde diese Diskussion erneut auslösen. Ohne zusätzliche Zuschüsse wäre eine dauerhafte Preissenkung kaum möglich. Gleichzeitig müsste geklärt werden, ob die bisherigen Finanzierungsmodelle überhaupt noch ausreichen.
Deutsche Bahn wirtschaftlich unter Druck
Auch die wirtschaftliche Lage der Deutsche Bahn bleibt ein entscheidender Faktor. Unterm Strich stehen weiterhin Verluste, 2025 lag das Minus bei rund 2,3 Milliarden Euro. Zwar fährt der Fernverkehr in Teilen Gewinne ein, das ändert jedoch nichts daran, dass die Gesamtsituation angespannt bleibt. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, ob die Bahn selbst Spielraum für zusätzliche Rabatte hat. Ohne politische Unterstützung dürfte eine Umsetzung kaum realistisch sein.
Mehr Nutzer durch günstigeres Deutschlandticket?
Ein günstigeres Deutschlandticket könnte die Nachfrage deutlich steigern. Schon heute nutzen Millionen Menschen das Angebot regelmäßig. Sinkende Preise würden diesen Trend vermutlich verstärken. Allerdings stellt sich damit auch die Frage nach der Belastbarkeit des Systems. Mehr Fahrgäste bedeuten mehr Druck auf Züge, Infrastruktur und Personal. Ohne parallele Investitionen könnte es schnell zu Engpässen kommen.
Gute Idee. Der Staat hat selbst kein Geld und soll jetzt Rabatte finanzieren. Die Bahn setzt ihr Schienennetz auch mit Luft und Liebe instand. Aktionismus wohin man schaut.
Wie kommst du darauf das der sogenannte Staat kein Geld hat,er schneist es doch mit vollen Händen in aller Welt raus.
Der Staat hat kein Geld?
Was denkst du denn, wer profitiert von hohen Spritpreisen?
Kleiner Tipp, nicht der Pächter…
Ammenmärchen. Der Staat profitiert zwar und ausschließlich über die Mehrwertsteuer, jedoch wird das durch ein gebremstes Wirtschaftswachstum aufgezerrt. Außerdem bleibt den Bundesbürgern weniger Geld übrig für andere Ausgaben, die ebenfalls Mehrwertsteuereinnahmen generieren würden.
Der Staat hat genug Geld, nur wandert alle sin Haushaltslöcher und die Kriegskasse hinein und natürlich in die Politgeldbörsen
Unser Staat hat ein AUSGABENproblem, kein EINNAHMENdilemma.
Ist es.
Aber wenn es dich nicht interessiert, musst du es ja nicht lesen. Der nächste (für dich) interessante Artikel kommt bestimmt.
„Musst ja nicht lesen“ Sauber, so geht man auf Kritik ein. NICHT.
Euere Seite ist mit Informationen, Anleitungen, Hacks und Modding rund um Windows groß geworden.
Da schon seit einiger Zeit Android und Apple Nachrichten ohne Bezug zum Modding kommen ist einerlei.
Wenn ihr aber nun auf Quantität anstatt Qualität setzen wollt, ist der Weg zum Clickbait Generator alá Winfuture nicht mehr weit. Die waren früher auch mal richtig gut für Windows Modding Sachen.
Gut, dann lese ich hier halt nicht mehr.
Einen Bezug zum Modding hatten wir schon zum Start von Windows 8 abgelegt und uns auf News konzentriert. Dazu gehören auch Android, Apple oder eben eine solche Meldung.
Selbst wenn der ÖPNV gratis wäre würde ich damit nicht fahren. Selbst wenn ich es wollen würde, ich könnte es nicht. Nicht nur, dass ich zu spät auf Arbeit kommen würde weil der erste Bus erst kurz vor 6 fährt, ich bräuchte für den Arbeitsweg auch minimum 2h….. Pro einfache Strecke. Fernab jeder Realität.
Und mir Rabatten bei gleichzeitig teuren Betriebskosten für die Unternehmen werden diese wohl kaum ihr Angebot ausbauen.
