Die Europäische Kommission verschärft ihren Kurs gegenüber TikTok. In dem Verfahren zeichnet sich ab, dass die EU-Kommission das Erscheinungsbild und die Bedienlogik der TikTok-App für nicht vereinbar mit den Vorgaben des Digital Services Act hält. Anders als in früheren Fällen richtet sich der Blick dabei nicht auf einzelne Videos oder konkrete Eingriffe der Moderation, sondern auf die Art und Weise, wie TikTok Nutzer durch die Anwendung führt und sie zum Weiterverweilen animiert.

Mechanismen, die Nutzung verlängern sollen
Im Zentrum der Kritik stehen Funktionen, die darauf ausgelegt sind, Nutzer möglichst lange in der App zu halten. Die Kommission nennt unter anderem das endlose Scrollen, automatisch startende Videos sowie ein stark personalisiertes Empfehlungssystem. Diese Elemente wirkten zusammen und sorgten dafür, dass Inhalte ohne bewusste Entscheidung weiter abgespielt würden. Pausen entstünden nicht von selbst, sondern müssten aktiv erzwungen werden – ein Umstand, den die Behörde mit Blick auf exzessive Nutzung als problematisch einstuft.
Fokus auf Struktur statt auf Inhalte
Bemerkenswert ist der Ansatz der Untersuchung. Die Kommission bewertet nicht die Qualität oder Zulässigkeit einzelner Inhalte, sondern die Architektur der Anwendung. Gerade diese Struktur sei entscheidend dafür, wie intensiv und wie lange Menschen eine Plattform nutzen. Für sehr große Online-Plattformen wie TikTok ergibt sich daraus eine besondere Verantwortung: Sie müssen systemische Risiken identifizieren und bewerten, die sich aus ihrem eigenen Produktdesign ergeben.
Risiken für Minderjährige besonders im Blick
Nach Auffassung der Kommission gehört dazu ausdrücklich auch die Frage, wie sich die Gestaltung der App auf das körperliche und psychische Wohlbefinden auswirkt. Besonders sensibel sei dieser Punkt bei Minderjährigen und anderen schutzbedürftigen Gruppen. In den vorläufigen Ergebnissen heißt es, TikTok habe relevante Risikofaktoren in seinen eigenen Bewertungen nicht ausreichend berücksichtigt. Genannt werden unter anderem nächtliche Nutzungszeiten junger Nutzer, sehr häufige App-Öffnungen sowie wiederkehrende Muster, die auf einen Kontrollverlust hindeuten könnten.
Grundlage sind Daten und externe Expertise
Die Einschätzung stützt sich laut Kommission nicht nur auf öffentlich zugängliche Informationen. Ausgewertet worden seien auch interne Unterlagen des Unternehmens sowie umfangreiche Datensätze. Zudem habe man externe Fachleute einbezogen, etwa aus der Verhaltensforschung und der Suchtprävention. Das Verfahren läuft bereits seit Februar 2024 und ist damit das Ergebnis einer längerfristigen Prüfung.
TikTok weist Vorwürfe zurück
TikTok reagiert ablehnend auf die vorläufigen Ergebnisse. Das Unternehmen spricht von einer falschen Darstellung der Plattform und kündigt an, die Einschätzung im Detail zu prüfen. Im weiteren Verlauf des Verfahrens kann TikTok formell Stellung nehmen, bevor die Kommission eine endgültige Entscheidung trifft. Erst danach wird klar sein, ob die Behörde an ihrer Bewertung festhält.
Mögliche Eingriffe ins App-Design
Sollte sich die Einschätzung bestätigen, könnten die Folgen weitreichend sein. Neben möglichen Geldbußen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes stehen vor allem Änderungen am Grunddesign der App im Raum. Diskutiert werden etwa verpflichtende Pausenmechanismen, auch zu Nachtzeiten, sowie Anpassungen am Empfehlungssystem. Ein Verbot der Plattform ist dabei nicht vorgesehen. Ziel der Kommission ist es, die Risiken exzessiver Nutzung zu begrenzen – und genau dort anzusetzen, wo sie entstehen: bei der Gestaltung der Anwendung selbst.
