Apple bereitet offenbar eine ungewöhnlich dichte Produktwoche vor. Wie CEO Tim Cook am Mittwoch auf der Plattform X mitteilte, beginne am kommenden Montag, dem 2. März 2026, eine „große Woche“ mit mehreren Ankündigungen. Begleitet wurde der Beitrag von einem kurzen Teaser-Video, einem farblich inszenierten Apple-Logo sowie dem Hashtag #AppleLaunch. Konkrete Details nannte Cook nicht. Dennoch ist klar: Apple will Anfang März nicht nur ein einzelnes Produkt vorstellen, sondern offenbar mehrere Neuheiten gestaffelt präsentieren.

Keine Keynote, sondern Serien-Launch?
Auffällig ist weniger der Zeitpunkt als vielmehr das Format. Anders als bei klassischen Frühjahrsevents oder der WWDC setzt Apple offenbar nicht auf eine große Bühne mit Livestream, sondern auf mehrere Einzelankündigungen über den hauseigenen Newsroom.
Get ready to meet the newest member of the family.
Wednesday, February 19. #AppleLaunch pic.twitter.com/0ML0NfMedu
— Tim Cook (@tim_cook) February 13, 2025
Dieses Vorgehen ist nicht neu, gewinnt jedoch zunehmend an strategischer Bedeutung. Bereits in den vergangenen Jahren hat Apple Produkte wie iPads, Macs oder Zubehör still per Pressemitteilung eingeführt. Ein solcher Serien-Launch erlaubt es dem Konzern, die Aufmerksamkeit über mehrere Tage hinweg zu bündeln, ohne Produktionskosten für ein Event zu verursachen. Zugleich bleibt die mediale Wirkung erhalten. Jede einzelne Ankündigung generiert eigene Schlagzeilen – statt alles in einer zweistündigen Präsentation zu verdichten.
„setzt Apple offenbar […] auf mehrere Einzelankündigungen über den hauseigenen Newsroom.“
Das hat imho zwei Gründe:
1. Es spart massiv Geld.
2. Dadurch werden mehr Menschen erreicht, was wiederum potenziell die Zielgruppe vergrössert und somit den potenziellen Umsatz steigert.
Punkt 2 erfordert jedoch, dass das Gezeigte wirklich etwas neues, innovatives ist, das begeistert und umgehend auch bei Nicht-Fanboys ein „haben will“ Gefühl erzeugt.
Insgesamt halte ich die Entscheidung für eine kluge Idee.