Nebelkerzenpolitik
Tröste dich, selbst hier in der Schweiz, mit einem der weltweit bestausgebauten ÖPNV-Netze, brauche ich mit dem Zug 2h ins Büro, während ich die gleiche Strecke mit dem Auto in 35min schaffe. Die Bahn braucht also fast 4x so lange. Dafür ist sie im Gegensatz zu Deutschland zwar zuverlässig und pünktlich, aber bei der zeitlichen Differenz zum Auto fällt die Wahl ganz klar zu Gunsten des Autos aus.
Früher sind wir manchmal Bahn gefahren ohne zu bezahlen und heute bezahlen wir, ohne dass die Bahn fährt
Deskmodder ist längst mehr als nur Windows-Modding. Wer sich mit Technik beschäftigt, kommt an politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht vorbei – genau das bilden wir ab.
Niemand ist gezwungen, jeden Artikel zu lesen. Aber die Erwartung, dass sich eine Seite ausschließlich um die eigenen Interessen dreht, ist dann doch etwas kurz gedacht.
Wenn ich umfassend über die politischen oder wirtschaftlichen Disruptionen und Veränderungen lesen möchte, bin ich bei Heise oder bei allgemeinen technischen Themen in Caschys Blog. Dies hier nehme ich nicht als Allerweltsblog wahr, sondern als Special-Interest – wenn dir das etwas sagt – für genau die Themen, die diese URL verspricht. Es erfüllt also meine Erwartung und müllt mich nicht mit allgemeinen Nachrichten zu, die mich und viele andere hier gar nicht interessieren.
Wenn man von einer ursprünglichen Idee abweicht, ist dies auch ein Zeichen. Reichweite oder eben der Versuch, relevanten Content in der Zielgruppe zu erweitern. Ich entnehme den Kommentaren, dass hier recht wenig Bahn- und Busfahrer unterwegs sind. Zielgruppe ?
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass mein Vorschlag zu einem Major-Update zu Openmediavault keine Erwähnung fand, obwohl es sicher besser hierher passt als dieses abgegriffene Thema „Deutschland-Ticket“, dass ich nicht im Geringsten in Erwägung ziehe, da es in der Großstadt, in der ich lebe, nicht besonders attraktiv ist, den ÖPNV oder einen Bummel-Regio zu nehmen.
Ich erwarte nicht, dass Techies Spezialisten in Sachen Marketing oder Marken Positionierung sind, aber der Fokus auf Kernthemen ist wichtiger als ein breites Angebot, welches andere ebenso und besser bringen.
Spannend, dass du einerseits redaktionelle Priorisierung bewerten möchtest, andererseits aber nicht einmal den naheliegendsten Schritt gehst.
Wenn du ein Thema wie OpenMediaVault für relevant hältst, kannst du es jederzeit direkt einreichen – genau dafür gibt es unsere Tipp-Box. Dort werden Hinweise gezielt geprüft und bewertet.
https://www.deskmodder.de/public/con_form/index.php
Und nur der Vollständigkeit halber: Deine persönliche Einschätzung, was „hierher passt“, ist genau das – eine persönliche Einschätzung. Redaktionelle Entscheidungen basieren auf einem deutlich breiteren Blick als auf einzelnen Nutzungsgewohnheiten.
Wenn du der Ansicht bist, dass andere Seiten das besser oder passender abbilden, steht es dir selbstverständlich frei, diese zu nutzen und uns mit deiner Anwesenheit zu verschonen.
Wer glaubt, das mehr Menschen mit der Bahn fahren, wenn es billiger wird, glaubt auch, dass die Bahn pünktlich fährt.
Mein Sohn pendelt täglich mit der Bahn (S-Bahn) in die Landeshauptstadt. Es vergeht mittlerweile kein Tag ohne Verspätungen, Zugausfälle, Schienenersatzverkehr.
Da er kein eigenes Auto hat, ist er auf ÖPNV angewiesen, nimmt aber immer häufiger mein Auto oder bleibt gleich im HO. Und er fährt eigentlich umsonst, da ihm der AG das Deutschland-Ticket (Job-Ticket) finanziert.
