NetSpeedTray ist ein kleines Tool, mit dem man sich die Download- oder Uploadgeschwindigkeit in der Taskleiste anzeigen lassen kann. Jetzt gab es ein wichtiges Update auf die Version 1.2.4. Die Versionsnummer liest sich nicht gerade so, als wenn ein Meilenstein durchgeführt wurde.
Mit dieser Version wurde aber der Meilenstein für die Stabilität und Leistung des NetSpeedTray Graph-Systems gelegt um eine „vollständige Modularisierung der Architektur, um die langfristige Pflege des Projekts sicherzustellen“. Erez denkt also schon weiter. Hier einmal ein Auszug, aus der doch sehr langen Release Notes.
- Intelligentes Downsampling (10K+ Fix): Es wurde ein stride-basiertes Downsampling implementiert, das die Grafikdaten auf 2.000 Punkte begrenzt. Der Wechsel zu langen Zeitachsen wie BOOT oder ALL erfolgt nun selbst bei Daten aus mehreren Jahren nahezu sofort.
- Adaptive Lückenerkennung: Ein Einfrieren der Benutzeroberfläche, das durch große Lücken in den Daten verursacht wurde und zu redundanten Rendering-Schleifen führte, wurde behoben.
- Integrierte Grafikstatusanzeige: Überlappende „Keine Daten”-Overlays wurden durch eine professionelle dreistufige Statusleuchte (LIVE/LOAD/NO DATA) ersetzt, die in die Statusleiste integriert ist.
- Strikte Kantenausrichtung: Horizontale Ränder (xmargin=0) wurden entfernt, sodass die Daten perfekt von der linken bis zur rechten Seite des Rasters fließen.
- Korrekturen von Abstürzen und Codequalität: Fehlende QtGui-Importe wurden wiederhergestellt und Einrückungsfehler in der UI-Ebene korrigiert, die zu Abstürzen bei der Initialisierung führten.
- Hardware-Kontext-Resilienz (KVM/Sleep): Die Logik zur Wiederherstellung der Sichtbarkeit wurde verbessert, um sicherzustellen, dass die Widget- und Diagrammfenster nach dem Trennen des Monitors, dem Ruhezustand oder KVM-Wechseln korrekt wiederhergestellt werden.
- Es wurde ein kritischer Fehler behoben, durch den das Schließen von Einstellungs- oder Diagrammfenstern versehentlich zum Beenden der gesamten Anwendung führen konnte.
- Sofortige zeitliche Übersicht: Der alte Schieberegler wurde durch eine moderne segmentierte Schaltflächenanordnung ersetzt: SESS | BOOT | 24H | WEEK | MONTH | ALL.
- Und viele weitere Änderungen.
Info und Download:
- NetSpeedTray kann installiert oder auch portabel genutzt werden.
- github.com/NetSpeedTray
- github.com/NetSpeedTray/releases
NetSpeedTray 1.2.4 als wichtiger Meilenstein für die zukünftigen Versionen

Danke für die Info :), wird ja langsam was das Tool
Das Programm ist ja ganz nett wenn es denn mal läuft und der Entwickler gibt sich sicherlich auch viel mühe aber er fummelt immer wieder schon behobene Fehler in die neuen Versionen.
Und warum muss das Paket für eine Simple Anzeige über 100MB groß sein?
Ich bleibe lieber beim TrafficMonitor der nur knapp 1MB groß ist und alles kann
https://github.com/zhongyang219/TrafficMonitor/releases/tag/V1.85.1
Benutze ich auch schon seit ein paar Jahren, läuft sehr gut, macht was es soll und es ist portable.
gepostet mit der Deskmodder.de-App für Android
Die Grösse kommt daher, weil es nicht nativ in Assembler, C oder C++ geschrieben wurde, sondern mit Python und zig Abhängigkeiten lädt, um die Funktionalität zu gewährleisten, statt diese selber zu implementieren. Python ist aber eher eine Skriptsprache als einer Programmiersprache. Die Optimierungsmöglichkeiten sind bergrenzt. Das bläht das Ganze unnötig auf. Ähnliches kann man bei C#/.NET Applikationen beobachten.
Früher (so vor 20 Jahren) gab es tausende kleine Tools, die einem das Leben erleichtert haben. Ihre Grösse lag meist zwischen ein paar Kilobyte und wenigen Megabyte. Bestes Beispiel ist JASC Paint Shop Pro 7. Installiert gerade mal 32MB auf der Platte, kann alles, was Adobe Photoshop damals auch konnte, war aber einfacher zu lernen, intuitiver zu bedienen und insgesamt auch deutlich schneller. Wurde später con Corel aufgekauft und zerstört, indem man es wie einen Ballon aufgebläht hat, ohne einen wirklichen Mehrwert zu erzeugen. Aber darauf wollte ich nicht hinaus, sondern, dass sich seitdem in der Softwareentwicklung sehr viel verändert hat. Man nutzt nun Frameworks, bindet externe Abhängigkeiten ein, um Funktionen nicht selber entwickeln zu müssen, und alles wurde automatisiert. Angeblich ist das effizienter so. Das mag sein, aber das resultierende Produkt ist nun von minderer Qualität. Was hilft es, wenn eine neue Version nach der anderen rausgehauen werden, aber nichts davon so funktioniert, wie man es erwartet? Einen Teil Schuld tragen daran auch sicherlich die Marketingfuzzis und Projektmanager, die meinen, dass SCRUM und Co. die Lösung aller Effizienz- und Qualitätsprobleme sei. Projektmanagement ist wichtig, keine Frage, aber „a fool with a tool is still a fool“. Wer also nicht weiss, was er tut, oder wer nicht weiss, wie er es besser machen könnte, der sollte es lieber lassen oder sich Hilfe holen.
