Mini-PCs haben sich längst von reinen Office-PCs zu ernstzunehmenden Arbeitsgeräten entwickelt. Der NiPoGi H2 versucht, diesen Anspruch konsequent umzusetzen. Statt auf einen sparsamen U-Prozessor zu setzen, arbeitet im Inneren ein Intel Core i5-14450HX – ein Chip, der üblicherweise in leistungsstärkeren Notebooks oder kompakten Workstations eingesetzt wird. In Verbindung mit 32 GB DDR5-RAM und einer schnellen PCIe-4.0-SSD entsteht so ein Mini-PC, der klar auf produktive Nutzung abzielt. Die zentrale Frage ist daher nicht, ob der H2 schnell genug für Office-Aufgaben ist. Das steht außer Zweifel. Entscheidend ist vielmehr, wie stimmig diese Leistungsklasse in einem kompakten Gehäuse dauerhaft umgesetzt wird.

Leistungscharakteristik in der Praxis
Der verbaute Core i5-14450HX verfügt über zehn Kerne und 16 Threads und erreicht im Boost hohe Taktraten. In synthetischen Tests wie Cinebench ordnet sich das System entsprechend oberhalb klassischer Mini PCs ein. Im Single-Core-Test erzielt das Gerät 106 Punkte, im Multi-Core-Test 653 Punkte. Das ist keine Spitzenleistung im Desktop-Vergleich, aber deutlich über dem, was typische Office-Mini-PCs liefern.
In der Praxis bedeutet das: Der H2 arbeitet spürbar souverän, wenn mehrere Anwendungen parallel laufen. Software-Entwicklung, Container-Umgebungen, Virtualisierung im moderaten Umfang oder anspruchsvollere Bildbearbeitung stellen kein Problem dar. Auch längere Multi-Core-Lasten werden ohne abruptes Taktverhalten abgearbeitet. Das System verhält sich berechenbar. Wichtig ist jedoch die Einordnung: Der H2 ist keine kompakte Workstation für Dauer-Rendering oder rechenintensive 3D-Projekte. Er bewegt sich im Bereich „leistungsstarker Allrounder“, nicht im Segment dedizierter High-End-Rechner.
Thermik und Stabilität
Bei leistungsstarken Prozessoren im Mini-Format ist die Kühlung entscheidend. Im Leerlauf bewegt sich das System temperaturseitig im normalen Rahmen. Unter Last steigen die Kerntemperaturen erwartbar deutlich an, bleiben jedoch im sicheren Bereich. Entscheidend ist, dass kein unkontrolliertes Throttling auftritt.

Der Prozessor hält seine Taktraten stabil und fällt nicht sprunghaft ab. Das Kühlsystem arbeitet dabei hörbar, aber nicht unangenehm. Es gibt keine hochfrequenten Störgeräusche oder unregelmäßige Lüfterimpulse. Wer von ultrakompakten, passiv gekühlten Office-Minis kommt, wird den Unterschied wahrnehmen. Wer jedoch weiß, was leistungsstarke Prozessoren akustisch mit sich bringen, wird hier nichts Überraschendes feststellen.
Speicher und SSD-Leistung
Die verbaute NVMe arbeitet auf PCIe-4.0-Niveau. Im Benchmark werden sequentielle Transferraten von über 5.300 MB/s beim Lesen und rund 5.200 MB/s beim Schreiben erreicht. Auch die 4K-Werte liegen im erwartbaren Bereich. Die Zugriffszeiten sind niedrig, womit das System entsprechend schnell arbeitet. Positiv hervorzuheben ist die Erweiterbarkeit. Neben dem bereits verbauten 1-TB-Laufwerk steht ein zweiter M.2-Slot zur Verfügung. Der Arbeitsspeicher ist im Dual-Channel verbaut und kann auf bis zu 64 Gigabyte erweitert werden. Für ein Gerät dieser Klasse ist das keine Selbstverständlichkeit.
Anschlussvielfalt und Arbeitsumgebung

Der H2 bietet HDMI, DisplayPort und USB4. Damit lassen sich bis zu drei Monitore gleichzeitig betreiben, jeweils mit 4K-Auflösung bei 60 Hz. In produktiven Umgebungen – etwa bei Entwicklungsarbeitsplätzen oder datenintensiven Office-Umgebungen – ist das ein klarer Vorteil. Hinzu kommen mehrere USB-A-Ports, WLAN 6 sowie Bluetooth 5.2. Als System installiert NiPoGi Windows 11 Pro vor. Da es sich dabei um eine Version mit englischem Core handelt, empfiehlt sich zur Vermeidung von eventuell künftigen Problemen eine direkte Neuinstallation.