Da hätte man schon viel früher eingreifen müssen. Jetzt bleibt abzuwarten, welche „(Kinder/Jugend-)Schutzmechanismen“ man überhaupt noch zum Greifen bekommt.
Meine Frau arbeitet als Sozialpädagogin. Die bekommt mittlerweile im Tagestakt Kinder und Jugendliche vorgesetzt, die allein durch ihren SocialMedia-Konsum anhaltende psychische/körperliche (Sucht-)Schäden davontragen. Nimmst du denen 2 Stunden das Smartphone weg, entwickeln sich Entzugserscheinungen als wären die auf Kokain.
Ausgeprägte Konzentrationsschwäche (Konzentrationsfähigkeit auf gestellte Aufgaben bricht nach 5-8 Minuten komplett ein), Kommunikationsdefizite und zitternde Gliedmaßen sind da noch die harmlosen Formen.
Wenn allerdings bereits die Eltern kein Limit kennen und unentwegt mit u.a. TicToc rumhantieren, ist natürlich vorprogrammiert, dass das Kind von einer Hölle direkt in die nächste wechselt. Ganz zu schweigen von den Eltern-Kandidaten, die ihr Kind lieber vor Smartphone, Tablet u. PC parken, um ihre Ruhe zu haben u. sich möglichst nicht selbst mit dem Nachwuchs beschäftigen zu müssen.
Will man die Geschichte effizient in den Griff bekommen, müsste man etliches an SocialMedia – zumindest für Kinder/Jugendliche – eigentlich komplett verbieten …bzw. sogar erst ab 18 Jahren zugänglich machen.
Dürfte in der Realität aber wohl eine „Herkulesaufgabe“ sein/werden. Wenn´s überhaupt nachhaltig funktioniert.
der ganze ki dreck ist das ganze problem..es wird nur noch sinnfreier müll hingerozt..ohne sinn und verstand..nicht nur tiktok..auch meta und co sollte man gleich mit durchwischen..es gab zeiten da war das ganze noch alles erträglich..und vieles hatte auch noch nen gewissen sinn..aber nun ists vollig bei null..meine tochter ist aufm gymnasium..es gab zeugnisse..sie ist mitmal versetzungsgefährdet..und hat auch ständig das display vor augen..ich sollte mal das teure ding gegen die wand schmeissen..damit sie wieder aufm boden der realität kommt..
Bzgl KI
https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/ki-emotionale-naehe-100.html
Das, wichtigste währe mal komplett Verbot von diese gefährlichen Contests.
Also sofort empfernen und zur strafe konto löschen und Anzeige das macht er nie mehr.
Leider sind viele Kinder unter 14 Jahren auf Tick Tock deswegen sind Strafen nicht greifbar.
es muss endlich mal die Politik dafür sorgen das Straftaten ab 12 oder noch darunter möglich sind.
ist Tiktok nicht ab 16? könnet man doch alles rauswerfen was unter 16 ist. ^^
tiktok kann doch konten löschen wen sie gegen was verstossen ?
wenn tiktok sagt gefährlichen Contests sind nicht erlaub kann er die lösche uind konto löschen.
das schönste währe aber Tiktok ganz weg ^^
Dazu muss TikTok aber erstmal erkennen wer unter 16 ist und da man beim Alter angeben kann was man will ist das nicht so einfach.
Das Soziale Netzwerke das angegebene Alter hinnehmen statt es mit einer Verifizierung zu prüfen ist aber ein generelles Problem.
ab 12 oder weniger hmm also wenn ich in usa so lesen 10 jährig in knast, 2 10 jährige in 1 wohnung verheiratet. ^^ hmm ne lieber nicht.
und in DE würde sicher ein aufschrei kommen weil den würden die kids schon mit 10 drankommen wenn sie steine auf auto schmeissen oder indirekt den die eltern wo das zahlen. ^^