Und um dem Ganzen jetzt noch die Krone aufzusetzen: Es gibt tatsächlich Leute (vornehmlich auch wieder aus dem Marketing), die nun anfangen, sich damit zu profilieren, was für eine geile Software sie von KI „entwickelt“ haben lassen und dass man ja in Zukunft keine Entwickler mehr braucht, weil die Fachabteilungen das alles selber mit KI entwickeln können, denn die Fachabteilungen kennen die Anforderungen ja viel besser, als alle anderen. Dass dadurch ein dampfender Haufen unsichere, instabile Insellösungen generiert werden, über die niemand auch nur ansatzweise die Kontrolle hat, ja soweit haben die Leute nicht gedacht. Denn denken ist mit Mühe verbunden, und das kennen die nicht. Zum Glück ist Atmen ein Reflex, sondern würden die umfallen, wie die Fliegen hinter dem sonnenbeschienenden Fenster.
Die Abhängigkeiten und Frameworks fallen einem spätestens dann auf die Füsse, wenn sich da etwas ändert und damit die eigene Software inkompatibel wird.
Dann darf man wieder nacharbeiten, um die Software kompatibel zu machen.
Oder wenn Abhängigkeiten und Frameworks aus Windows entfernt werden.
Dann darf man auch wieder nacharbeiten und sich Alternativen überlegen.
Korrekt. Aber mit Vibe Coding ist das ganz einfach. Das kann jeder. Es braucht nie wieder Softwareentwickler. Jeder kann jetzt alles, dank KI! /s
Ich warte (und insgeheim freue ich mich) auf den grossen Knall, denn irgendwann fliegt uns das alles um die Ohren.
Es wäre ja schon hilfreich, wenn die von den Frameworks geforderten Laufzeitumgebungen (Java, .NET, Python, neuerdings WebView) 1x im System registriert werden und alle Tools oder Software diese dann benutzt – aber nein, jeder Software-Fuzzi packt aus Bequemlichkeit in seiner Software seine unterstütze Version dazu und bläht somit das Ganze zusätzlich auf. Und wehe, man lässt bei der Installation die Runtime weg, weil man ja eine neuere installiert hat, dann meckert das Teil natürlich. Früher sprach man von der DLL-Hölle – heute hat man die Runtime-Hölle.
Für jemanden, der eine schlanke Systempartition will, ist das die Hölle.
Ich benutze Traffic Monitor auch schon eine ganze Zeit – und bin damit auch SEHR zufrieden , ABER deine Größenangaben stimmen nicht wirklich. Die Zip-Archive haben als X64 1,31 MB und X86 1,25MB. Dass komplette Archiv bei mir auf der portablen SSD hat dann 5,05 MB (bei X64)
jupp. viel angenehmer!
Als eine Alternative würde ich hier einfach mal „SoftPerfect Networx“ nennen. ( https://www.softperfect.com/ )
Dort kann man nicht nur den Datenverkehr aller Netzwerkkarten überwachen, sondern auch einzelne Programme oder IP-Adressen (z.B. Trennung LAN und Internet oder begrenzt auf bestimmte WLAN-Router). Es gibt außerdem nicht nur ein Fenster zur Darstellung der Trafficdaten (das bei dauerhafter Anzeige Platz auf dem Desktop verschwenden würde), sondern auch die Möglichkeit, die Daten grafisch in der Taskleiste darzustellen (funktioniert auch mit alternativen Taskleisten wie z.B. StartAllBack), wodurch kein zusätzlicher Platz auf dem Desktop benötigt wird. Hat man mehrere Installationen im LAN (WIndows, Linux, MacOS), wird einem auch der aktuelle Traffic der jeweils anderen Geräte angezeigt.
Das Programm ist zwar mit 15 € (1 Lizenz) bzw. 25 € (5 Lizenzen) nicht kostenlos, aber durchaus lohnenstwert.
Einige andere Programme dieser Art habe ich auch schon getestet, diese hatten aber alle das eine oder andere „Problemchen“ (z.B. hohe CPU-Last, doppelte Zählung von VPN-Traffic oder Verringerung der LAN-Geschwindigkeit bei IP-Filter)
Ja, das kann ich empfehlen. Und bis Version 5.5.5 war es Freeware. Die kann man nach wie vor bei den Downloadportalen wie Chip und Co. runterladen, und die funktioniert auch unter Windows 11 noch tiptop.
… ist eher uninteressant für mich … und wohl viele die ne gute Anbindung haben …
Kennt jemand ein Tool, dass einem in der Taskleiste die RAM – Auslastung in der Taskleiste anzeigen kann ?
Wäre ganz praktisch, wenn man mal wieder “ zich “ Browser geöffnet hat …
mfg jk
Funktioniert mit dem TrafficMonitor
Da gibt es einige Tools für …
Hier mal ein Vorschlag –> https://www.deskmodder.de/blog/2025/03/21/resource-monitor-cpu-und-ram-auslastung-dezent-im-systray-anzeigen-lassen/
Ich nutze dafür CoreTemp. Da sehe ich neben Temperatur auch CPU-Last und RAM-Nutzung im Sekundentakt.
WUPP-TATTA !
Gott ne, das Teil läuft bei mir seit JAHREN-zehn !
Ich hab das nur nicht angeklickt !
… das Schmalz in meinem Schädel geht zur Neige …
DANKE !
Gruss juergen
Da wir letztens schon dabei waren, das alles und mehr geht auch mit dem Windhawk Add-On ‚Taskbar Clock Customization‘ sowie weiteren Plugins
https://github.com/erez-c137/NetSpeedTray/releases/tag/v1.2.5
https://github.com/erez-c137/NetSpeedTray/releases/tag/v1.2.6