Alltagstauglichkeit
Im täglichen Einsatz wirkt der H2 nicht wie ein überzüchteter Mini-PC, sondern wie ein durchdachtes Arbeitsgerät. Programme starten schnell, Multitasking bleibt stabil, selbst größere Installationsprozesse oder parallele Workloads bringen das System nicht aus der Ruhe.

Die integrierte Grafik bleibt jedoch das, was sie ist: eine solide UHD-Lösung für Desktop, Multimedia und leichte GPU-Aufgaben. Für ernsthaftes Gaming oder dauerhaftes GPU-Rendering ist das Gerät nicht gedacht. Wer diesen Anspruch hat, muss zwangsläufig zu einem System mit dedizierter Grafikeinheit greifen.
Das kostet der NiPoGi H2
Der reguläre Amazon-Preis liegt derzeit bei 999 Euro. Mit dem Gutscheincode 86ZGKYBV reduziert sich der Preis auf 692 Euro. Für ein System mit 32 Gigabyte RAM, 1-TB-PCIe-4.0-SSD und einem HX-Prozessor ist das marktseitig attraktiv. Attraktiv macht ihn dabei besonders der zweite NVMe-Slot, welcher für entsprechende Reserven bei der Aufrüstung sorgt.
Fazit
Der NiPoGi H2 ist kein Marketing-Produkt mit aufgeblasenem Datenblatt. Er ist ein klar positionierter Mini-PC für Anwender, die mehr wollen als einfache Office-Leistung, aber kein ausgewachsenes Desktop-System aufstellen möchten.
Die Kombination aus leistungsstarker CPU, 32 Gigabyte RAM, schneller PCIe-4.0-NVMe und guter Erweiterbarkeit ergibt ein stimmiges Gesamtbild. Thermik und Lautstärke bewegen sich im erwartbaren Rahmen, die Performance bleibt stabil.
Wer lediglich Texte schreibt und E-Mails beantwortet, wird das Potenzial kaum ausnutzen. Wer jedoch regelmäßig mit parallelen Anwendungen arbeitet, kompiliert, virtuelle Maschinen betreibt oder datenintensiv arbeitet, erhält hier ein kompaktes System mit deutlicher Leistungsreserve.


Interessanter Beitrag und interessantes Gerät. Vielen Dank.
Diese CPU mit TDP von 55W darf laut Inteldatenbank
https://www.intel.de/content/www/de/de/products/sku/235998/intel-core-i5-processor-14450hx-20m-cache-up-to-4-80-ghz/specifications.html
kurzzeitig bis 153W ziehen, was in so einem kleinen Gehäuse m.E. schon kritisch ist. Sieht man ja im Coretemp-Screenshot, das die Kerne bis an 90 Grad C (von 100 Grad C TJmax) rangeht.
Ich würde mal schaueun, ob man im BIOS PL1 und PL2 absenken kann.
Ich würde
PL1 (Long Duration Power Limit) auf 45W (eher 35W, wenn möglich) setzen
und
PL2 (Short Duration Power Limit) auf 80W limitieren, sofern im BIOS möglich
Damit schont man die Komponenten thermisch und grillt hoffentlich nicht die NVMe-SSD, wie ich es in anderen Modellen eines anderes ehemaligen großen Herstellers mit einer Intel 65W-Desktop-CPU 10.Gen. leider erleben musste.
Die Probleme traten nach ungefähr 2 bis 2,5 Jahren kommerzielle Nutzung (40h/Woche) des Mini-PCs (der für kommerzielle Nutzung ausgeschrieben und beschafft wurde und auch lt.Hersteller dafür ausgelegt ist, mehrere Hundert Geräte …)
Für einen dauerhaft stabilen Betrieb mussten wir
1, die CPU-Cooler-Wärmeleitpaste erneuern
2. den CPU-turbo im BIOS abschalten und
3. die Samsung-NVMe-SSD (die unter dem Cooler ohne Luftstrom liegt) gegen eine 2,5″-SATA-SSD (!!) ersetzen.
Leider lässt sich im BIOS PL1 und PL2 nicht konfiguieren, sodass wir mit den obigen Massnahmen erst einen Erfolg erziehlen konnten.