Ich kann mich noch an zeiten erinnern, wo es höchstens einmal am Tag vorkam, das ein zug verspätung hatte. Oder es kam vor, das durch Eisregen die Oberleitung vereist war, deshalb zwei Bahnen ausfielen, und dann Dieselloks eingesetzt wurden. Heute? R.I.P. Deutsche Bahn AG, leb wohl, es war so schön. Das wird auch nie wieder was werden, dafür sorgen schon unsere überbezahlten nichtskönner im Bundestag und den Bahnbossen.
Wer heute kein Auto hat ( so wie ich, hatte nie einen FS, heute undenkbar ), braucht außerhalb des Wohnsitzes gar nicht erst nach Arbeit zu suchen. Dem Arbeitgeber ist es schlicht und ergreifend egal, wie man zur Arbeit kommt.
Klar hatten Züge früher weniger Verspätung vor allem auf dem Land , besonders auf Nebenstrecken.
da kam allerdings auch nur 2 mal ein Zug am Tag vorbei so wie auch Busse die nur einmal am tag in jede Richtung fahren in der Regel sehr pünktlich sind. Aber selbst ein Stundentakt wirkt schon Wunder von Linz nach St Katherina fährt nur jede Stunde ein Bus und der ist sogar überpünktlich weshalb geraten ist 10 Minuten vor Abfahrt am Bussteig zu stehn . je mehr Busse oder Züge die Stunde auf der Strecke fahren umso höher sind die Verspätungen offenbar. Und wenn dann auch noch Umsteigen zwichen den Linien ansteht ist das Chaos perfekt. Wollte nach Bad Kreuznach und wenn man in Koblenz ankommt ist der Anschluss gerade dabei weg zu fahren weil dieser nämlich nur einmal die Stunde fährt gehts pünktlich raus aus dem Bahnhof während der Zug aus Köln nach Koblenz durch 2 Linien 2 mal die Stunde unterwegs ist und gerne auch mal bummelt . Einer der Züge ist sogar ein RRX der auf der RE5 fährt . Nur solange auch noch Regionalbahnen ,die nix anderes sind als S-Bahnen auf den Schnellzuggleisen verkehren statt auf eigenen Gleisen können die Expresszüge nicht voll aufdrehen. Und dann sind da noch IC und ICE Züge die generell Vorang haben und somit bei den anderen Zügen für Verspätung und durcheinander sorgen . Will man um 15 Uhr in Koblenz unbedingt seinen Anschluss bekommen ist zu empfehlen bereits beim RE5 eine Stunde früher abzufahren und damit nach der knappen Stunde Aufenthalt pünktlich mit dem Anschlusszug unterwegs ,weil man diesen dann nicht verpasst,da man lediglich den Anschluss der vorher fährt hinterherschauen muss. Die Stunde zeit kann man sich im HBF an den Snack und Kaffeläden oder gleich in der Stadt selber vertreiben ,nur sollte man nicht allzuweit vom Bahnhof weg sein.
Mahlzeit, bekomme auch einen Zuschuss zum D-Ticket, was mir aber bei den Steuern vom Kilometergeld abgezogen wird. Das Ticket benutze ich nur Privat für Fussball und Städtetouren.
Komische Forderung.
Hier stand kürzlich in der Presse, das die ÖPNV-Unternehmen hier überlegen, die Ticketpreise zu verteuern, da die durch den hohen Dieselpreis sonst beim Betrieb der Busse Verlust machen (S-Bahn fährt durchweg elektrisch).
Und auch die DB muss für ihre Dieselloks die hohen Dieselpreise zahlen.
Die OPNV-Betriebe leiden also unter den hohen Dieselpreisen und sollen dann die Tickets billiger machen?
Wer soll das zahlen?
Eigentlich bleibt da nur die öffentliche Hand.
Und damit effektiv der Steuerzahler.
1,5 Milliarden Euro von 500 Milliarden Euro ist ja wohl lachhaft da könnte locker 15Milliarden rein und das Tiket würde für jeden max 10Euro kosten aber ist ja nicht gewolt weil die Regierung den Hals nicht voll kriegt. Sieht man ja an den Spritpreisen und gleich der quittung dafür in den Wahlumfragen
Die Spritpreise macht nicht die Regierung, sondern werden immer noch von Ölmultis diktiert. Im Übrigen möchte ich als Steuerzahler nicht auch noch mehr den ÖPNV subventionieren.
