Apple hat sich in Europa den Namen „AppleCare One“ sichern lassen. Ein entsprechender Eintrag beim EUIPO ist bereits durch, aktuell liegt die Anmeldung zur Prüfung vor. Das allein heißt noch nicht, dass der Dienst sofort startet. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass Apple solche Schritte meist nicht ohne konkreten Hintergrund macht. Oft folgt darauf mit etwas Abstand die tatsächliche Einführung in weiteren Märkten.

Ein Abo für mehrere Geräte
AppleCare One unterscheidet sich deutlich vom bekannten AppleCare+. Während AppleCare+ jeweils nur für ein einzelnes Gerät gilt, bündelt AppleCare One mehrere Produkte in einem gemeinsamen Tarif. Das Prinzip ist simpel: Nutzer schließen ein monatliches Abo ab und können damit mehrere Apple-Geräte gleichzeitig absichern.
In den USA sieht das aktuell so aus:
- 19,99 US-Dollar pro Monat für bis zu drei Geräte
- jedes weitere Gerät kostet zusätzlich 5,99 US-Dollar pro Monat
Damit lassen sich beispielsweise iPhone, iPad und Mac gemeinsam absichern. Weitere Geräte wie eine Apple Watch können flexibel ergänzt werden.
Bisher nur in den USA verfügbar
Apple hatte AppleCare One im Juli vergangenen Jahres eingeführt – bislang jedoch ausschließlich in den USA. Eine internationale Ausweitung war seitdem immer wieder erwartet worden, konkrete Hinweise fehlten bislang jedoch. Die nun aufgetauchte Markenanmeldung bringt erstmals Bewegung in das Thema.
Markenanmeldung ist kein Starttermin
Wichtig: Eine Eintragung beim EUIPO bedeutet noch keine sofortige Verfügbarkeit. Apple sichert sich damit zunächst lediglich die Rechte an der Bezeichnung innerhalb der EU. Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass solche Schritte häufig Teil der Vorbereitung auf einen breiteren Rollout sind. Gerade bei Services nutzt Apple diesen Weg regelmäßig im Vorfeld einer Expansion.
Für Nutzer durchaus interessant
Sollte AppleCare One nach Europa kommen, könnte das Modell vor allem für Nutzer mit mehreren Apple-Geräten interessant werden. Statt mehrere Einzelverträge zu verwalten, ließe sich die Absicherung zentral bündeln. Ob und zu welchen Preisen Apple den Service hierzulande anbieten würde, ist aktuell noch offen. Erfahrungsgemäß liegen die Preise in Europa jedoch über dem US-Niveau.