Ich kann nur hoffen, dass das Kühlkonzept des im Artikel beschriebenen Gerätes besser ausgelegt ist.
Und wieder mal wird ein Mini-PC getestet der nur für Gutverdiener und Reiche bezahlbar ist.
Warte immer noch auf Tests von Mini-PCs im Preisbereich bis max, 300 Euro.
„auf Tests von Mini-PCs im Preisbereich bis max, 300 Euro.“ … Was erwartest du denn?
Du weißt schon, wo die Preise für RAM und SSDs seit Okt.2025 liegen? Z.B. 32GB Notebook-RAM DDR5 ab ca. 400 € aufwärts … NUR der RAM! So gegesehen hat man mit diesen Preis für das Gerät gerade eben preislich „noch Glück“.
Wenn du was bis 300 € brauchst, schaue dir die einschlägigen Gebraucht-PC-Seiten an, da findet sich vlt. ein Mini-PC bis 300 € der Intel 7. bis 9.Generation …
Ein Test einen solchen Veteranen wirst du aber vermutlich hier auf Deskmodder nicht finden, da solltest du dich anderes orientieren, z.B.:
https://www.esm-computer.de/gebrauchte-computer/
Ich habe mir vor einigen Jahren bereits einen gebrauchtn Laptop gekauft( Lenovo T480), hat zu dem Zeitpunkt grade einmal etwas über 300€ gekostet und ist jeden Tag im Einsatz.
Lohnt sich auf jeden Fall auf den von dir beschriebenen Seiten einmal nachzusehen ob was brauchbares dabei ist.
Du bist eh kein Kunde für Neugeräte und kannst dann diesen Testbericht in fünf Jahren lesen…
Wusste garnicht das wir uns so gut kennen und du weißt was ich mir finanziell leisten kann, geschweige denn was für eine Art Kunde ich bin
Stimmt, für 300€ wird man heute nichts gescheites mehr bekommen bei den RAM und CPU Preisen. Wenn ich bedenke das mein jetzt auch schon wieder fast zwei Jahre altes System (NiPoGi CK10) mit 32 GB RAM, 2TB NVMe SSD und Intel i5 der 12. Generation heute fast doppelt so teuer ist.
Ich werde mir da so schnell kein neuen Mini PC kaufen.
Von daher sehe ich das ähnlich, dass es wenig Sinn ergibt einen Mini PC für um die 300€ zu testen, da bekommt man halt zur Zeit nichts gescheites.
Ja, und bevor ich mir so einen Exoten kaufen würde, da ist der Tip wirklich gut, dann besser eine gbrauchte „Marke“ zu kaufen. da bekomme ich auch noch lange Ersatzteile, Treiber und sogar eine Serviceanleitung für´s Reparieren.
Und der Leistungsunterschied ist echt marginal!
Dafür die Energieeffiziens weniger…
Denn Eines gilt in der IT schon ewig:
Neu gekauft ist Geld verbrannt!
Ich frage mich schon, warum hier immer diese Mini-PC getestet werden.
Sind ja putzig die Kleinen, aber die Physik lässt sich doch nicht betuppen!
Einerseits wird hier immer erzählt was man für ne tolle Leistung aus den Teilen rausholen kann und andererseits scheint man ja froh zu sein das man keinen Gehörschutz wegen brüllender Lüfter braucht.
Aber so ist das nun mal wenn ich da mal locker 50 Watt und mehr wegkühlen muß.
Immerhin gibt es nicht nur diese NUC-Zwerge sondern auch PC´s in etwas! größeren Formfaktoren wo sogar noch ne echte Grafikkarte Platz findet.
Abgesehen davon das ich mir gut überlegen würde so 1000.- € für so einen Rechner von einem Anbieter auszugeben wo es völlig unklar ist ob man da in ein paar Jahren irgendeine Art von Service bekommt.
Da nutzt mir nämlich dann so eine tolle „Aufrüstbarkeit“ gar nix mehr…
Mini-PCs sind inzwischen ein fester Bestandteil des Marktes und werden von vielen Lesern gezielt nachgefragt – deshalb testen wir diese Geräteklasse regelmäßig. Ein Test bedeutet dabei keine pauschale Kaufempfehlung, sondern eine Einordnung: Was leistet das Gerät, für wen ist es sinnvoll – und für wen nicht.
Dass sich die Physik nicht aushebeln lässt, ist unstrittig. Genau deshalb verstehen wir solche Systeme als Kompromisslösungen. Es geht nicht darum, Mini-PCs als ultimative IT-Lösung für alle Anwendungsfälle darzustellen.