Der ÖPNV wird schon genug mit meinen Steuergeldern subventioniert.
Die Idee ist ja evtl. ganz toll, aber nützt leider den meisten auf dem Land wie mir nix. Wohnort in einem Kreis, Arbeitsstätte in einem anderen Kreis, statt 8 km mit dem Auto dann 40 km Umweg mit der Bahn plus wesentlich mehr Zeit (Zug fährt zurück zum nächstgrossen bahnhof, von dort wird in den Nachbarkreis gewechselt, auf dem Rückweg gleiches Spiel). Manche Entscheidungen gehen einfach am Alltag vieler vorbei.
Wann begreifen diese Leute, die solche dummen Forderungen aufstellen, dass nicht an den Ticket-Preisen geschraubt werden müsste, sondern an der Infrastruktur. Eine bessere Infrastruktur vor allem in ländlichen Regionen würde dafür sorgen, dass mehr Leute ÖPNV nutzen und auch mehr Fernverkehr.
Ich muss häufiger über 300 km „pendeln“ (eine Richtung). Ich würde die lieber mit der Bahn fahren. Mit dem Auto brauche ich für die Strecke wenn es super läuft 3 Stunden (das ist selten), wenn es normal läuft 3,5h, wenn es schlecht läuft 4h, und wenn es ganz schlecht läuft auch mal noch länger – das ist aber in mehreren Jahren erst einmal passiert, da ist halt wenige km vor mir ein Unfall passiert. Da stand ich dann über eine Stunde, ohne dass sich das Auto auch nur einen Centimeter bewegte.
Aber: Selbst da war die Fahrt vermutlich immer noch schneller als mit der Bahn, wo ich halt bei der schnellsten Option 3 Mal umsteigen müsste, was aber halt einem Himmelfahrtskommando gleicht, weil da schnell was schief gehen kann…
Ich bin früher von meinem Bahnhof hier mal nach München gefahren mit einmal umsteigen. Heute (schon seit mehreren Jahren) mindestens zwei Mal umsteigen, dafür als Kompromiss über 30 Minuten langsamer als früher… Bei 3 Mal umsteigen komme ich an die Zeit von früher ran, aber das hat halt nichts mehr mit entspanntem Reisen zu tun.
Aber es fahren zu wenig Leute mit ÖPV, also ist kein Geld für Infrastruktur da. Aber weil die Infastruktur so mies ist, fahren zu wenig Leute damit…
Ach ja: und nehmen wir München als Beispiel… sind wir doch mal ehrlich, die meisten Arbeitnehmer, die dort mit dem ÖPNV unterwegs sind, machen das nicht gerne oder aus Überzeugung, sondern nur weil es mit dem Auto noch schlimmer ist.
Absolute Frechheit, wer mit Auto fahren muss, egal ob angewiesen oder nicht, soll den Spritpreis bezahlen oder Zuhause bleiben.
Ich liebe Bahn fahren.
Klappt, genau wie Bus fahren, bei mir in Chemnitz weitestgehend spitze.
ABER, aber der „letzten Meile“ bin ich stets abhängig davon, von Freunden oder Familie abgeholt zu werden.
Gerade in die kleinen Nester, fährt am Wochenende GAR KEIN Bus/Bahn.
Perfektes Beispiel jetzt.
Stehe nach dem Training am Bus. Würde gerne noch fix zu Freunden um die Ecke, um das Bayern Spiel zu schauen.
Es fährt der Bus aber nur aller 20 Minuten.
Und zurück nach Hause komme ich nach dem Spiel gar nicht, da kein Bus mehr fährt.
Müsste also nach der ersten Halbzeit schon wieder los.
Soziale Kontakte mit den öffentlichen aufrecht erhalten, ist eben schwierig.
Verstehe ich aber auch, denn ich würde nachts auch lieber schlafen, als im Bus sitzen und Leute durch die Welt fahren.