Baseus Nomos 6-in-1 Ladestation (245W) ausprobiert

Nachdem wir uns vor ziemlich genau einem Jahr das 5-in-1 Modell von Baseus angeschaut haben, legt der chinesische Hersteller nun nach: Die neue Baseus Nomos 6-in-1 Ladestation verspricht bis zu 245 Watt Gesamtleistung und will mit 2 ausziehbaren Kabeln auch für weniger Kabelsalat auf dem Schreibtisch sorgen. Ich habe das Gerät wieder einige Wochen im Alltag ausprobieren können und möchte kurz meine EIndrücke schildern.

Design und Setup

Die 6-in-1 Ladestation ist symmetrisch aufgebaut mit dem Qi-Ladepad auf der Oberseite und allen anderen Anschlüssen sowie dem Display an den Seiten. Design ist ja immer etwas Geschmackssache und so ist das auch hier: Die neue Ladestation würde ich eigentlich als relativ schlicht beschreiben, wobei sie mir persönlich optisch mit mattem Kunststoff etwas mehr zusagen würde als mit dem verwendeten Hochglanz-Kunsttoff.

Im Vergleich zu dem von mir im letzten Jahr getesteten Modell gab es eine grundlegende Änderung beim Aufbau: Während das Netzteil beim 5-in-1-Modell fest im Gehäuse integriert war, setzt Baseus bei der 6-in-1 Ladestation auf ein externes Netzteil mit relativ dickem Kabel (siehe Titelbild). Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil: Die Hitzeentwicklung findet zum großen Teil unter dem Tisch statt und die Station selbst bleibt kompakter. Der Nachteil: Das Gehäuse auf dem Tisch ist dadurch deutlich leichter geworden. Ich persönlich hätte mir hier tatsächlich etwas mehr Eigengewicht gewünscht, damit die Station noch besser auf der Oberfläche stehen bleibt – gerade wenn man die Kabel herauszieht oder das Handy vom starken Magneten der Qi2-Platte löst, kommt das Gerät gerne mal etwas ins Rutschen.

Anschlüsse & Leistung

Die Leistungsdaten der Ladestation für die einzelnen Anschlüsse lesen sich ziemlich beeindruckend und dürften auf dem Papier für quasi fast alle Anwendungsfälle mehr als ausreichend sein:

• 2x integrierte USB-C-Kabel (einziehbar): bis zu 100W
• 2x USB-C Ports (Front): PD 3.1 mit bis zu 140W
• 1x USB-A Port: is bis 22,5W
• 1x Qi2: bis zu 15W kabellos

Ich konnte jedenfalls auch dieses Modell wieder nicht ans Limit treiben. Im Alltag hatte ich üblicherweise 3 Geräte dranhängen (Laptop, Tablet und Handy) und damit langweilt sich die Station natürlich. Testweise habe ich zeitweise mal alles drangehängt, was ich so finden konnte und die Ladestation hat auch dann noch alle Geräte zuverlässig mit Strom versorgt. Dabei wird das Gehäuse unter Volllast zwar spürbar warm, aber keineswegs heiß. Das Temperaturmanagement scheint Baseus hier gut im Griff zu haben.

Ich habe im Standby (also wenn kein Gerät lädt und das Display aus ist) einen Verbrauch von bis zu 2 Watt gemessen.

Kabelmanagement und Display

Mein Highlight sind wieder ausziehbaren USB-C-Kabel: Es handelt sich wieder um Flachbandkabel, aber diesmal fühlen sie sich durch die Textilummantelung etwas hochwertiger an. Weil sie bei Nichtgebrauch im Gehäuse verschwinden, hat man eben keinen Kabelsalat auf dem Schreibtisch – zumindest, wenn man nur diese beiden Kabel verwendet…

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber trotzdem: Die Stecker sind im eingefahrenen Zustand vollständig im Gehäuse versenkt (anders als letztes Jahr bei der 5-in-1 Station). Das sieht zwar super „clean“ aus, macht das Greifen der Kabelenden aber manchmal etwas fummelig. Hier wäre ein minimaler Überstand für die Ergonomie vielleicht praktischer gewesen.

Ein Blick auf das integrierte Display verrät jederzeit, wie viel Strom gerade fließt. Ich habe sowas früher immer für ein Gimmick gehalten, aber mittlerweile weiß ich das echt zu schätzen. Man kann zwischen verschiedenen Ansichten umschalten oder das Display auch ganz ausschalten. Ich habe mal ein paar Fotos gemacht:

Fazit & Preis

Die neue Baseus Nomos 6-in-1 Ladestation hat bei mir in den letzten Wochen einwandfrei funktioniert und die versprochene Leistung geliefert. Wer mehrere Geräte gleichzeitig laden will und dabei keine Lust viele Netzteile und Kabel hat, findet hier eine der leistungsstärksten Lösungen am Markt.

Als UVP hat mir Baseus 160 Euro genannt. Traditionell gibt es bei der Marke auf Amazon immer wieder Rabattaktionen, sodass sich der Straßenpreis vermutlich etwas darunter einpendeln wird. Weitere Infos finden sich auch auf der Hersteller-Webseite.

Hier geht es noch einmal zum Kurztest vom 5-in-1-Modell aus dem letzten Jahr.

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