Zusätzlich haben Mini-PCs für viele Nutzer auch als Homeserver – etwa für Proxmox, Container oder auch Virtualisierung – klare Vorteile durch geringen Platzbedarf und vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch.
Ladies: Nur DDR4 ! :-p
Geräuschentwicklung eines Lüfters:
Jedes Ohr reagiert anders und mehr oder minder empfindlich. Nebengeräusche und / oder gesundheitliche Einschränkungen wie z. B.Tinnitus, Hyperakusis oder Misophonie tragen wesentlich zum Hörvermögen bei.
Platzbedarf / Standortfrage:
Wer keine offensichtliche, störende Kabelage haben will, platziert den Rechner woanders hin. Ggfs. ein externer USB-Hub.
Reinigungskräfte sollten zumindest im Gewerbebereich nicht mit so einer Büchse konfrontiert werden.
Ein weiterer Nachteil:
Mann kann mit einem Mini-PC nicht protzen und das zuweilen 10-fach beleuchtete Blink-Blink-RGB-Innenleben wie ein Aquarium beglotzen.
RAM-Preise:
Wie schon woanders geschrieben, wird sich der Markt einpendeln.
* Neu gekauft ist Geld verbrannt! *
Ist so pauschal nicht korrekt, siehe mögliche Garantie- bzw. Gewährleistungen, insbesonders bei Neukauf.
Ja, pauschal geht nicht, aber…
Wenn ich einen Marken-PC (z.B. HP, Lenovo oder Dell) neu kaufe, dann bekomme ich zum Teil jahrelangen Support und Gewährleistung. Im Profibereich ist das ein echtes Argument, wo der Preis auch nur sekundär ist, wg Leasing, Steuer usw.
Als Second-Hand-Käufer ist das aber das entscheidende Argument!
Da bekomme ich noch nach 10 Jahren (oder auch viel länger) den Support. Treiber, BIOS-Updates oder Servicemanuals und manchmal sogar noch Ersatzteile wie Lüfter oder Gehäuseteile.
Interessant ist da auch das man von den Exotenfirmen viel zu oft gar nichts beschaffen kann…
Na und wenn bei diesem Test z.B. dann doch am Ende die Einschränkung kommt „der könnte ja leisten, aber die Geräuschentwicklung und die Grafik usw….“, ja dann eignet sich so ein Teil dann doch nur für das Büro und etwas mehr.
Dafür 1000.- Euro ist doch etwas überzogen.
Denn wenn man mal beim „echten“ Chinesen schaut, dann bekomme ich für unter 300.- € einen brauchbaren „Büro-Mini“ mit dem man dann sogar Moorhuhn spielen kann und der dann auch leise ist.
Für die „richtigen“ Sachen steht dann so ein USFF-PC mit dedizierter GPU und Platz für „richtig“ viel HDD und Ram auf dem Tisch. Und über Leistung braucht man dann nicht mehr diskutieren….
hi.
Mir ist klar das es von einer „normalen“ Person getestet wurde und kein umfangreiches Test
Labor zur Verfügung stand, aber die Aussage „Das Kühlsystem arbeitet dabei hörbar, aber nicht unangenehm“ ist unzureichend. Für mich es es ein entscheidender Punkt beim Kauf
eines solchen Gerät denn darüber findet man in den Prospekten keine Aussagen.
Ich will keinen Test lesen wo ich die Informationen auch im Prospekt finden kann.
mich interessiert z.B. ob wirklich alle Anschlüsse „funktionieren“ wie sie sollten was bei viel „vorkonfigurierten“ Geräten nicht der Fall ist !
da funktionieren 2.5 Gbit LAN nicht stabil oder Bluetooth hat einen falschen Treiber der nicht mit dem Gerät funktioniert.
obwohl ich kein LINUX Fan bin wäre das wohl auch für viele User interessant ob / wie eine
Installation mit dem Gerät funktioniert.
zu guter Letzt die Frage : was ist der unterschied zwischen der Ausführung mit einem 13620H für 799 bzw einem 14450HX für 999 ? (damit meine ich nicht die CPU sondern im „Gebrauch“)
1. Zur Lautstärke geben wir unsere persönlichen Praxiseindrücke wieder. „Hörbar, aber nicht unangenehm“ bedeutet in diesem Fall: unter Last wahrnehmbar, ohne hochfrequente Nebengeräusche oder unruhiges Lüfterverhalten.
