Apple hat am Montagabend eine weitere Runde seiner laufenden Testphase eingeläutet. Entwickler können ab sofort Beta 3 von iOS 26.3, iPadOS 26.3, watchOS 26.3, tvOS 26.3 sowie visionOS 26.3 installieren. Die neuen Versionen folgen rund zwei Wochen nach den vorherigen Betas und bestätigen den bisherigen Eindruck: Diese Update-Generation bleibt funktional zurückhaltend.

Kaum Neuerungen außerhalb von iOS
Während Apple die Beta-Reihe systemübergreifend ausrollt, konzentrieren sich sichtbare Änderungen weiterhin fast ausschließlich auf iOS. iPadOS, watchOS und tvOS zeigen sich auch in der dritten Testversion weitgehend unverändert. Neue Funktionen oder tiefgreifende Umbauten wurden bislang nicht dokumentiert. Eine der wenigen plattformübergreifenden Anpassungen betrifft die Hintergrundbild-Galerie, die nun thematisch erweitert wurde. Unter anderem ist ein eigener Wetter-Bereich hinzugekommen, der sich sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad nutzen lässt. Funktional bleibt die Änderung allerdings im kosmetischen Bereich.
iOS 26.3: kleine Werkzeuge, keine großen Sprünge
iOS 26.3 selbst bringt bislang nur wenige, klar umrissene Neuerungen. Dazu zählt unter anderem ein vereinfachtes Werkzeug für den Wechsel von Android zu iOS sowie mehrere EU-spezifische Anpassungen, die regulatorische Vorgaben berücksichtigen. Verglichen mit früheren Zwischenupdates fällt der Funktionsumfang deutlich kleiner aus. Einzelne neue Optionen, etwa zur Einschränkung der Standortdaten, die Mobilfunknetze vom Gerät erhalten, richten sich zudem nur an bestimmte Gerätegenerationen mit Apples eigenen Modemchips und an ausgewählte Mobilfunkanbieter. In Deutschland ist die Funktion (zunächst) nur für Kunden der Telekom verfügbar.
Beta-Phase setzt auf Stabilität statt Features
Der bisherige Verlauf der 26.3-Beta legt nahe, dass Apple den Schwerpunkt klar auf Fehlerkorrekturen, Performance und Systemstabilität legt. Größere Neuerungen stellt Apple bewusst zurück. Das entspricht gleichzeitig auch der Erwartung, dass Apple wesentliche funktionale Erweiterungen erst mit iOS 26.4 ausrollen will. Dort wird unter anderem die nächste Ausbaustufe von Siri erwartet, die auf einer engeren Verzahnung mit externen KI-Modellen basiert. Entsprechend wirkt iOS 26.3 eher wie ein technisches Zwischenupdate als wie ein inhaltlicher Meilenstein.
Veröffentlichung im Februar wahrscheinlich
Einen konkreten Termin nennt Apple wie üblich nicht. Nach bisherigem Zeitplan gilt jedoch ein öffentliches Release von iOS 26.3 Anfang bis Mitte Februar als realistisch, sofern keine größeren Probleme mehr auftreten. Öffentliche Betas für Teilnehmer des Apple-Beta-Programms dürften vorher folgen.