2. Anschlüsse und Funkmodule werden im Alltagseinsatz geprüft. Im Test funktionierten LAN (inkl. 2,5 Gbit), WLAN, Bluetooth, USB, HDMI, DisplayPort und USB4 stabil und wie spezifiziert. Wären hier Auffälligkeiten aufgetreten, wären sie Bestandteil des Artikels gewesen.
3. Linux-Tests sind aktuell nicht Bestandteil jedes Reviews, da die Mehrheit unserer Leser die Geräte mit dem vorinstallierten Windows nutzt. Grundsätzlich lässt sich Linux wie auf jedem anderen PC installieren, spezielle Hürden sind uns hier nicht bekannt.
4. Da uns das 13620H-Modell nicht zum Vergleich vorlag, können wir zwischen beiden Varianten keinen direkten Praxisvergleich ziehen.
Interessante Frage!
Reichen 100PS oder sind 110PS geiler?
Wenn man aus der Praxis her vergleicht, dann sind die Leistungsunterschiede oft nur im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zu messen was nur bei ganz bestimmten Anwendungen, vielleicht!!!! einen Unterschied macht.
Wenn man bei PC1 zum Rendern 60min braucht und PC2 macht´s in 53min, dann macht es vielleicht wenig Sinn dafür 200.-€ mehr auszugeben.
Besonders wenn man dann einfach für´s gleiche Geld mit einem anderen Rechner einen ganz anderen Leistungssprung hinbekommen kann….
Verständnisfrage: Sehe ich das richtig, dass im „Core Temp“-Screenshot der PC gerade einmal zu 17% ausgelastet ist? Falls ja, dann wäre es natürlich spannend zu wissen, wie denn das Temperatur-/Geräusch-/Throttling-Verhalten bei Vollast, also allen Kernen über einen längeren Zeitraum hinweg bei an die 100%, wäre.
Der Screenshot zeigt eine Momentaufnahme, inklusive der maximal gemessenen Kerntemperaturen während der Lastphase. Für die Bewertung wurden längere Multi-Core-Lasten (u.a. Cinebench-Durchläufe) genutzt.
@ BitBert:
Na, dann kaufe doch biddeschön so einen Chinakracher + Versandkosten + Importzoll + Märchensteuer.
Dann machste einen kompetenten Kurztest in Anlehnung an Bjoern’s Stil .
Für‘ s Moorhuhn reicht bestimmt auch eine einfache Ausstattung.
Nun, es geht immer nur um´s Geld.
Wenn ich als Mausakrobat den Tag über nur Exeltabellen bearbeite, profanes Office-Zeug und Youtube mache, DANN reicht halt so ein „Chinakracher“ völlig aus.
bei Aliexpress, Temu oder Bangood bekomme ich so einen Officemini mit Celeron oder I3 für nicht einmal 100.- @ Versandkosrtenfrei!
Nochmal:
Das ganze Chinazeugs ist nun keine Referenz, hat 0% Service, reicht aber für Vieles aus.
Und hier kam ja auch die Frage auf, was es so für 300.- € geben könnte.
Man reibt sich jedenfalls die Augen, was man dort für das Geld bekommen kann….
Und wenn man schon über China redet, wo bitte kommt denn NiPoGi her?
Die Bauteile? An Asien kommt doch in der IT niemand vorbei und das irgend so ein IT-Teil in der EU oder US zusammengeschraubt wird, ändert nix daran das wir hier Alle Chinakram auf dem Tisch haben…
Danke für den Test.
Ich habe seit Jahren einen Mini PC (NUC, Mac Mini, Asrock Deskmini) als 2. PC am Schreibtisch.
Warum? Weil leise und wenig Stromverbrauch.
Der läuft halt 10-12 Std. am Tag ohne darüber nach zu denken.
Für Spiele hatte ich mal ein System mit 8700G, aber selbst das ist „nur“ für 1080p interessant, seitdem keine Spiele mehr darauf, dafür ist der große PC ein paar Std. in der Woche besser geeignet.
Trotzdem sind das feine Geräte, teils halt im Bios etwas beschränkt, aber für Alltagsaufgaben super bequem.
Habe schon mehrere im Familien und Bekanntenkreis am laufen, vereinzelt sogar mit Linux, läuft auf vielen out of the box fein!
Ja, sehe ich auch so!
Und mit so einem MAC-Mini mit M4 oder M5 kann man schon was wuppen. Da kommt AMD oder Intel wirklich – noch – nicht mit…
Bleibt halt nur das Kabelzeug was echt unschön ist.
Ich halte meinen Arbeitsplatz da mit nem AllinOne sauber. Die Dinger finde ich zum Arbeiten noch einen deut besser….
Wo also kommt NiPoGi her?
Aus Hong Kong, VR China.
Na toll…
Bjoern schob * Der Preis … ist marktseitig attraktiv * . Das interpretiere ich als Verweis auf die Produkte der Konkurrenz. Nicht als persönliche Meinung zur Preis-Gegenwert-Relation.
Zur Erinnerung:
Jegliche Preiskalkulation auf kapitalisch-betriebwirtschaftlicher Basis beinhaltet bei der Preisofferte * versandkostenfrei * IMMER einen Prozentsatz an Versandkosten.
Dem potentiellen Käufer wird ein güünstiges Angebot suggeriert, da dieser kaum bis gar nicht in dem meisten Fällen den Anteil an Versandkosten als mehr oder minder angemessen beurteilen kann. Egal, wo der Artikel auf welchem Weg mit Menge X an Zwischenstationen herkommt.
Ich habe keine Beispiel von ausländischen Discounter angelesen. Verweise aber ein zweites Mal auf die weiteren Kosten wie Importzoll und Märchensteuer.
Randbemerkung:
Ich hatte gerade einen Autohändler in cäsarischer Manier den abgesenkten Daumen spendiert, weil der mich mit unglaublichen 1.390,00 Euro * Überführungskosten * für einen taiwanesischen Neuwagen konfrontiert hatte.
Fairnesshalber sollte man nicht eine Einsteigerbüchse mit dem beschriebenen Gerät vergleichen, sondern in ähnlichen, konkurrenzfähiger Ausstattung. Und auch noch alle Konditionen vergleichen.
Also kein Test so einer Billig-Büchse mit oder ohne Beweihräucherung ? OOOOMHHHH ….
Also, es geht hier um die Rechenleistung pro Euro – so ganz kapitalistisch!
Und diese Rechnung geht bei so einer China-Dose für 1000.- Euro NICHT auf!
Wie erwähnt, das Teil kommt doch aus China.
Und, so ganz kapitalistisch, stecken da so ziemlich die gleichen Massen-Bauteile drin wie in allen anderen IT-Erzeugnissen….
Für DAS GELD bekomme ich doch eine ganz andere Leistung wenn ich einfach nicht auf so einen Dosen-Formfaktor bestehe.
Was die Kosten der Chinesischen Billiganbieter betrifft:
KEIN ZOLL und KEINE Mehrwertsteuer! Die haben nämlich mittlerweile auf EU-Gebiet Großlager, über die verschickt wird, weswegen diese Teile zoll- und steuerfrei geliefert werden können!
Darum kann man da wirklich legal einen brauchbaren MiniPC unter 100.- Euro bekommen!
Dazu kommt noch, das diese Händler (aus eigener Erfahrung!) bei solcher Ware sehr kulant bei Rückabwicklungen oder Garantiefällen sind.
Im Moment ist das so, was in Zukunft passiert kann man nicht wissen…
Aus diesem Grund sind schon einige dieser Billig-PC über meinen Tisch gegangen….
…und Manche auch wieder zurück denn ich kenne genug Leute wo das Budget knapp bemessen ist.
Und weniger Support als China wird auch China nicht bringen…
Denn WENN ich so eine China-Qualität kaufe, dann NUR zu China-Preisen!
Wenn ich Premium will, dann würde ich ausschließlich bei etablierten Markenherstellern einkaufen.
Und der getestete MiniPC wäre – vielleicht – 499.- € wert, und nicht 999.-!
Egal was da – angeblich – für geiles Zeug verbaut sein mag….
Hallo
Gibt es einen Zugang zu BIOS oder EFI?
@BitBert:
* KEIN ZOLL und KEINE Mehrwertsteuer! * Das lasse ich mal so stehen, weil volkswirtschaftlich für Deutschland bedenklich.
Kannst mir aber gerne per PN das eine oder andere Link schicken
* Aus diesem Grund sind schon einige dieser Billig-PC über meinen Tisch gegangen….
…und Manche auch wieder zurück denn ich kenne genug Leute wo das Budget knapp bemessen ist. *
Wie müssen wir diese Retouren verstehen ? Zurück an den Lieferanten ? Weshalb ?